Der industrialisierte Krieg

Studien zu Unternehmen, Wirtschaft und Forschung im Ersten Weltkrieg

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Der Erste Weltkrieg macht ein Phänomen moderner Kriege greifbar: die enge Verflechtung von militärischen und industriellen Aufgabenstellungen. Er wird oft als der erste industrialisierte Krieg beschrieben. Die sich rapide modernisierende Realität des Kriegsgeschehens 1914 bis 1918 ließ die Bedeutung einer steten Versorgung mit industriell hergestellten Gütern immer weiter anwachsen. Dies betraf sowohl die Ausrüstung und Versorgung der Soldaten an den Fronten, auf dem Meer und in der Luft wie auch der Zivilbevölkerung in der Heimat. Die Perspektive der produzierenden Unternehmen in den verschiedenen Wirtschaftsbranchen in diesem Geschehenszusammenhang ist bislang aber kaum erforscht. Die Studien in diesem Band werfen dazu neue Fragen auf und bieten innovative Ansätze, um diese Lücke zu schließen.
During the Great War the importance of a constant supply of industrial produced goods became clear; both for military supply as well as for civilians at home. Though, the perspectives and tasks of German manufacturers, companies and economic sectors have only been poorly illuminated so far. The studies in this volume offer deep insights and innovative approaches to closing this gap.

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Stefanie van de Kerkhof ist Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Mannheim.
Florian Triebel ist Unternehmenshistoriker und Kommunikationsexperte.
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