Dem deutschsprachigen Lesepublikum wurde Susan Taubes zuerst als Romanschriftstellerin bekannt, als 1995 die deutsche Ãbersetzung ihres Romans Divorcing unter dem Titel Scheiden tut weh erschien,1 26 Jahre nach dem englischsprachigen Original 1969 in New York. Vor der Veröffentlichung ihres Romans und weniger Kurzgeschichten aber war Susan Taubes in den 1950er Jahren als Autorin philosophischer Arbeiten hervorgetreten, in denen sie mehr oder weniger verborgene religionsgeschichtliche Spuren philosophischer Autoren der Moderne verfolgt. Doch damals, in den 1990er Jahren, war sie in Deutschland nahezu vollständig unbekannt; allenfalls wurde ihr Name mit dem des Religionswissenschaftlers Jacob Taubes, ihres früheren Ehemannes, assoziiert. Und in den USA war Susan Taubes, die sich zu Lebzeiten nicht wirklich als Schriftstellerin hatte etablieren können, weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Veröffentlichung eines zweiten Romans Lament for Julia war nicht mehr zustande gekommen, bevor sie im November 1969 im Alter von 41 Jahren aus dem Leben schied. Erst 46 Jahre nach ihrem Freitod ist die erste Publikation dieses unvollendeten Romans â in deutscher Ãbersetzung unter dem Titel Klage für Julia â in dem Band der Prosaschriften (2015) im Rahmen dieser Edition ihrer Schriften erschienen, zusammen mit zehn ihrer Kurzgeschichten. Acht davon stammen aus ihrem Nachlass, während nur zwei zuvor in den 1960er Jahren in amerikanischen Zeitschriften gedruckt worden waren.2 Insofern verbindet sich mit den hiermit vorliegenden Schriften von Susan Taubes eher die Entdeckung als die Wiederentdeckung einer faszinierenden Autorin, â einer Exilierten und Grenzgängerin in jeder Hinsicht.3
Damit betrifft die Geschichte der Susan Taubes den ungewöhnlichen Fall der Entdeckung einer Autorin auf dem Umweg der Ãbersetzung. Denn geschrieben hat die Autorin â 1928 als Judit Zsuzsanna Feldmann in Budapest geboren und 1939 zusammen mit ihrem Vater, einem Psychoanalytiker, in die USA emigriert â auf Englisch. Zwar war ihr die deutsche Sprache nicht fremd, wie der Briefwechsel mit Jacob Taubes zeigt,4 zumal sie etliche Texte, etwa von Martin Heidegger, im Original gelesen hat. Dennoch bleibt es eine Besonderheit, dass die erste Werkausgabe, die ihre wichtigsten Texte versammelt, in deutscher Sprache erscheint. Mit diesem Band ihrer philosophischen Texte wird die vierbändige Ausgabe ihrer Schriften in deutscher Ãbersetzung komplettiert und abgeschlossen.5 Ihre Dissertation über die französische Philosophin Simone Weil â betreut von Paul Tillich und 1956 im Radcliffe College der Harvard University angenommen â wird hier überhaupt zum ersten Mal veröffentlicht, begleitet um ihre gesammelten wissenschaftlichen Aufsätze aus den 1950er Jahren und ergänzt um das von uns erstellte Register des Nachlassarchivs, das wir von 2001 bis 2023 betreut und bearbeitet haben (Susan Taubes Archiv am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung).6 Erst durch dieses Gesamtbild wird das Profil dieser ungewöhnlichen Denkerin erkennbar. Im Horizont der Nachgeschichte des Zivilisationsbruchs entstanden, sind ihre Ausführungen zu den Spuren eines âreligiösen Atheismusâ in der Philosophiegeschichte für die aktuelle Kulturtheorie, in der religionsgeschichtliche Fragen eine zentrale Rolle spielen, von hoher Aktualität.7
Seit der Veröffentlichung des ersten Bandes unserer Edition 2011 mit Susan Taubesâ Korrespondenz mit Jacob Taubes ist das Interesse an ihren Schriften stetig gewachsen, wie nicht nur durch die zahlreichen Anfragen um Einsicht in ihren Nachlass deutlich wurde, sondern auch durch inzwischen entstandene Publikationen über ihre Arbeiten.8 Die Neuauflage ihres Romans Divorcing in der renommierten Reihe der âNew York Review Booksâ 2020 und die Veröffentlichung einer englischsprachigen Fassung ihrer 2015 auf deutsch erschienen Prosaschriften unter dem Titel Lament for Julia 2023 haben zuletzt eine (Wieder-) Entdeckung der Autorin literarischer Texte auch beim amerikanischen Lesepublikum eingeleitet.
