Diese Studie wurde im November 2016 von der Scuola Normale Superiore in Pisa und dem Fachbereich 08 Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main als Dissertation angenommen. Sie wurde später überarbeitet, mit der zwischenzeitlich erschienenen Forschungsliteratur ergänzt und im Oktober 2019 in italienischer Sprache unter dem Titel »Antisocialismo cattolico. Un confronto tra Italia e Germania all’epoca del pontificato di Pio X (1903-1914)« (ECF, Venedig) veröffentlicht. Hier wird nun die deutsche Übersetzung dieses nur geringfügig bearbeiteten Bandes vorgestellt.
In den vier Jahren meiner Studien- und Forschungstätigkeit in Italien und Deutschland, die zur Erlangung des Doktortitels führten, konnte ich stets auf das Vertrauen und die Unterstützung meiner Doktorväter Prof. Dr. Daniele Menozzi (Scuola Normale Superiore in Pisa) und Prof. Dr. Claus Arnold (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) zählen, deren intellektuelle Lebendigkeit und kirchengeschichtliche Kompetenz für mich ein unschätzbarer Bezugspunkt gewesen sind. Ihnen gilt mein tiefster und aufrichtigster Dank. Danken möchte ich außerdem Prof. Dr. Michele Battini, der mich in die Forschung zum Gegensatz von Katholizismus und Sozialismus eingeführt hat, und Prof. Dr. Giovanni Vian, mit dem ich im Laufe der Jahre viele fachliche Fragen zum Pontifikat Pius’ X. bzw. zur Modernismuskrise besprechen konnte.
Selbstverständlich kann ich all jene nicht vergessen, die mir bei den umfangreichen Archivstudien für diese Arbeit geholfen haben und mit denen ich auch wissenschaftlich fruchtbare Gespräche führen konnte, insbesondere Dr. Hermann-Josef Braun, Direktor des Dom- und Diözesanarchivs des Bistums Mainz, Dr. Helmut Hinkel, Direktor der Martinus-Bibliothek Mainz, Elisa Carrara vom Historischen Archiv des Erzbistums Pisa und Alejandro Mario Dieguez vom Vatikanischen Apostolischen Archiv. Verpflichtet bin ich den Wissenschaftlern und Doktoranden, die ich an der Scuola Normale Superiore in Pisa und am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz kennengelernt habe: Der Austausch mit ihnen hat mir erlaubt, sowohl wissenschaftlich als auch persönlich zu reifen. Mein Dank gilt schließlich der Wissenschaftlichen Kommission der Kommission für Zeitgeschichte für die Aufnahme meiner Dissertation in die »Blaue Reihe« ihrer Veröffentlichungen, und insbesondere Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Dr. Christoph Kösters und Elisabeth Wittkowski für die sorgfältige redaktionelle Betreuung.
Die deutsche Übersetzung der Dissertation wurde von Prof. Dr. Monika Pelz, der Leiterin der »Scuola Superiore per Mediatori Linguistici« in Pisa, durchgeführt und vom Institut für Mainzer Kirchengeschichte des Bistums Mainz finanziert. Ohne die Hilfe des Institutsleiters, Prof. Dr. Claus Arnold, hätte dieser Band nicht das Licht der Welt erblickt. Er überprüfte die deutsche Übersetzung und trug zur Ergänzung der neuesten deutschen Forschungsliteratur bei; anschließend war er mein Gesprächspartner bei der letzten Revision der Arbeit. Auch dafür gebührt ihm mein herzlicher Dank.
Der Band ist meinen Großmüttern Francesca und Loredana gewidmet, die beide verstorben sind, als ich zwischen 2015 und 2016 an der Abfassung der Dissertation arbeitete. Schließlich kann ich nicht umhin, meinen Eltern, meiner Schwester und Sara für das Verständnis und die Unterstützung zu danken, die sie mir stets gewährt haben.
Pisa – Venedig, im Oktober 2020
Francesco Tacchi