Zum Zusammenhang von Hölderlins theoretischen Fragmenten âDas untergehende Vaterland â¦â und âWenn der Dichter einmal des Geistes mächtig ist â¦â. Mit einem Nachwort versehene überarbeitete Neuauflage der Ausgabe von 1985
Die Untersuchung bietet einen Kommentar der beiden Texte, in denen Hölderlin sich das Konzept âfreier Kunstnachahmungâ erarbeitet hat, auf dem sein Dichtungsverständnis wie sein poetisches Werk ab 1800 beruhen.
Die theoretischen Fragmente "Das untergehende Vaterland â¦" und "Wenn der Dichter einmal des Geistes mächtig ist â¦" sind für Hölderlins Verständnis poetischer Arbeit entscheidend. In "Das untergehende Vaterland â¦" werden der Anspruch wie die Bedeutung der Sprache der Dichtung geschichtsphilosophisch begründet und erläutert. An diese Grundlegung schlieÃt die in "Wenn der Dichter â¦" formulierte âVerfahrungsweise des poëtischen Geistesâ an. Was Dichtung begründet und zugleich fordert, erklärt Hölderlin als den Anspruch, âeine Erinnerung zu habenâ. Dies wird in der Untersuchung en detail nachvollzogen. Mit einem ausführlichen Nachwort versehen liegt ein Standardwerk der Forschung in Neuauflage vor.
Copyright Year:
2021
Subject of the study are the two most important of Hölderlins theoretical texts: âDas untergehende Vaterland â¦â and âWenn der Dichter einmal des Geistes mächtig ist â¦â. The commentary elucidates the foundations as well as the understanding of poetical work, which Hölderlin formulates here and which is crucial for his poetry. Sense and ability of âErinnerungâ are of special significance in this context.