Sophie von La Roche wrote multiple private and fictional letters. She participated in J. G. Jacobiâs Iris in writing some Freundschaftliche Frauenzimmerâ¸Briefe which were that popular that she continued them as a book series. While doing so, she asked her network including Goethe, Wieland and the Jacobis for advice and marketing. In her practice you can see the blurred lines between familiar and public writing in transmitting style and topics accompanied by her advisors. In her own journal Pomona she became an advisory letter writer herself and used the methods of marketing she was told in letters before. In her case supposed private writing leads to more visibility in public.
Sophie von La Roche hinterlieà eine Fülle privater und fiktiver Briefe. Ihre Mitarbeit an J. G. Jacobis Iris in Form von Freundschaftlichen Frauenzimmerâ¸Briefen war so erfolgreich, dass diese nach dem Ende des Journals in Buchform weitergeführt wurden. Die Autorin nutzte Ressourcen der Beratung und Vermarktung, indem sie ihr Netzwerk rund um Goethe, Wieland und die Jacobis mit Briefen über diese Briefe einbezog. In dieser Praxis ist das Verschwimmen der Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Briefeschreiben ersichtlich, da Fragen nach Stil oder bestimmte Themensetzungen wechselseitig von einem Bereich auf den anderen übertragen werden. In ihrem eigenen Journal Pomona wird Sophie von La Roche selbst zur Beratenden und verwendet Strategien, die ihr zuvor geraten wurden.
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von Ammon, Frieder. ââIn einer Reihe von Briefen.â Zu den Funktionen der epistolarischen Form.â In Friedrich Schiller. Ãber die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen, hrsg. von Gideon Stiening (Berlin, Boston: de Gruyter, 2019), 11â29.
Anderegg, Johannes. ââ⦠Du kannst nicht schreiben, oder Du willst nicht schreiben ⦠Beides ist strafbar.â Eine Erinnerung an die groÃe Zeit des Briefs.â In Johannes Anderegg. Schreibe mir oft! Zum Medium Brief zwischen 1750 und 1830 (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2001a), 11â22.
Anderegg, Johannes. ââ ⦠wenn ich dir es nicht mittheilen könnte.â Zu Goethes Briefen an Charlotte von Stein auf der Reise nach Rom.â In Johannes Anderegg. Schreibe mir oft! Zum Medium Brief zwischen 1750 und 1830 (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2001b), 101â115.
Anderegg, Johannes. ââIch werde, wie gewöhnlich, schlecht erzählen â¦â Zu den Briefen des jungen Werther.â In Johannes Anderegg. Schreibe mir oft! Zum Medium Brief zwischen 1750 und 1830 (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2001c), 70â100.
Becker-Cantarino, Barbara. Meine Liebe zu Büchern: Sophie von La Roche als professionelle Schriftstellerin (Heidelberg: Winter, 2008).
Bode, Johann Joachim Christoph. âVorrede.â In Rosaliens Briefe an ihre Freundinn Mariane von St** (Richter: Altenburg, 1779), IIIâVIII.
Bönsch, Kerstin. Schöne Seelen â schöne Leichen. Das Konzept der âschönen Seeleâ bei Sophie von La Roche (Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018).
Bürgel, Peter. âDer Privatbrief. Entwurf eines heuristischen Modells.â DVjs 50(1/2) (1976), 281â297.
Dröse, Astrid und Jörg Robert. âJournalpoetik. Kleists Erdbeben in Chili in Cottas Morgenblatt.â Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 63 (2019), 197â216.
Eine von Teutschlands Töchtern an Pomona. Pomona für Teutschlands TöchterII.6 (1784), 554â559.
Euler, Werner Ludwig. âDie Bestimmung des Menschen. Philosophische Aspekte in Friedrich Heinrich Jacobis Woldemar.â In Friedrich Heinrich Jacobi (1743â1819). Romancier â Philosoph â Politiker, hrsg. von Cornelia Ortlieb und Friedrich Vollhardt (Berlin, Boston: de Gruyter, 2021), 105â169.
Gellert, Christian Fürchtegott. Briefe, nebst einer praktischen Abhandlung von dem guten Geschmacke in Briefen (Wendler: Leipzig, 1751).
Haug, Christine. âFormen literarischer Mehrfachverwertung im Presse- und Buchverlag im 19. Jahrhundert.â In Vergessene Konstellationen literarischer Ãffentlichkeit zwischen 1840 und 1885, hrsg. von Katja Mellmann und Jesko Reiling (Berlin, Boston: de Gruyter, 2016), 149â175.
