Fassade und Ornament

Formgenealogien in der Gegenwartsarchitektur

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Die Studie verfolgt den Ansatz, das Architekturornament nicht im Rahmen einer Formgeschichte zu behandeln, sondern die Historie in den Werken selbst im Sinne einer anschaulichen Kunstgeschichte zu suchen.
Dabei finden kommunikative Potenziale des Ornaments Beachtung, wie beim Ministère de la Culture in Paris, das zwischen der Materialität des Details und dem vom Jugendstil geprägten Stadtraum vermittelt. Historische Referenzen treten etwa bei Herzog & de Meuron und Hild u K auf und bezeugen das hier zu definierende Geschichtsverständnis der gegenwärtigen Architektur. Fundierend auf Theorien von Fiedler und Wölfflin und bezugnehmend auf die Architekturmoderne wird für eine Begriffserweiterung des kontemporären Ornaments plädiert.
The study pursues the approach of not treating architectural ornament within the framework of a history of form, but of searching for the history in the works themselves in the sense of a vivid history of art. Based on the theories of Fiedler and Wölfflin and with reference to modern architecture, it argues for an expansion of the concept of contemporary ornament.

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