In vielen ethischen Konzepten und Rechtstexten gilt die Menschenwürde als ein moralischer Höchstwert. Dennoch ist sie nichts Selbstverständliches. Ganz im Gegenteil: Die Menschenwürde ist enormen Gefährdungen ausgesetzt. Um sie zu verteidigen, muss sie permanent reflektiert und begrifflich bestimmt werden. Diese globale Herausforderung war Anlass zu einem internationalen Symposion, das am 29. und 30. April 2022 an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten/Württ. stattgefunden hat. Die Veranstaltung stand unter dem Titel âDie Würde des Menschen, Theologische Reflexionen und interdisziplinäre Dialogeâ. Veranstaltet wurde die Tagung vom Fach Katholische Theologie. Eingebunden war sie in die Veranstaltungsreihe âBegegnung auf dem Martinsbergâ, bei der es darum ging, Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen miteinander ins Gespräch zu bringen. Das Symposion hat sich zur Aufgabe gestellt, die Würde des Menschen von theologischen Standpunkten aus zu reflektieren, wie sie in unterschiedlichen Religionen/Kulturen vertreten werden. Dabei sollten exegetische, historische, systematische, religionspädagogische und interreligiöse bzw. interkulturelle Dimensionen einbezogen werden. Um Gesprächsmöglichkeiten nicht von vorn herein in eine bestimmte Richtung zu drängen, wurden keine konkreten Themen vorgegeben. Es sollte allein darauf ankommen, aus verschiedenen theologischen und fachübergreifenden Perspektiven aktuelle Standpunkte kritisch darzustellen. Intendiert war eine multidisziplinäre Perspektivität auf das Thema âMenschenwürdeâ.
In erster Linie gilt unser Dank den Autor*innen, die bereit waren, ihre Gedanken in das Symposion einzubringen und diese dann auch in überarbeiteter Form verschriftlicht haben. Ganz besonders danken wir in diesem Zusammenhang Frau Dr. Lydia Lauxmann, Herrn PD Dr. Hüseyin AÄuiçenoÄlu und Herrn Dr. Michael Penzold. Sie alle haben zusätzliche Aufsätze zum Thema eingereicht und tragen damit zu einer erweiterten Perspektivenvielfalt bei. Für mediale Hilfestellungen danken wir Herrn Arne Geertz und Frau Anina Schnell (âÃffentlichkeitsarbeit und Marketingâ) sowie Herrn Alexander Kaiser (âIT- & Medientechnikâ) an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Frau Hanna Endras und Frau Helena Sauter danken wir für vielfältige Arbeiten, die sie rund um das Symposion geleistet haben. Einen groÃen Dank möchten wir Frau Anna Dahl und Frau Helena Sauter aussprechen. Beide haben sich äuÃerst engagiert bei der Bearbeitung der Aufsätze eingebracht. Ebenso gebührt ein herzlicher Dank Frau Dr. Sabrina Mallon-Gerland für die Durchsicht der englischsprachigen Texte. Wir danken Frau Dr. Martina Kayser, Frau Catharina Krallmann und Herrn Patrick Tegethoff vom Verlag Brill Schöningh für ihre stets kompetente und professionelle Hilfe.
Weingarten, im Januar 2025 Hilary Anne-Marie Mooney
Herbert Rommel