In vier Fallanalysen wird in dieser Untersuchung beleuchtet, wie durchsichtige Bildträger in der Malerei des 20. Jahrhunderts als konzeptuelles Mittel verwendet werden, um den Werken von Grund auf eine bildkritische Dimension zu verleihen und sie so als âºMeta-Werkeâ¹ zu entwerfen. Die traditionsreiche Transparenzmetaphorik in Bezug auf Malerei und der Umstand, dass ein Durchblick durch transparentes Trägermaterial den scheinbaren Durchblick durch die Bildfläche in Frage stellen kann, begründet das auÃerordentliche Potenzial eines solchen Materials. Mit Werken von Duchamp und Moholy-Nagy, Axell und Tevet sind sowohl âºmodernistischâ¹ als auch âºpostmodernistischâ¹ genannte Positionen ausgewählt. So kann der besondere Wert von âºMeta-Werkenâ¹ und ihres Verständnisses für die Forschung am Beispiel der Frage erörtert werden, ob sich âºim Licht der Beleuchtungenâ¹ der vier werkimmanenten Reflexionen eine Differenz abzeichnet, welche die kategoriale Unterscheidung zwischen âºModernismusâ¹ und âºPostmodernismusâ¹ stützt.
Copyright Year:
2026
In four case studies, the use of transparent supports in twentieth-century painting is explored as a conceptual means of giving works a critical pictorial dimension from the outset and thus designing them as 'meta-works'.