„Die Leute waren von überall“

Zwangsmigration in Wewelsburg 1939–1955

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Während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit wurden zahllose Menschen aus ihrer Heimat und ihren sozialen Bindungen gerissen. In dem kleinen westfälischen Dorf Wewelsburg wurden auf dem Gelände des Konzentrationslagers Niederhagen Menschen aus ganz Europa untergebracht. KZ-Häftlinge und „Volksdeutsche“ wurden Opfer der menschenverachtenden Ideologie des Nationalsozialismus. Nach dem Krieg lebten zunächst ehemalige Zwangsarbeitende und später deutsche Geflüchtete und Vertriebene aus Osteuropa auf dem Lagergelände. In den Biografien dieser Männer, Frauen und Kinder zeigt sich wie unter einer Lupe die deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ausgewählte Lebenswege werden in diesem Sammelband vorgestellt.
Forced migration is what a lot of people had in common when they arrived during World War II and the postwar period in the former concentration camp in Wewelsburg. They endured persecution, deportation, relocation, evacuation, flight and expulsion. The biographies of the men, women, and children display the German and European history of the twentieth century like under a magnifying glass.

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Kirsten John-Stucke ist Historikerin und leitet seit 2011 das Kreismuseum Wewelsburg. Sie forscht zur Geschichte des KZ Niederhagen und zur Erinnerungskultur in Wewelsburg.
Erik Beck, Dr., ist Historiker und ist seit 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kreismuseum Wewelsburg. Er forscht zum KZ Niederhagen und zur Nachnutzung sowie zu Häftlings- und Geflüchtetenbiografien.
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