Geschwister als Erzieher?!

Bedingungsgefüge, Beziehung und das erzieherische Feld

Geschwisterbeziehungen stellen in der Regel die längsten Beziehungen in unserem Leben dar. Sie wirken auf und in uns auf positive und negative Weise.
Geschwisterbeziehungen sind vielfältig und eindrücklich. Sie gehören, wie die Elternbeziehung, zu den Primärbeziehungen und sind nicht frei wählbar. Wie ein roter Faden ziehen sich Rivalität, Neid und Eifersucht, aber auch Unterstützung, Liebe und Nähe durch die Geschwisterbeziehungen. Heute leben wir in einer Zeit, in der die Anzahl der Geschwister in direkter Linie immer weiter abnimmt. Das Kind wächst zunehmend mit wenigen oder gar keinen Geschwistern auf.
Tillmann F. Kreuzer greift in seiner Dissertation das weite Feld der Geschwisterbeziehungen, auch in Kultur und Literatur, auf. Er zeigt anhand narrativer Vignetten, dass in allen Familienkonstellationen eine formende Dynamik geschwisterlichen Zusammenlebens in Unterstützungs- und Betreuungssituationen entsteht und diese prägt.

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Preliminary Material
Pages: 1–13
Eltern werden
Pages: 105–139
Forschungsmethodik
Pages: 207–215
Resümee
Pages: 361–371
Ausblick
Pages: 373–375
Ausklang
Pages: 377–378
Literaturverzeichnis
Pages: 379–430
Vignettenverzeichnis
Pages: 463–468
Tillmann F. Kreuzer lehrt Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Psychoanalytische Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.
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