Europa nach Napoléon

Series: 

Napoléon war nicht nur der „Usurpator“. Er setzte den Anfang einer europäischen Neuordnung, die vom Modernisierungsschub revolutionärer Ordnungsprinzipien bis heute profitiert. Doch wie beständig ist diese gemeineuropäische Grundorientierung in einer Zeit, in der Europa vor vielfältigen Herausforderungen steht?
Mit Napoléon hat nicht nur für Frankreich, sondern gerade auch für Deutschland und Europa vieles begonnen, indem durch die napoleonische Herrschaft und in deren Gefolge neue Ordnungsparameter geprägt wurden. Was wird davon aber bleiben in einer Zeit, in der das Programm der Europäischen Integration als Form allgemeiner Freiheit und eines dauerhaften Friedens auf dem Prüfstand steht? Die Untersuchungen dieses Bandes thematisieren das Schicksal der europäischen Friedens- und Freiheitsordnung.
With Napoléon, much began not only for France, but also for Germany and Europe in particular, by eliminating the structures of the geographical-political and legal-social order of Europe that had been handed down through Napoleonic rule and its aftermath, and by shaping new parameters of order. In Thomas Nipperdey's Dictum "Am Anfang war Napoléon" this assumption is succinctly expressed. But what has remained of this revolution and what will remain at a time when the programme of European integration as a form of general freedom and lasting peace is being put to the test and faces many challenges? The investigations in this volume, each from a different disciplinary perspective, but linked by a common concern to clarify the spiritual and real historical foundations of the present and future order of Europe, make the fate of the European order of peace and freedom the subject of discussion.

Prices from (excl. shipping):

Die Soziale Aufhebung Des Politischen
Der Staat nach Hegel und Napoléon
Pages: 79–95
Die Grundrechte Der Deutschen
Revolutionäres Importgut oder nationale Selbstbehauptung?*
Pages: 137–159
Lernen Von Der Grande Nation
Verwaltungsmodernisierung in Österreich nach 1848
Pages: 221–238
Gewalterfahrung Als Grund Staatlicher Friedensordnungen?
Überlegungen im Rückblick auf die Folgen der »Kriegspolitik« Napoléons und die europäische Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts
Pages: 239–258
Rückschritt Und Fortschritt
Zur Entwicklung eines liberalen Europäischen Strafrechts
Pages: 259–285
Revolution Und Modernes Recht
Paradoxien liberaler Staats- und Gesellschaftskonzepte
Pages: 287–312
Demokratie in Europa
Vom revolutionären Prinzip zum Strukturproblem?
Pages: 313–326
Grenzenloses Europa?
Funktionsbedingungen gelingender Freiheitsorganisation am Beispiel des Schengener Grenzregimes
Pages: 327–349
Christoph Enders ist Professor für Öffentliches Recht an der Universität Leipzig.
Michael Kahlo ist stellvertretender geschäftsführender Direktor des „Instituts für Grundlagen des Rechts“ an der Universität Leipzig.
Andreas Mosbacher ist Richter am Bundesgerichtshof in Leipzig.
  • Collapse
  • Expand

Manufacturer information:
Koninklijke Brill B.V. 
Plantijnstraat 2
2321 JC
Leiden / The Netherlands
productsafety@degruyterbrill.com