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Briefe über Briefe

Sophie von La Roche als Beratene und Beratende zwischen ihren Freundschaftlichen Frauenzimmer⸗Briefen und der Pomona für Teutschlands Töchter

Letters about Letters

Sophie von La Roche as a Consulted and Consulting Party between Her Freundschaftliche Frauenzimmer⸗Briefe and the Pomona für Teutschlands Töchter
in Daphnis
Autor:in:
Anna Axtner-Borsutzky Institut für deutsche Literatur, Humboldt-Universität zu Berlin Berlin Deutschland

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Abstract

Sophie von La Roche wrote multiple private and fictional letters. She participated in J. G. Jacobi’s Iris in writing some Freundschaftliche Frauenzimmer⸗Briefe which were that popular that she continued them as a book series. While doing so, she asked her network including Goethe, Wieland and the Jacobis for advice and marketing. In her practice you can see the blurred lines between familiar and public writing in transmitting style and topics accompanied by her advisors. In her own journal Pomona she became an advisory letter writer herself and used the methods of marketing she was told in letters before. In her case supposed private writing leads to more visibility in public.

Abstract

Sophie von La Roche hinterließ eine Fülle privater und fiktiver Briefe. Ihre Mitarbeit an J. G. Jacobis Iris in Form von Freundschaftlichen Frauenzimmer⸗Briefen war so erfolgreich, dass diese nach dem Ende des Journals in Buchform weitergeführt wurden. Die Autorin nutzte Ressourcen der Beratung und Vermarktung, indem sie ihr Netzwerk rund um Goethe, Wieland und die Jacobis mit Briefen über diese Briefe einbezog. In dieser Praxis ist das Verschwimmen der Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Briefeschreiben ersichtlich, da Fragen nach Stil oder bestimmte Themensetzungen wechselseitig von einem Bereich auf den anderen übertragen werden. In ihrem eigenen Journal Pomona wird Sophie von La Roche selbst zur Beratenden und verwendet Strategien, die ihr zuvor geraten wurden.

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