Heidenreich, Bernd. Sophie von La Roche â eine Werkbiographie (Frankfurt am Main [u. a.]: Lang, 1986).
Heinse, Wilhelm an Johann Georg Jacobi am 21. Februar 1775. In Ungedruckte Briefe von und an Johann Georg Jacobi. Mit einem Abrisse seines Lebens und seiner Dichtung, hrsg. von Ernst Martin (StraÃburg: Trübner, 1874), 65â68.
Horn, Franz. Christoph Martin Wielands Briefe an Sophie von La Roche (Berlin: Christiani, 1820).
Jacobi, Johann Georg. âAn **.â Iris. Vierteljahresschrift für Frauenzimmer III.1 (April 1775), 72â77.
Jacobi, Johann Georg. âVom Briefschreiben.â Iris. Vierteljahresschrift für Frauenzimmer III.3 (Juni 1775), 193â202.
Karoline aus Z an Pomona. Pomona für Teutschlands TöchterII.6 (1784), 548â550.
Kasper, Norman, Jana Kittelmann, Jochen Strobel und Robert Vellusig. âGeschichte und Geschichtlichkeit des Briefs. Zur Einführung.â In Die Geschichtlichkeit des Briefs. Kontinuität und Wandel einer Kommunikationsform, hrsg. von Norman Kasper, Jana Kittelmann, Jochen Strobel und Robert Vellusig. (Berlin, Boston: de Gruyter, 2021), 1â20.
Kühlmann, Wilhelm. Empfindsame Urbanität. Zur kulturellen Polyphonie der âBriefe über Mannheimâ (1791) von Sophie von La Roche (Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur, 2021).
von La Roche, Sophie. âFreundschaftliche Frauenzimmerâ¸Briefe. Erster Brief.â Iris. Vierteljahresschrift für Frauenzimmer II.2 (Februar 1775), 115â120.
von La Roche, Sophie. âFreundschaftliche Frauenzimmerâ¸Briefe. Fortsetzung. Siebenter Brief.â Iris. Vierteljahresschrift für Frauenzimmer III.1 (April 1775), 53â58.
von La Roche, Sophie. âAntwort auf Fragen nach meinem Zimmer.â Pomona für Teutschlands Töchter I.3 (1783), 227â249.
von La Roche, Sophie. âAntwort an Vigilande.â Pomona für Teutschlands Töchter I.3 (1783), 311â316.
von La Roche, Sophie. âUeber meine Bücher.â Pomona für Teutschlands Töchter I.5 (1783), 419â432.
von La Roche, Sophie. âVersuch einer Antwort auf die sonderbaren Fragen: Von was ich gerne rede â Was ich gerne sehe â und Was mich seit zwey Monaten am meisten schmerzte, und freute?â Pomona für Teutschlands Töchter I.7 (1783), 622â657.
von La Roche, Sophie. âAntworten auf Briefe.â Pomona für Teutschlands Töchter I.9 (1783), 806â817.
von La Roche, Sophie. âAntwort.â Pomona für Teutschlands Töchter II.6 (1784), 550â551.
von La Roche, Sophie. Pomona für Teutschlands Töchter. Nachdruck der Original-Ausgabe Speyer 1783â1784, hrsg. mit einem Vorwort von Jürgen Vorderstemann. 4 Bde. (München: K. G. Saur, 1987).
Mandelkow, Karl Robert, Hrsg. Goethes Briefe und Briefe an Goethe. Hamburger Ausgabe, Bd. 1 (1764â1786). Textkritisch durchgesehen und mit Anmerkungen versehen unter Mitarbeit von Bodo Morawe (München: C.H.Beck, 1988).
Maurer, Michael. Ich bin mehr Herz als Kopf. Sophie von La Roche ein Lebensbild in Briefen (München: C.H.Beck, 1985).
Meise, Helga, Hrsg. Sophie von La Roche & Le savoir de son temps (Reims: Université de Reims Champagne-Ardennes, 2013).
Nenon, Monika. Aus der Fülle der Herzen. Geselligkeit, Briefkultur und Literatur um Sophie von La Roche und Friedrich Jacobi (Würzburg: Königshausen & Neumann, 2005).
Neumann, Helga. Zwischen Emanzipation und Anpassung: Protagonistinnen des deutschen Zeitschriftenwesens im ausgehenden 18. Jahrhundert (1779â1795) (Würzburg: Königshausen & Neumann, 1999).
Nolden, Thomas. An einen jungen Dichter. Studien zur epistolaren Poetik (Würzburg: Königshausen & Neumann, 1995).
