Sixt Birck unterscheidet in seiner Judith fast bis zum Schlu� zwischen weiblicher T�terin und m�nnlicher Tat. Er ebnet den daraus resultierenden latenten Geschlechterkonflikt nicht ein, sondern l�st ihn durch religi�se �berh�hung. Das hat Konsequenzen f�r die bisher g�ngige Deutung des Dramas als �erasmisches Manifest� (Jean Lebeau). Es ist nicht nur auf die T�rkenkriege zu perspektivieren, sondern auch auf die Religionsstreitigkeiten des 16. Jahrhunderts. Vor diesem Hintergrund ist Bircks Judith als �irenisches Manifest� zu verstehen.
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Sixt Birck unterscheidet in seiner Judith fast bis zum Schlu� zwischen weiblicher T�terin und m�nnlicher Tat. Er ebnet den daraus resultierenden latenten Geschlechterkonflikt nicht ein, sondern l�st ihn durch religi�se �berh�hung. Das hat Konsequenzen f�r die bisher g�ngige Deutung des Dramas als �erasmisches Manifest� (Jean Lebeau). Es ist nicht nur auf die T�rkenkriege zu perspektivieren, sondern auch auf die Religionsstreitigkeiten des 16. Jahrhunderts. Vor diesem Hintergrund ist Bircks Judith als �irenisches Manifest� zu verstehen.
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