Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Friede

Studien und Quellen. 3. Auflage

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Der Westfälische Friede von 1648 war ein Meisterwerk der europäischen Diplomatie. Er beendete den Dreißigjährigen Krieg und stellte die politischen, konfessionellen, rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland und weiten Teilen Europas auf dauerhaft wirksame Grundlagen. Konrad Repgen bietet in diesem beeindruckenden Band einen umfassenden Überblick zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens. Darüber hinaus zeigt er die Entwicklungslinien von der Welt des 17. Jahrhunderts bis zu den politischen Herausforderungen der neuesten Geschichte auf.

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Preliminary Material
Pages: I–XXVI
Kriegslegitimationen in Alteuropa
Entwurf einer historischen Typologie
Pages: 1–20
Krieg und Kriegstypen
Pages: 21–38
Dreißigjähriger Krieg
Pages: 395–424
Lukas Holstenius als politischer Gutachter in Rom
Eine unbekannte Denkschrift aus der Zeit des Restitutionsedikts
Pages: 529–537
Die Finanzen des Nuntius Fabio Chigi
Ein Beitrag zur Sozialgeschichte der römischen Führungsgruppe im 17. Jahrhunde
Pages: 539–589
Fabio Chigis Instruktion für den Westfälischen Friedenskongreß
Ein Beitrag zum kurialen Instruktionswesen im Dreißigjährigen Krieg
Pages: 647–675
Wartenberg, Chigi und Knöringen im Jahre 1645
Die Entstehung des Plans zum päpstlichen Protest gegen den Westfälischen Frieden als quellenkundliches und methodisches Problem
Pages: 677–728
Die Proteste Chigis und der päpstliche Protest gegen den Westfälischen Frieden (1648/50)
Vier Kapitel über das Breve „Zelo domus Dei“
Pages: 729–751
Salvo iure Sanctae Sedis?
Die Zessionsbestimmungen des Westfälischen Friedens für Metz, Toul und Verdun als Konkordatsrechts-Problem
Pages: 753–787
Über den Zusammenhang von Verhandlungstechnik und Vertragsbegriffen
Die kaiserlichen Elsaß-Angebote vom 28. März und 14. April 1646 an Frankreich
Pages: 849–882
Zur Diplomatik der Nuntiaturberichte
Eine Dienstvorschrift für das Abfassen von Avvisi aus dem Jahre 1639
Pages: 1011–1014
Drucknachweise
Pages: 1151–1154
Konrad Repgen, Prof. Dr. phil. Dr. phil. h.c., lehrte mittelalterliche und neuere Geschichte in Saarbrücken und Bonn. Er war Herausgeber der ersten historisch-kritischen Ausgabe der Akten des Westfälischen Friedens, der Acta Pacis Westphalicae. Dadurch und durch seine quellennahen Detailforschungen sowie seine Überblicksdarstellungen und biographischen Skizzen ist er ausgewiesener Experte der Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens.
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