Ein pluriverses Universum

Zivilisationen und Religionen im antiken Mittelmeerraum

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Der antike Mittelmeerraum war unzweifelhaft ein pluriverses Universum. Der vermeintlich einheitliche Raum wurde geprägt von unterschiedlichen Einheiten, die in intensivem Austausch miteinander standen, und so wurde das Mittelmeer zur Wiege zahlreicher Religionen. Wer »Mittelmeerraum« sagt, bringt Fernand Braudels Forschungen ins Spiel und legt eine Analogie zu seinem Grundkonzept für die antike Welt nahe. Von einer longue durée wird auch in diesem Sammelband ausgegangen, in dem die bleibende Bedeutung der antiken und vorantiken Hochkulturen für die Religionen des Mittelmeerraums dargelegt wird. Dabei wird keine umfassende Religionsgeschichte des antiken Mittelmeerraums vorgelegt, sondern entsprechend der dynamischen Komplexität des Raumes werden Akzentuierungen mediterraner Religionsgeschichte des Mittelmeerraums vorgenommen.

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Preliminary Material
Pages: 1–7
Vorwort
Pages: 9–20
Das Zeitalter der Phoiniker, Griechen und Etrusker
Urbanisierung, Handel und kultureller Wandel im Mittelmeerraum zwischen 1000 und 500 v. Chr.
Pages: 73–111
A Bridge or a Blind Alley?
Hittites and Neo Hittites as Cultural Mediators
Pages: 167–189
The Phoenicians in the Mediterranean
Diasporic identities and commercial networks
Pages: 191–207
Das Proömium des Diogenes
Eine Frage der intellektuellen Mittelmeergeographie
Pages: 241–252
Antinous als politische Gottheit
Oder: Wie halte ich das Römische Reich zusammen?
Pages: 265–300
Wie wird man ein Mediterraner Denker?
Der Fall Philon von Alexandria
Pages: 353–367
„Wie der Fisch aus dem Großen Meer“
Judentum, Diaspora und rabbinische Bewegung im mediterranen Kontext
Pages: 391–409
Christianisierung des Imperium Romanum?
Imperialisierung des Christentums!
Pages: 439–452
Weltreiche und (k)ein Ende
Daniel – das Buch und seine Folgen
Pages: 453–475
Prof. Dr. Richard Faber lehrt Soziologie an der Freien Universität Berlin.
Prof. Dr. Achim Lichtenberger lehrt Klassische Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum.
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