Danksagungen
Dem Zauber der tabula recta erlegen begann ich vor einer Dekade meine Arbeit an der Polygraphia, eine Beschäftigung, die zu meinem Dissertationsprojekt wurde und die schließlich in diesem Buch Gestalt angenommen hat. Sie wurde zu einer Reise auf den Spuren und in die Gedankenwelt eines spätmittelalterlichen Antiquars mit Neigung zum Geheimen und ließ mich die spätantike und mittelalterliche Überlieferung mit seinen Augen sehen. Auf auch immer wieder verschlungenen Wegen eröffnete sich mir ein faszinierendes Handbuch der Geheimschrift als tatsächliche ›Vielschrift‹. Nun ist es an der Zeit auf diese Reise zurückzublicken und denen zu danken, die sie begleitet haben.
Mein besonderer Dank gilt Frau Prof. Carmen Cardelle de Hartmann, die sich, als ich damit an sie herantrat, mit der für sie charakteristischen Neugier und Offenheit ohne zu Zögern bereit erklärt hat, diese Arbeit als Dissertation zu betreuen. Ihrer umfassenden Kenntnis des lateinischen Schrifttums, ihrem hohen didaktischen Ethos und ihrer sorgfältigen Kritik verdanke ich sehr viel. Gleiches gilt für meinen Zweitgutachter Herrn Prof. Ulrich Eigler, den ich ebenfalls für ›meinen‹ Autor und sein Werk einnehmen konnte. Ihm möchte ich besonders für seine Unterstützung und sein reges Interesse an meiner Arbeit danken. Für die Aufnahme in die Mittellateinischen Studien und Texte bedanke ich mich herzlich bei Herrn Prof. Thomas Haye und ebenso bei dem mir unbekannten Gutachter, der diese Aufnahme unterstützte, für seine sorgfältige Lektüre.
Für Edition, Kommentar und Rezeption der Polygraphia war die Arbeit mit Handschriften und auch selteneren Frühdrucken unabdingbar. Ermöglicht wurde dies vor allem durch diverse Digitalisierungsprojekte. Dennoch bleiben zahlreiche Beobachtungen, die nur in Autopsie des Originals vorzunehmen sind. Daher möchte ich die Institutionen hervorheben, deren Bestände ich in situ benutzen konnte, die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, die Herzog August Bibliothek, die Stiftungsbibliothek des Oberlandesgerichts Celle, die Landesbibliothek Coburg, die Forschungsbibliothek Gotha, die Österreichische Nationalbibliothek, die Württembergische Landesbibliothek und deren jeweilige Mitarbeiter, die mich auf vielfältige Weise freundlich unterstützt haben.
Mit neugierigem Interesse und wertvollen Rückmeldungen haben zahlreiche Freunde und Kollegen meine Arbeit begleitet, von ihnen möchte ich an dieser Stelle Julia Frick und Christoph Walther namentlich nennen.
Abschließend möchte ich meinen Eltern danken. Sie waren es, die mir zuallererst den Weg eröffnet haben, der mich heute hierhin geführt hat; den Eltern, meinem zu früh verstorbenen Vater Gerold und meiner Mutter Irmtraud ist dieses Buch gewidmet.