Interpunktion, Graphie und Ãbersetzungen lateinischer Texte
In dieser Untersuchung werden vielfach antike und nachantike Autoren zitiert. Dabei wird teilweise die Interpunktion angepasst (dies in lockerer Orientierung an den Interpunktionsregeln der deutschen Rechtschreibung), um insbesondere heute nicht mehr gebräuchliche Interpunktionsweisen und eine zu groÃe Dichte von Kommata und Doppelpunkten zu vermeiden. Dies betrifft die Topographia Hibernica Geralds von Wales und die hier zitierten alten, das heiÃt vor 1800 erschienenen Drucke (insbesondere das Bellum Belgicum Famiano Stradas). Es erschien nicht sinnvoll, eine aus heutiger Perspektive verwirrende Interpunktion zu tradieren, zumal der gröÃte Teil der herangezogenen Texte frei im Netz eingesehen werden kann. Ãnderungen wurden auch in der Graphie vorgenommen. Halbvokalisiertes âºiâ¹ wird nicht wie âºjâ¹ geschrieben, auch wenn dies ein alter Druck oder eine frühere Ausgabe anders handhabt.
Lateinische Zitate werden in der Regel übersetzt oder paraphrasiert (oft genug auch beides). Mehrfach zitierte Textstellen werden mitunter unterschiedlich wiedergegeben. Diese Entscheidung soll auch deutlich machen, dass die jeweiligen lateinischen Passus unterschiedlich ausgelegt werden können. Hervorhebungen in lateinischen Texten durch Unterstreichung sind, soweit nicht anders vermerkt, von mir vorgenommen.
Wird das Bellum Belgicum Famiano Stradas zitiert oder auf dieses Werk verwiesen, wurden zwei Ausgaben (Strada [1632]; Strada [1635]) herangezogen. Eine Edition mit Kapitelangaben ist bis heute nicht erstellt werden. Die Zitation zweier Ausgaben soll dem Leser das Wiederauffinden der betroffenen Passus erleichtern, sofern er nicht auf die Erstausgabe (Strada [1632]) zurückgreifen kann oder möchte und eine Ausgabe anderen Formats konsultieren muss.