Verbotene Bücher

Zur Geschichte des Index im 18. und 19. Jahrhundert

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Kaum eine Erfindung hat die Welt des Wissens so revolutioniert wie der Buchdruck. Wissen aller Art – vom praktischen Alltagswissen über medizinisches und technisches Fachwissen bis hin zum Glaubenswissen – wurde durch den Buchdruck universal kommunikabel und allgemein zugänglich. Gleichzeitig rückte die Kontrolle des Wissens und seines Mediums Buch immer stärker in den Fokus des Interesses. Es kam zu einer weiteren Erfindung: Zum 'Index der verbotenen Bücher'. Dabei ist es nicht die katholische Kirche, die den 'Index' erfunden hat – die erste Liste mit verbotenen Büchern erschien 1544 in Paris. Sie versuchte aber über vier Jahrhunderte hinweg, in Inquisition und Indexkongregation den Buchmarkt zu kontrollieren. Der Erforschung dieser langen Zensurgeschichte hat sich das Münsteraner Projekt 'Römische Inquisition und Indexkongregation' angenommen. Vorliegender Band geht auf das Münsteraner Symposium vom Dezember 2005 zurück, auf dem das Forschungsteam seine Grundlagenforschung zum 19. Jahrhundert präsentierte. Nach der Dokumentation des öffentlichen Festakts folgt deren Präsentation. In einem dritten Teil finden sich die Beiträge der internationalen Zensurexperten zu Quellen und Themen der Buchzensur im 18. und 19. Jahrhundert.

Unsere Preise:

Preliminary Material
Seiten: 1–8
Vorwort
Seiten: 9–10
Grusswort
Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Seiten: 11–15
Einführung
Seiten: 17–23
Grusswort
Erzbischof von Genua
Seiten: 25–30
Grusswort
Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Seiten: 31–35
Grusswort
Minister für Innovation, Wissenschaft und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen
Seiten: 37–39
Grusswort
Bischof von Münster
Seiten: 41–42
Grusswort
Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster
Seiten: 43–45
Bücher vor dem Tribunal der Römischen Glaubenswächter
Vom „Knigge“ über „Onkel Toms Hütte“ zu Hitlers „Mein Kampf“
Seiten: 47–59
„Der Papst macht Reklame“?
Die Edition der Bandi des 19. Jahrhunderts (1814-1917)
Seiten: 61–74
Zur Prosopographie
Seiten: 129–137
Tradition und Hierarchie
Bemerkungen zur Geschichte der kirchlichen Prosopographie
Seiten: 153–157
Die frühneuzeitlichen Bestände des Archivs der Glaubenskongregation
Wesentliche Aspekte ihrer Geschichte und Forschungsperspektiven
Seiten: 179–208
La Stanza Storica dell’Archivio del Sant’Uffizio come fonte per la storia dell’Inquisizione
Una ricognizione archivistica e un metodo di intervento
Seiten: 209–218
„Am besten mit allen zum Fenster hinaus in den Hof“?
Spanische Inquisition und Buchzensur
Seiten: 245–273
I processi a Rosmini e Gioberti tra Indice e Sant’ Uffizio
Problemi e sospetti (1848-1854)
Seiten: 317–343
„Sollicita ac provida vigilantia“
Die „Indexreform“ Benedikts XIV
Seiten: 345–360
La condanna dell’opera di Enrico Ferri
Uno sguardo alla scienza penale e all’Italia di fine Ottocento
Seiten: 361–389
Gli uomini della censura
Dalla storia istituzionale alla storia intellettuale
Seiten: 427–440
Autorenverzeichnis
Seiten: 443–446
Personenregister
Seiten: 447–453
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