Die Zusammenschau von Susan Taubes Dissertation mit ihren Aufsätzen, wie sie durch diesen Band möglich wird, zeigt, wie die verschiedenen Aspekte ihrer Arbeiten â die Lektüre von Autoren der deutschen Philosophie (Nietzsche, Heidegger) als âsmuggeled theologyâ9, der Referenzrahmen der Gnosis, die Arbeiten über Simone Weil und die Erörterung der Tragödie â von denselben Fragen motiviert und angetrieben werden und sich zusammenfügen zum Komplex einer ânegativen Theologieâ bzw. eines âjüdischen Denkens in einer Welt ohne Gottâ.10 Dabei waren diese philosophischen Fragen für Taubes immer auch von existentieller Bedeutung. Die Genese ihres Denkens lässt sich en detail in dem umfangreichen Briefwechsel aus jenen Jahren verfolgen, in denen Jacob sich in Jerusalem aufhielt, während Susan in den USA ihr B.A.-Studium mit einer Arbeit über das Verhältnis von Mythos und Logos in der Philosophie Heideggers abschloss (1950/51) und sich danach mit einem Bryn Mawr College European Fellowship zu Studienzwecken in Paris aufhielt (1952). Denn ihre Briefe sind Zeugnisse ihrer Leseeindrücke und -kommentare, die sie an den Geliebten adressiert, eine Art Denktagebuch in Briefen11, in dem sie Zweifel, Fragen, Verstehen, Leselust ebenso wie Widerstände gegenüber dem Gelesenen zum Ausdruck bringt. Ebenso regelmäÃig wie ausführlich berichtet sie ihm, was sie liest, und teilt ihm ihre Gedanken dazu mit, obwohl er ihr während ihres Paris-Aufenthalts, wo sie ihren âgeographischen Ort der Seeleâ gefunden habe12, rät, die Zeit für diese Stadt zu nutzen, anstatt im Zimmer zu sitzen und ihm ââlongâ letters on philosophyâ zu schreiben.13
Insbesondere in diesen Pariser Briefen lässt sich das intellektuelle Profil von Susan Taubes in statu nascendi beobachten: als religiös ortlose jüdische Denkerin, die sich von den Geistern des Judaismus verfolgt fühlt. So beschreibt sie das Judentum als unintegrierbare Tatsache ihrer Existenz, die sie mit sich trage wie eine versiegelte Box, was auch immer diese enthalte, âmaybe dynamit, maybe just stonesâ.14 In einem Brief, in dem sie die Differenz zwischen den vor- und post-christlichen Voraussetzungen betont, erklärt sie, dass ein Teil von ihr durch die âAufklärungâ inspiriert sei und sich âFraternitéâ, âEgalitéâ und Menschenwürde wünsche ebenso wie das Ende aller Autorität und allen âhocus-pocus + mystifications. But there is also a hunger for magic + for mystery. Nevertheless our services must be without a priest and in the spirit of âFraternitéâ if at all.â15
Dank der Starthilfe durch Emmanuel Levinas gestaltete sich der Paris-Aufenthalt für Susan Taubes als eine Zeit intensivsten Studiums bei damaligen GröÃen der französischen Philosophenszene, wie etwa Jean Wahl, Eric Weil, Henri-Charles Puech, Lucien Goldman, einschlieÃlich der Möglichkeit, sich z.T. auch persönlich mit ihnen zu besprechen. Daneben besuchte sie einzelne Vorträge, etwa von Jean Starobinski oder Georges Bataille, lernte Albert Camus kennen, traf Hannah Arendt während deren Paris-Aufenthalt und kam in Kontakt mit Simone Pétrement (der späteren Biographin von Simone Weil), die in Verbindung mit âgnostique-catholic-S. Weil circlesâ16 stünde, so Susan Taubes.
