Eine Dissertation zu schreiben ist eine einsame Angelegenheit. Während sich diese Worte, die mir zu Beginn der Promotion mit auf den Weg gegeben wurden, in unzähligen Stunden am heimischen Schreibtisch durchaus bewahrheitet haben, wäre die vorliegende Arbeit ohne den wissenschaftlichen Austausch, die Hilfe und Unterstützung durch Menschen in meinem Umfeld nicht möglich gewesen.
Mein Dank gilt an erster Stelle Albrecht Koschorke, der das Projekt von Anfang an begleitet und in allen Phasen unterstützt hat. Seine Betreuung hat mich nicht nur mit großer fachlicher Expertise und konstruktiven Fragen bereichert, sondern auch durch aufmunternde und wertschätzende Worte zur richtigen Zeit, empathische Gelassenheit, Erfahrung und Menschenkenntnis. Danken möchte ich auch Susanne Lüdemann dafür, dass sie sich auf das Abenteuer der Kolonialliteratur eingelassen hat. Die Dissertation hat maßgeblich davon profitiert, dass ich das Projekt als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Forschungsgruppe Philologie des Abenteuers an der LMU München bearbeiten konnte. Großer Dank gebührt daher allen Mitgliedern der Gruppe für die inspirierenden Diskussionen und Vorträge in den Lektüreforen, Workshops und Jahrestagungen, besonders aber Martin von Koppenfels, Manuel Mühlbacher und Carina Breidenbach für die herzliche Aufnahme sowie die fachliche und organisatorische Unterstützung in allen Belangen. Besonders instruktiv waren für mich auch die Diskussionen, Anregungen und Lektürehinweise im Forschungskolloquium in Konstanz und im Oberseminar in München, wofür ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern danken möchte.
Das einsame Schreiben wurde erheblich erleichtert durch die Gemeinschaft, die ich in meiner Konstanzer Schreibgruppe sowie der Augsburger Diss-Runde erfahren durfte. Danke für den Jubel, Julia, Lisa, Steffi und Julia, er hat mir sehr viel bedeutet. Kritischen Input, unvergessliche Diskussionen bis in die Morgenstunden und Freundschaft in angespannten Zeiten verdanke ich Lisa, Marius, Clara, Claas, Stephie, Reini, Markus und Matthias – es war mir ein Fest! Anuschka, dein offenes Ohr für kleine und große Krisen, deine reflektierte Sicht auf die Welt und unsere Verbundenheit sind für mich ein großes Geschenk. Unendlicher Dank, der sich nicht in Worte fassen lässt, gebührt meiner Familie und Jakob. Danke, dass ihr an meiner Seite seid.