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Wer am Beginn der Promotionsphase steht und über ein Thema für die Dissertation nachdenkt, bekommt häufig den Ratschlag zu hören: „Du musst für das Thema brennen“ – Feuer und Flamme sein für eine bestimmte Forschungsfrage, um sie sich ganz zu eigen zu machen und mit dem nötigen Durchhaltevermögen die langwierige Arbeit bis zum fertigen Buch voranzutreiben. Rückblickend kann ich sagen: Ja, das stimmt. Num 25 mit dem singulären Eifer des Pinhas inmitten des göttlichen Eiferns als erzählerischem Höhepunkt eines ebenso schwierigen wie spannenden Textes hat genau diese Qualität. Dieses Kapitel, das sich dem einfachen und unverbauten Zugang immer wieder entzieht, hat jedes Potenzial dazu, einen nicht so schnell wieder loszulassen. Und doch braucht es neben dieser Grundvoraussetzung noch einiges mehr, denn nur mit Feuereifer, Begeisterung und Hingabe aus sich allein heraus trägt sich kein auf Jahre angelegtes Forschungsprojekt.
Es bedarf zunächst bestimmter Ressourcen und damit Institutionen, die bereit sind, das Potenzial des Forschungsvorhabens zu sehen und es finanziell wie ideell zu fördern. Ich möchte dem Mercator Research Center Ruhr, der Bischöflichen Studienförderung des Cusanuswerkes und der Bochumer Wilhelm und Günter Esser-Stiftung danken, die mein Dissertationsprojekt in verschiedenen Phasen finanziert haben.
Sodann ist die Unterstützung durch Menschen entscheidend, die das Projekt zur richtigen Zeit am richtigen Ort begleiten und unterstützen: Ohne sie geht es auch nicht. Diese Menschen entfachen unsere Begeisterung für eine bestimmte Disziplin und ihre Themen, sie haben Vertrauen in unsere Arbeit. Sie stellen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen oder üben Kritik, damit man sich im Eifer des Gefechts nicht verrennt. Sie zeichnen sich aber auch dadurch aus, dass sie Verständnis für die Hingabe und die manchmal auftretenden Scheuklappen haben. Nicht zuletzt erinnern sie uns beizeiten daran, dass es genauso wichtig ist, vor lauter Feuer-und-Flamme-Sein nicht auszubrennen, und sie bauen uns auf, sollte die Begeisterung einmal nur auf Sparflamme lodern.
In diesem Sinne möchte ich meinem Betreuer und Doktorvater, meinem besten Sparringspartner und Ratgeber Prof. Dr. Christian Frevel (Bochum) danken, ebenso wie Prof. Dr. Thomas Söding (Bochum), der für mich weit mehr als ein Zweitgutachter war, sodann Prof. Dr. Christophe Nihan, der das externe Drittgutachten mit konstruktivem Blick verfasst hat. Besonders danken möchte ich auch meinem ersten Lehrer und Mentor Prof. em. Dr. Heinz-Josef Fabry (Bonn) und meiner langjährigen Doktorschwester Prof. Dr. Katharina Pyschny (Graz), ohne deren Begleitung dieses Buch nicht entstanden und erst recht nicht beizeiten eingereicht worden wäre.
Ein weiterer Dank gilt Prof. Dr. Bénédicte Lemmelijn (Leuven) und Prof. Dr. Reinhard Müller (Göttingen), die im Kontext anderer Projekte in unterschiedlichen Phasen Begleitung und Inspiration für mich waren.
Ein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Emanuel Tov (Jerusalem) für die guten Diskussionen und die Aufnahme dieses Buches in die Reihe Supplements to the Textual History of the Bible. Neben Emanuel Tov danke ich nicht nur den Herausgebern der Reihe insgesamt, sondern auch den mir namentlich nicht bekannten Gutachtern, die mit ihrer konstruktiven Kritik Anlass für letzte Verbesserungen gegeben haben. Beim Verlag Brill in Leiden haben Marjolein van Zuylen, Nitzan Shalev, Dirk Bakker und Laura Morris die Manuskripterstellung und Drucklegung äußerst kompetent und zuvorkommend begleitet. Auch ihnen gilt mein herzlicher Dank.
Am Bonner Lehrstuhl für Alttestamentliche Exegese waren die Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unersetzliche Begleiter auf dem Weg zur Fertigstellung dieses Buches. Prof. Dr. Ulrich Berges danke ich für seine Unterstützung und sein Vertrauen in den letzten Jahren. Den Bonner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dominik Schlauß, Ingalisa Bornefeld, Julia Saal, Luis Lütkehellweg, Mara Mantyk, Martin Wachter, Niklas Wichmann und Olaf Pakosch sei für ihre vielfältige Unterstützung und die hilfreichen Korrekturarbeiten bei der Manuskripterstellung von Herzen gedankt. Von der Evangelisch-Theologischen Schwesterfakultät in Bonn danke ich besonders Prof. Dr. Jan Dietrich für seine hilfreichen Anmerkungen zur Druckfassung.
In Bonn, Münster und Hamm durfte ich nicht zuletzt meine Familie als stetige, zuverlässige und unverzichtbare Begleiter erleben: Meine Eltern Ingrid und Josef Schäfers, meinen Bruder Johannes Schäfers und ganz besonders meinen Sohn Vincent Schäfers, dem dieses Buch gewidmet ist – ich danke Euch für Euer Vertrauen, Eure stetige Unterstützung und Euer Interesse für mein akademisches Treiben!
So konnte die vorliegende Arbeit im Februar 2021 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum als Dissertation eingereicht und am 16. Juni 2021 mit der Note summa cum laude angenommen werden. Das Promotionsverfahren wurde am 19. Juli 2021 mit der gleichen Note abgeschlossen. Für die Druckfassung wurde der Text überarbeitet. Zwischenzeitlich erschienene Literatur wurde ergänzt, konnte aber z. T. nur noch punktuell diskutiert werden.
Kirsten Schäfers
Bochum, im Juli 2024