Ridderhoff, Kuno. Sophie von La Roche die Schülerin Richardsons und Rousseaus (Göttingen: J. Schroedter, 1895).
Rosaliens Briefe an ihre Freundin Mariane von St**. Von der Verfasserin des Fräuleins von Sternheim. Erster Band. Altenburg, bey G. F. Richter, 1779. Teutscher Merkur 28 (1779), 253â256.
Rosaliens Briefe an ihre Freundinn Mariane von St**. Von der Verfasserinn des Fräuleins von Sternheim. Erster Band, Altenburg, bey Richter, 1779. Allgemeine Deutsche Bibliothek 43 (1780), 147f.
Schönborn, Sybille. Art. âGellert, Moritz und die Popularisierung der Brieftheorie.â In Handbuch Brief. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, hrsg. von Marie Isabel Matthews-Schlinzig u. a. (Berlin, Boston: de Gruyter, 2020), 893â904.
Schreiben an die Verfasserin der Pomona. Aus der Wetterau. *** den 29. Jenner 1783. Pomona für Teutschlands TöchterI.3 (1783), 302â310.
Sensch, Patricia. Sophie von La Roches Briefe an Johann Friedrich Christian Petersen (1788â1806). Kritische Edition, Kommentar, Analyse (Berlin, Boston: de Gruyter, 2016).
Spoerhase, Carlos und Erika Thomalla. âWerke in Netzwerken. Kollaborative Autorschaft und literarische Kooperation im 18. Jahrhundert.â ZfdPh 139 (2) (2020), 144â163.
Spoerhase, Carlos. Das Format der Literatur. Praktiken materieller Textualität zwischen 1740 und 1830 (Göttingen: Wallstein, 2018).
Stiening, Gideon. âBriefroman und Empfindsamkeit.â In Das Projekt Empfindsamkeit und der Ursprung der Moderne: Richard Alewyns Sentimentalismusforschungen und ihr epochaler Kontext, hrsg. von Klaus Garber und Ute Széll (Paderborn: Fink, 2005), 161â190.
Touiallon, Christine. Der deutsche Frauenroman des 18. Jahrhunderts (Wien, Leipzig: Braumüller, 1919).
Vellusig, Robert. âDie Poesie des Briefes. Eine literaturanthropologische Skizze.â In Was ist ein Brief? Aufsätze zu epistolarer Theorie und Kultur, hrsg. von Marie Isabel Matthews-Schlinzig und Caroline Socha (Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018), 57â75.
VoÃkamp, Wilhelm. âDialogische Vergegenwärtigung beim Schreiben und Lesen. Zur Poetik des Briefromans im 18. Jahrhundert.â DVjs 45(1) (1971), 80â116.
Waldmann, Fritz. âLenz in Briefen.â Euphorion 3 (1896), 527â541.
Wiede-Behrendt, Ingrid. Lehrerin des Schönen, Wahren, Guten: Literatur und Frauenbildung im ausgehenden 18. Jahrhundert am Beispiel Sophie von La Roche (Frankfurt am Main, New York: Lang, 1987).
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Sophie von La Roche wrote multiple private and fictional letters. She participated in J. G. Jacobiâs Iris in writing some Freundschaftliche Frauenzimmerâ¸Briefe which were that popular that she continued them as a book series. While doing so, she asked her network including Goethe, Wieland and the Jacobis for advice and marketing. In her practice you can see the blurred lines between familiar and public writing in transmitting style and topics accompanied by her advisors. In her own journal Pomona she became an advisory letter writer herself and used the methods of marketing she was told in letters before. In her case supposed private writing leads to more visibility in public.
Sophie von La Roche hinterlieà eine Fülle privater und fiktiver Briefe. Ihre Mitarbeit an J. G. Jacobis Iris in Form von Freundschaftlichen Frauenzimmerâ¸Briefen war so erfolgreich, dass diese nach dem Ende des Journals in Buchform weitergeführt wurden. Die Autorin nutzte Ressourcen der Beratung und Vermarktung, indem sie ihr Netzwerk rund um Goethe, Wieland und die Jacobis mit Briefen über diese Briefe einbezog. In dieser Praxis ist das Verschwimmen der Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Briefeschreiben ersichtlich, da Fragen nach Stil oder bestimmte Themensetzungen wechselseitig von einem Bereich auf den anderen übertragen werden. In ihrem eigenen Journal Pomona wird Sophie von La Roche selbst zur Beratenden und verwendet Strategien, die ihr zuvor geraten wurden.
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