Die vielen Gesichter des Konsums

Westfalen, Deutschland und die USA 1850–2000

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In den USA offenbaren sich gleichzeitig die Verlockungen einer Konsumgesellschaft und ihre Schattenseiten: die Omnipräsenz des Kommerzes, eine extreme Autozentriertheit und die Verödung vieler Innenstädte.
An diese Beobachtung anknüpfend fragen die Autoren des Bandes, ob und wie weit Konsumenten hierzulande konsequent fremden Vorbildern wie den USA gefolgt sind: Muss der Weg in die moderne Konsumgesellschaft für die Europäer gar als ein Aspekt kultureller und politischer Abhängigkeit verstanden werden? Oder entstand die Konsumgesellschaft diesseits des Atlantiks überwiegend aus eigenen Wurzeln und bildet damit in ihrer aktuellen Gestalt durchaus ein charakteristisches Element von Europäizität? Veranschaulicht wird dies am Beispiel einer Stadt in der Region Westfalen, die für sich in Anspruch nimmt, stärker als andere den goldenen Mittelweg zwischen Tradition und konsumgesellschaftlicher Modernisierung gewählt zu haben: Die ehemalige Provinzialhauptstadt Münster, die sich seit dem Jahr 2004 mit dem Titel »Die lebenswerteste Stadt der Welt« schmücken darf.

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Die breite Front der Erzieher
Antialkoholpolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Weimarer Republik
Pages: 163–182
Einkaufserlebnis Wochenmarkt
Historisch-ethnographische Perspektiven auf eine konstruierte Tradition1
Pages: 209–229
Die Fußgängerzone in einer westfälischen Mittelstadt
Lippstadt und seine Lange Straße. Eine kritische Bilanz1
Pages: 251–265
Abkürzungen
Pages: 291–292
Autorinnen und Autoren
Pages: 293–295
Michael Prinz ist Wissenschaftlicher Referent am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte.
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