Sixt Birck unterscheidet in seiner Judith fast bis zum Schlu� zwischen weiblicher T�terin und m�nnlicher Tat. Er ebnet den daraus resultierenden latenten Geschlechterkonflikt nicht ein, sondern l�st ihn durch religi�se �berh�hung. Das hat Konsequenzen f�r die bisher g�ngige Deutung des Dramas als �erasmisches Manifest� (Jean Lebeau). Es ist nicht nur auf die T�rkenkriege zu perspektivieren, sondern auch auf die Religionsstreitigkeiten des 16. Jahrhunderts. Vor diesem Hintergrund ist Bircks Judith als �irenisches Manifest� zu verstehen.
Purchase
Buy instant access (PDF download and unlimited online access):
Institutional Login
Log in with Open Athens, Shibboleth, or your institutional credentials
Personal login
Log in with your brill.com account
| All Time | Past 365 days | Past 30 Days | |
|---|---|---|---|
| Abstract Views | 316 | 34 | 3 |
| Full Text Views | 76 | 2 | 0 |
| PDF Views & Downloads | 72 | 3 | 0 |
Sixt Birck unterscheidet in seiner Judith fast bis zum Schlu� zwischen weiblicher T�terin und m�nnlicher Tat. Er ebnet den daraus resultierenden latenten Geschlechterkonflikt nicht ein, sondern l�st ihn durch religi�se �berh�hung. Das hat Konsequenzen f�r die bisher g�ngige Deutung des Dramas als �erasmisches Manifest� (Jean Lebeau). Es ist nicht nur auf die T�rkenkriege zu perspektivieren, sondern auch auf die Religionsstreitigkeiten des 16. Jahrhunderts. Vor diesem Hintergrund ist Bircks Judith als �irenisches Manifest� zu verstehen.
| All Time | Past 365 days | Past 30 Days | |
|---|---|---|---|
| Abstract Views | 316 | 34 | 3 |
| Full Text Views | 76 | 2 | 0 |
| PDF Views & Downloads | 72 | 3 | 0 |