Die nachfolgende Untersuchung wurde im November 2022 von der Universität Kassel als Dissertation angenommen. Ihr ursprünglicher Titel lautete: âSünde und Sühne. Eine hamartiologisch-soteriologische Relationsbestimmung auf dem Sektor der Paulusforschung seit Albrecht Ritschlâ. Weit ist das Feld, das sowohl im Blick auf das Sündenverständnis als auch hinsichtlich der soteriologischen Strukturen bei Paulus innerhalb der Forschung der letzten 150 Jahre abzuschreiten war. Es sind etliche Jahre ins Land gezogen, bis die Zeit reif für diese Untersuchung war, um begutachtet zu werden und schlieÃlich das Licht der Ãffentlichkeit zu sehen. Die ersten beiden Kapitel lagerten ganze 15 Jahre lang im Heizungskeller des Pfarrhauses, bis ihre Ergebnisse in neuer sprachlicher Gestalt gesichert waren. Es gab Jahre, in denen die Erreichung des Ziels aufgrund von Zeitmangel und Verpflichtungen unerschwinglich schien, doch es wurden immer wieder Stimmen vernehmbar, die mich ermutigten, das Projekt zu beenden und nicht aufzugeben. Nun liegen die Ergebnisse mancherlei Anstrengung in wunderschöner Buchform vor. Dafür bin ich sehr dankbar.
Ich danke dem traditionsreichen, in der Wissenschaft höchst anerkannten Verlag Brill für die Aufnahme meines Werkes in die Reihe âBiblische Zeitschrift-Supplementsâ, insbesondere der Herausgeberin Frau Prof. Dr. Ruth Scoralick und dem Herausgeber Herrn Prof. Dr. Christoph Gregor Müller, der mir den positiven Bescheid am 2. Februar 2023 (Mariae Lichtmess) zugehen lieà und mich in sehr freundlicher Atmosphäre in die Regularien der Veröffentlichung bei Brill einführte. Frau Dr. Martina Kayser von Brill | Schöningh begleitete den Weg der Veröffentlichung in groÃer Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit und Verbindlichkeit von Beginn an. Ihr gilt mein herzlicher Dank.
Doch es gibt eine stets ermutigende Person, ohne die meine Dissertation kaum zustande gekommen wäre. Dies ist mein Doktorvater Herr Prof. Dr. Paul-Gerhard Klumbies. Es war stets ein gutes Gefühl, ihm alle meine Zeilen etappenweise anzuvertrauen, weil mein freies wissenschaftliches Arbeiten, meine Art zu denken und zu formulieren über die MaÃen wertgeschätzt wurden. Doch damit nicht genug. Mit groÃer Geduld machte mich Prof. Dr. Klumbies auf gedankliche Unreinheiten sowie auf alles Ausstehende, was dem Anspruch der Arbeit gemäà zu erforschen war, aufmerksam. Mein Anruf, in welchem ich ihm mein Dissertationsanliegen Anfang Februar 2015 vortragen wollte, den mein Doktorvater fünf Minuten vor seiner Vorlesung noch entgegennahm, wurde für mich in wissenschaftlich-biografischer Hinsicht ohne Ãbertreibung zum Life-Changer. Ich bin mir der Ehre bewusst, nun einen Beitrag innerhalb des Zentrums der Paulusforschung durch die Unterstützung meines Doktorvaters vorlegen zu dürfen.
Zu erwähnen ist auch, dass mir meine Lippische Landeskirche auf dankenswerte Weise behilflich war. Sie schenkte mir im Jahre 2018 ein volles Sommersemester Zeit für die Forschung unter Freistellung von der Gemeindearbeit. In jenen Monaten entstanden rund 90 Seiten dieses Buches, welche in der Bibliothek der Universität Bielefeld in vorzüglicher Ungestörtheit abgefasst werden konnten. Darüber hinaus beteiligte sich die Lippische Landeskirche mit einem Druckkostenzuschuss an den Kosten des Unternehmens.
Ãberaus günstig für mich waren die kaum vorstellbaren, groÃzügig bemessenen Leihfristen der entliehenen Bücher, welche mir der Betheler Diplom-Bibliothekar Andreas Nicke einräumte. Er war ein stetiger, immer hilfsbereiter, verlässlicher Begleiter meines Forschens.
Frau Annika Behrend und Frau Nastasia Eichardt aus Kassel korrigierten meine fünf Kapitel auf sehr sorgfältige Weise. Ich danke den beiden für das aufmerksame Lesen, für zahlreiche Verbesserungsvorschläge sprachlicher Art und für ihre technische Unterstützung im komplexen Problembündel des Schreibprogramms.