Am Anfang dieses Buches möchte ich auf die vergangenen sechs Jahre zurückblicken, in denen die vorliegende Edition entstanden ist. Dabei empfinde ich große Dankbarkeit gegenüber allen, die mich unterstützt haben – mit ihrer kostbaren Zeit, mit ihrem Wissen, mit ihrem Vertrauen oder mit ihrem Zuspruch.
Leider erlebt die Person, die den Anstoß zu dieser Edition gegeben hat, nicht ihre Vollendung, und zwar Erich von Mansteins Sohn Rüdiger (1929–2019). Ich bin Rüdiger von Manstein nicht nur für die Möglichkeit dankbar, mit dem Nachlass seines Vaters zu arbeiten, sondern auch für seine wertvolle Vorarbeit, namentlich die von ihm angefertigten Abschriften aus dem Tagebuch und den Briefen seines Vaters. Denn Erich von Manstein hatte eine sehr schwer lesbare Handschrift. Kronzeuge für diese Tatsache ist Erich von Manstein selbst. In seinen Erinnerungen schrieb er über Wolf Rüdiger Hauser, seinen Adjutanten aus den Jahren 1937/38, dieser habe die bewundernswerte Fähigkeit besessen, „die Entwürfe meiner in jenen Monaten geschriebenen Denkschriften zu entziffern, was mir selbst oft nicht mehr möglich war“.1
Wenngleich ich als Textgrundlage für diese Edition selbstverständlich nur die Original-Tagebücher und -Briefe Erich von Mansteins verwendet habe, so waren die Abschriften seines Sohnes gerade zu Beginn meiner Arbeit äußerst nützlich, denn sie haben mir das Einlesen in die handschriftlichen Dokumente ungemein erleichtert. Sehr hilfreich und dankenswert ist auch die Vorarbeit, die Irene von Manstein geleistet hat: nämlich die ursprünglich unsortierte Korrespondenz ihrer Schwiegereltern sorgfältig zu ordnen. Seit dem Tod ihres Mannes Rüdiger ist Irene von Manstein zudem meine wichtigste Ansprechpartnerin, wenn es gilt, biografische Daten von Angehörigen der Familien von Manstein und von Loesch zu klären. Auch diese Unterstützung weiß ich sehr zu schätzen.
Von den Familienangehörigen möchte ich außerdem Gero von Manstein, dem ältesten Sohn von Rüdiger und Irene, besonders danken. Zum einen hat Gero von Manstein nach dem Tod seines Vaters als Nachlassverwalter sichergestellt, dass mir die Unterlagen für mein Editionsprojekt ohne Unterbrechung weiter zur Verfügung standen. Zum anderen bin ich ihm sehr dankbar, dass ich bei ihm ebenfalls volles Verständnis für das Credo meiner wissenschaftlichen Vorgehensweise gefunden habe: Gründliche Recherche und qualitativ hochwertige Arbeit benötigen Zeit.
Eine weitere Person, der ich für ihre Vorarbeit danken möchte, ist Norbert Hanisch. Neben den Tagebüchern und Briefen umfasst der Nachlass Erich von Mansteins zahlreiche militärische Dokumente, die der Generalfeldmarschall während des Krieges und im ersten Jahrzehnt danach gesammelt hat. Norbert Hanisch hat diese Dokumente 1988 katalogisiert, wovon ich mehr als 30 Jahre später profitieren konnte.
Neben dem Zugang zu einem gut geordneten Nachlass war für meine Arbeit auch der Austausch mit Fachkollegen sehr wichtig. An erster Stelle gebührt mein Dank in dieser Hinsicht Adrian Wettstein. Durch ihn habe ich nicht nur sehr viel gelernt; trotz zeitintensiver eigener Projekte war er auch so liebenswürdig, alle Kapitel des Manuskripts dieser Edition gründlich und kritisch durchzuarbeiten. Dabei hat er mir nicht nur unzählige wertvolle Hinweise und Anregungen gegeben, sondern mich auch auf manchen Fehler aufmerksam gemacht, den ich sonst übersehen hätte. Jeder Forscher kann sich einen solchen Kollegen nur wünschen!
Für fachliche Hinweise, Sachinformationen, Hilfe bei der Beschaffung von Quellen und Literatur oder für das Korrekturlesen einzelner Kapitel oder Auszüge des Manuskripts dieser Arbeit bedanke ich mich außerdem bei Christian Bauermeister, Giles Bennet, Christoph Bergs, Carmen Böhm, Gabriele Bosch, John Calvin, Ute Elbracht, Daniel Feldmann, Cynthia Flohr, Philipp Gahn, Swantje Grewe, Natalia Gucwa, Winfried Heinemann, Chris Helmecke, Karl-Heinz Heß, Hans-Albert Hoffmann, Bernhard Kast, Uwe Kleinert, Martijn Lak, Peter Lieb, Wolfgang Loof, Jean Lopez, Craig Luther, Jens Müller-Bauseneik, Christoph Nübel, Magnus Pahl, Markus Pöhlmann, Edith Raim, Ralf Raths, Daniel Ristau, Christian Stachelbeck, David Stahel, Thomas Titura, Felix Töppel, Pascal Trees, Peer Oliver Volkmann und Jens Wehner.
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesarchiv-Militärarchivs in Freiburg Jonas Mewes, Michael Noth, Sarah Reinbold, Josef Schwär, Sven Staude und Jan Warßischek danke ich für ihre außergewöhnliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.
Neben Adrian Wettstein waren Christian Bauermeister und meine Frau so freundlich, das gesamte Manuskript der vorliegenden Arbeit Korrektur zu lesen, wofür ich ihnen herzlich danke. Meiner Frau gilt zudem mein allergrößter Dank für ihre Unterstützung, ihr Verständnis und ihre Liebe. Sie gibt mir die Kraft zum Arbeiten.
Roman Töppel, im November 2024
Manstein, Soldatenleben, S. 266.