Durch ihre Briefe an Jacob Taubes aus diesen Jahren zieht sich eine dichte Spur der Heidegger-Lektüre, die Susan Taubes als drängende Befragung eines möglichen Lebens und Denkens in der Jetztzeit betrieb: âI feel very deeply this withdrawl of beingâ17. Manchmal ist sie fasziniert, oft aber auch befremdet und voller Widerspruch. Wendungen wie âHeidegger says one very true and wise thingâ und âBut in one thing i disagree with Heideggerâ18 sind dafür typisch. Stets aber zeugen ihre Bemerkungen von einem Ringen um Verstehen und Kritik zugleich: âI donât know if Heidegger takes his âSorgeâ serious enoughâ;19 und ihre Lektüre ist so intensiv, dass der Philosoph sie in die Träume hinein verfolgt. Nach der Lektüre von Ãber den Humanismus Ende 1950 schreibt sie, der Absatz über das Heilige sei groÃartig, reiner Mythos: âthe myth purified of all accidental, irrelevant associationsâ20. Sie fasst den Entschluss, ein Papier über âHeideggers mythâ zu schreiben und erwirbt dafür sogleich Sein und Zeit, Holzwege und Wesen der Wahrheit,21 woraus schlieÃlich der Plan einer Dissertation über Heidegger entsteht. Während der weiteren Lektüre seiner Schriften scheint ihr dieses Vorhaben aber immer problematischer zu werden. Es sei einfach gewesen, solange sie mit Heidegger geschwommen sei, jedoch âto swim against himâ22, verlange sehr viel mehr, so im Mai 1952. In einem der folgenden Briefe vergleicht sie die Sprache von Heideggers Vorlesung Das Ding (1935/36) mit der von Joyceâ Finniganâs Wake, eine âlanguage of madnessâ, die sie mit der Erfahrung äuÃerster Verwirrung erklärt; denn es sei die Welt, die schizophren sei, nicht âthe madmenâ.23 Die zunehmende kritische Distanz zu Heidegger wurde dabei offensichtlich durch die Vorlesungen von und Gespräche mit Jean Wahl bestärkt.
Im Zuge der Auseinandersetzung mit Heidegger und im Austausch über Jacob Taubesâ Aufsatz über die Entwicklung der ontologischen Frage24, an dem er zu der Zeit gerade arbeitete, kommen bei Susan häufiger auch skeptische Töne gegenüber dem Anspruch der Philosophie überhaupt zum Ausdruck. Sie glaube, dass es keine Befreiung von âAngstâ* auf der Ebene von Frage â Antwort gäbe. Aber der âPhilosophâ glaube das. Er solle aber âmost fearfulâ sein, denn er verfüge über keine âritual protectionâ.25. In solchen und ähnlichen Bemerkungen, in denen eine wachsende Skepsis gegenüber der reinen Philosophie deutlich wird, kündigt sich bereits jene Akzentverschiebung ihrer Interessen an, die sie dann 1954, während des PhD-Studiums an der Harvard University, durch einen Wechsel vom Philosophie-Department zum Department of History and Philosophy of Religion vollziehen wird, â zugleich mit dem endgültigen Entschluss, ihre Doktorarbeit der negativen Theologie von Simone Weil zu widmen.26 Anstelle der Dissertation über Heidegger entsteht der Aufsatz The Gnostic Foundations of Heideggerâs Nihilism (1954), in dem sie im Anschluss an Hans Jonasâ Gnosis und spätantiker Geist (1934) absolute Begriffe der Existenzphilosophie (wie Angst, Selbst, Geworfenheit, Ruf) mit dem âgnostischen Dramaâ des Selbst27 verbindet, wobei das Leitmotiv der âFremdheitâ die Klammer zwischen Gnosis und Moderne bildet.
Ihre Lektüre von Simone Weil, deren Schriften Ende der 40er/ Anfang der 50er gerade erst veröffentlicht und entdeckt wurden, und die Idee, über sie zu schreiben, geht ebenfalls auf die Studienzeit in Paris zurück; dabei ist von Anbeginn das Motiv der ânegativen Theologieâ im Spiele. Ihre Auseinandersetzung mit Weil ist durchgehend ambivalent; so sind ihr deren mystische Züge und âtheologischen Spekulationenâ fremd, während sie zugleich den radikalen Realitätsbezug ihrer Werke hervorhebt. Am gröÃten sei Weil, âwhen she strikes into an experience and shows that truth is realityâ.28 Zwar betrachtet Taubes Simone Weil als nur einen Fall im umfassenderen Komplex einer ânegativen Theologieâ in der Moderne bzw. eines Denkens, in dem die Erfahrungen der Moderne nach dem âTod Gottesâ in