Religionsunterricht - ein Auslaufmodell?

Begründungen und Grundlagen religiöser Bildung in der Schule

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Der konfessionelle Religionsunterricht gerät in Schule und Öffentlichkeit immer stärker unter Legitimationsdruck. Inwiefern ist er in Zeiten religiöser Pluralität für die Heranwachsenden noch relevant? Wie müssen religiöse Bildungsprozesse gestaltet sein, damit sie auf die Fragen und Bedürfnisse der Heranwachsenden eingehen, ohne Religion auf »Lebenshilfe« hin zu funktionalisieren? Wenn der bekenntnisorientierte Unterricht weiterhin ordentliches Schulfach sein soll, dann ist die Frage nach dessen unersetzlichem Eigen-Wert zu stellen. Studierenden als auch Lehrkräften wird gezeigt, dass und wie er notwendiger Bestandteil öffentlicher Bildung in einer postsäkularen Gesellschaft sein muss. Auf dieser Grundlage werden didaktische Handlungsprinzipien (neu) ausgerichtet und es wird zugleich innovativ in die Religionspädagogik eingeführt.

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Preliminary Material
Pages: 1–9
Religiöser Pluralismus
Pages: 114–127
Heterogene Lebenswelten
Pages: 128–138
Heterogene Begabungen
Pages: 153–162
Funktionale Begründung
Pages: 199–207
Theologische Begründung
Pages: 208–219
Literaturverzeichnis
Pages: 245–259
Prof. Dr. theol. Claudia Gärtner lehrt seit 2011 am Institut für Katholische Theologie an der TU Dortmund.
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