Der Band erschlieÃt historische Semantiken von Arbeit und MüÃiggang. Er verfolgt, wie diese in der Romantik realisiert, erprobt und weiterentwickelt werden.
Die Zeit von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ist für den modernen Arbeitsbegriff von groÃer Relevanz. Literatur und Künste bringen in die Auseinandersetzung um die Arbeit spezifische Anregungen ein, weil sie sich nicht auf die aufklärerische Gegenüberstellung von positiv bewerteter Arbeit und negativ bewertetem MüÃiggang reduzieren lassen. Häufig werten sie das âºAndereâ¹ des tätigen Lebens auf oder operieren mit Ãberblendungen zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit. Der Band erkundet die kultur-, sozial- und ästhetikgeschichtlichen Dimensionen dieser Thematik. Er sucht die von den Romantikern bevorzugten Inszenierungsräume von Arbeit und MüÃiggang auf und schafft Begegnungen mit romantischen Figuren, die als FleiÃige, Faulpelze, Künstler, Taugenichtse, Wanderer oder Mittagsschläfer die imaginierten Welten bevölkern.
Kunst und Handwerk in Johann Wolfgang von Goethes Erklärung eines alten Holzschnittes und E.T.A. Hoffmanns Meister Martin der Küfner und seine Gesellen