gnostischen Begriffen gefasst würden, denn es gäbe ähnliche Muster bei Nietzsche, Kafka, Heidegger und der dialektischen Theologieâ von Barth und Brunner. Gleichwohl erhält Simone Weil bei ihr die Rolle einer Hauptfigur im Ensemble moderner Gnostiker. Das erklärt sich vermutlich aus der spannungsgeladenen Verbindung zwischen deren radikaler sozial-politischer Haltung und dem, was Taubes den âreligiösem Atheismusâ Weils nennt, wie auch aus der Tatsache, dass in Weils Schriften Erfahrungen der Katastrophen des 20. Jahrhunderts im Angesicht von Nationalsozialismus, Lagern und Krieg eingegangen sind. Letzteres thematisiert Taubes in dem Aufsatz The Absent God (1955), in dem sie Weils Begriff malheur erörtert. Denn auÃer der Doktorarbeit The Absent God. A Study of Simone Weil, auf deren Titelblatt noch der durchgestrichene Untertitel âOn the Religious Use of Tyrannyâ zu entziffern ist, hat sie zwei Aufsätze über Weil publiziert. Der Titel des zweiten, The Riddle of Simone Weil (1959), bezeugt, dass die Beschäftigung mit dieser exzeptionellen Mystikerin und Revolutionärin, die Taubes als âFrench philosopher-mystic-saintâ29 tituliert, notwendig unabgeschlossen bleiben muss. Dabei geht die Auseinandersetzung mit Simone Weil, so etwa mit grundlegenden Ãberlegungen zum Verhältnis von Profanem und Sakralem, weit über deren Schriften hinaus. Auch diese Frage geht auf die Pariser Studienzeit zurück: âI am beginning to work on the question of the sacred and the profaneâ, berichtet sie im März 1952, um sogleich das damit einhergehende erkenntnistheoretische Problem eines unmöglichen âneutralenâ Standpunktes gegenüber Fragen der Religion zu erörtern.30
Neben den ausführlichen Kommentaren zu Vorlesungen und Lektüren enthalten Susan Taubesâ Pariser Briefe auch Berichte von zahlreichen Theaterbesuchen (z.B. Lorca, Pirandello, Euripides, Kleist, Aristophanes, Racine), aus denen eine wachsende Faszination für das Theater deutlich wird, das sie schon während ihres BA-Studiums beschäftigt hat. So berichtet sie, sie habe nach langer Zeit wieder âthe mystery of the theaterâ erfahren.31 Während sie anlässlich von Pirandellos Henry IV über die Unmöglichkeit der Tragödie in einer sinnentleerten Welt reflektiert (Br. 164), veranlasst eine Inszenierung von Euripidesâ Medea âwith masks, music, singing-dancing-chorusâ sie zu Ãberlegungen zum Theater als Schauplatz des âArchaischenâ. (Br. 193). Und im Mai 1952 erklärt sie Jacob âYou mediate on the death of God; I on the death of tragedy. Both of us are in same sense with the law, the sacred law and finally law as such, criminal lawâ. (Br. 245) In den sich verdichtenden Kommentaren zur Tragödie wird bereits ihr religions- und kulturgeschichtliches Interesse daran deutlich, das dann in den ersten ihrer veröffentlichten Aufsätze mündet, The Nature of Tragedy (1953). Darin diskutiert sie die griechische Tragödie als Schauplatz zwischen Ritual, Religion und Philosophie, auf dem â durch den Bruch des rituellen Banns und den Austritt aus dem magischen Zirkel des Rituals, der den Augenblick der Reflexion in Begriffen menschlichen Handelns eröffnet â die Grenze zwischen göttlich/dämonischer und menschlicher Sphäre durchlässig ist. Der Held der Tragödie, Grenzgänger zwischen göttlicher und menschlicher Ordnung, steht bei Susan Taubes für ein Wissen, das das Wissen von Religion und Philosophie gleichermaÃen reflektiert, das aber nur um den Preis seines Untergangs gewonnen werden kann. Damit eignet dem Auftritt des Subjekts in der Tragödie von Anbeginn der Status des Tragischen. Mit dieser Unterbrechung im Verhältnis von göttlichen Gründen und menschlichem Willen begründet die Tragödie eine zentrale kulturgeschichtliche Zäsur. Das Interesse an Tragödie und Theater wird Susan Taubes in ihren wissenschaftlichen Publikationen nicht weiterverfolgen; es kommt nur noch in ihren Rezensionen zum Tragen. Und es wird noch einmal praktisch virulent, 1967 in ihrer Mitarbeit am Open Theater in New York.
