In 2012, the UK introduced the âPreventing Sexual Violence Initiativeâ. This work examines whether it is actually possible to prevent sexual violence being employed as a weapon of war against women, men and children. It assesses existing prevention strategies, uses Daesh as a case study â to illustrate the limitations of the current approaches â and considers additional measures. The author concludes that it is possible to prevent sexual violence in war, provided that all appropriate measures are harnessed and adapted to the specific circumstances of each conflict. It will, though, require improvements to existing strategies, the use of additional prevention measures, more resources and long-term engagement of all actors. This volume was awarded the 2017 first prize in EuroISMEâs annual best thesis contest.
Im Jahr 2012 führte das Vereinigte Königreich die âInitiative zur Verhütung von sexueller Gewaltâ ein. Diese Arbeit untersucht, ob es tatsächlich möglich ist, sexueller Gewalt vorzubeugen, die gegen Frauen, Männer und Kinder angewandt wird. Sie bewertet schon vorhandene Vorbeugungsstrategien, verwendet Daesh als Fallstudie â um die Grenzen der derzeitigen Ansätze zu illustrieren - und zieht zusätzliche MaÃnahmen in Betracht. Die Arbeit schlussfolgert, dass es möglich ist, sexuelle Gewalt im Krieg zu verhindern, vorausgesetzt, dass alle angemessenen MaÃnahmen nutzbar gemacht und an die spezifischen Umstände jedes Konflikts angepasst werden. Dies wird jedoch Verbesserungen der bestehenden Strategien, den Einsatz zusätzlicher PräventionsmaÃnahmen, mehr Ressourcen und langfristiges Engagement aller Akteure erfordern. Diese Arbeit wurde mit dem ersten Preis des Jahres 2017 im EuroISME-Wettbewerb für die beste Abschlussarbeit in Militärethik ausgezeichnet.