Neuanfang in Buda

Deutsche Familien in der ehemaligen ungarischen Hauptstadt nach der osmanischen Herrschaft 1686–1736

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Mit der osmanischen Besetzung 1541 nahm die Geschichte der ungarischen Hauptstadt und königlichen Residenz Buda (Ofen) ein tragisches Ende. Die Rückeroberung war von den Habsburgern seit langem geplant, doch erst 1686 konnten die christlichen Heere die Stadt befreien. Gleich danach wanderten Menschen in die Stadt ein. Als Folge der Ansiedlung von katholischen Deutschen konzentrierte sich die politische Macht hauptsächlich in den Händen der deutschen Bewohner, doch die Stadt wurde dennoch als ein multiethnischer und multireligiöser Ort wiedergeboren. Dieses Buch ist kein stadtgeschichtliches Werk im klassischen Sinne, denn Eleonóra Géra nähert sich der Epoche nicht aus der Perspektive der öffentlichen Verwaltung, sondern stellt aus einer mikrohistorischen Perspektive ihre Kulturgeschichte vor.
The united Christian armies recaptured Buda in the summer of 1686. A significant part of the settlers came from the Austrian provinces and the German-Roman Empire. The book is an urban historical work focusing on cultural history and the cultural turn. It introduces the everyday life of urban dwellers and their families from a micro-historical perspective.

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