Insgesamt besteht der spezifische Beitrag von Susan Taubesâ Schriften, die in der Nachgeschichte von Exil, Krieg und Holocaust entstanden sind, in der Theorie einer gnostischen Moderne, eine Art âtheologischer Atheismusâ, in dem philosophische, existentielle oder politische Begriffe den Ort ehemals theologischer Konzepte besetzen. Einen wichtigen Horizont dafür bilden Korrespondenzen zwischen dieser post-konfessionellen Kultur, in der die Orte von jüdischen und nicht-jüdischen Denkern sich nicht mehr trennscharf unterscheiden lassen, mit einer religiösen Mischkultur im Ãbergang von antikem Judentum und Frühchristentum, in der die Programme jüdischer und frühchristlicher gnostischer Häresie noch nicht polarisiert waren. Darin stellt die negative Theologie für sie einen Fluchtpunkt für religiös ortlose Intellektuelle jüdischer und christlicher Provenienz im 20. Jahrhundert dar.
Susan Taubes: Scheiden tut weh. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Nadine Miller. München 1995. Für die überarbeitete Neuauflage des Romans wurde ein Titel gewählt, den Taubes damals für die Veröffentlichung erwogen hatte, der aber von Random House abgelehnt worden war: Nach Amerika und zurück im Sarg. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Nadine Miller. Berlin: Matthes & Seitz 2022.
Susan Taubes: Prosaschriften, hrsg. und kommentiert von Christina Pareigis, aus dem Amerikanischen von Werner Richter. Bd. 3 der Schriften, hrsg. von Sigrid Weigel. München 2015.
Zu Person und intellektueller Entwicklung von Susan Taubes vgl. Christina Pareigis: Susan Taubes â eine intellektuelle Biographie, Göttingen 2020.
Susan Taubes: Die Korrespondenz mit Jacob Taubes 1950â1951, hrsg. u. kommentiert von Christina Pareigis, Bd. 1,1 der vorliegenden Edition, hrsg. von Sigrid Weigel, München 2011; Susan Taubes: Die Korrespondenz mit Jacob Taubes 1952, hrsg. u. kommentiert von Christina Pareigis. Bd. 1,2, der vorliegenden Edition, hrsg. von Sigrid Weigel, München 2014.
Wir hätten gern noch weitere Bände mit Manuskripten aus dem Nachlass ediert, etwa eine Zusammenstellung autobiographischer Texte; doch nachdem die Erben das Copyright aller Texte von Susan Taubes der US-amerikanischen Wylie Agency übergeben haben, liegen alle Entscheidungen in deren Händen.
Zur Geschichte des Archivs und dieser Edition s. mein Vorwort in Bd. 1,1 der vorliegenden Edition, S. 7â12.
Vgl. Sigrid Weigel: Zwischen Religionsphilosophie und Kulturgeschichte. Susan Taubes zur Geburt der Tragödie und zur negativen Theologie der Moderne, in: Literatur als Schauplatz der Kulturgeschichte, München 2004, S. 127â145; engl.: Between the Philosophy of Religion and Cultural History: Susan Taubes on the Birth of Tragedy and the Negative Theology of Modernity, in: Telos 150 (2010), 115â135.
Vgl. etwa die monographische Studie von Elliot R. Wolfson: The Philosophical Pathos of Susan Taubes. Between Nihilismus and Hope, Stanford/CA 2023.
Susan Anima Taubes: The Gnostic Foundations of Heideggerâs Nihilism, in: The Journal of Religion 34 (1954), S. 155â172, hier: S. 155.
Die Formulierung geht auf Stéphane Mosès zurück und diente als Titel einer Festschrift zu seinen Ehren. Jüdisches Denken in einer Welt ohne Gott. Festschrift für Stéphane Mosès, hrsg. von Jens Mattern u.a. Berlin 2000.
Wolfson: The Philosophical Pathos of Susan Taubes, S. 4.
Br. 140, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Br. 137, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Br. 156, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Br. 95, in: Bd. 1,1 der vorliegenden Edition.
Br. 132, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Br. 52, in: Bd. 1,1 der vorliegenden Edition.
Br. 51, in: Bd. 1,1 der vorliegenden Edition.
Br. 37, in: Bd. 1,1 der vorliegenden Edition.
Br. 34, in: Bd. 1,1 der vorliegenden Edition.
Br. 34, in: Bd. 1,1 der vorliegenden Edition.
Br. 237, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Br. 241, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Jacob Taubes: The Development of the Ontological Question, in: The Review of Metaphysics. 6 (1953), 651â664.
Br. 141, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Vgl. Pareigis: Susan Taubes, S. 238.
Taubes: The Gnostic Foundations of Heideggerâs Nihilism, S. 158.
Br. 184, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Susan Anima Taubes: The Absent God, in: The Journal of Religion, Vol. XXXV (1955), S. 6â16, hier S. 6.
Br. 191, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.
Br. 168, in: Bd. 1,2 der vorliegenden Edition.