Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung

Ein Handbuch der Medien und Praktiken

Das Handbuch gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Medien und Praktiken, die den deutschen Vertreibungsdiskurs seit Jahrzehnten wesentlich bestimmen.
Erinnerungsmedien und -praktiken spielten und spielen eine wichtige Rolle bei der Konstruktion und Vermittlung kollektiver Erinnerungen an Flucht und Vertreibung der Deutschen als Folge des Zweiten Weltkrieges. Ob Ausstellungen oder Denkmäler, Presse oder Literatur, Film oder Fernsehen, Gedenktage, Heimattreffen oder Straßennamen: Sie alle sind nicht nur Speicher, Bühnen oder Vehikel, sondern auch Produzenten von Erinnerung. Von Akteuren werden sie mit unterschiedlichen Zielen verwendet, besitzen aber auch Eigenlogiken. Dieses Kompendium gibt jetzt Einblick in die Konjunkturen und Konflikte der deutschen Erinnerungsgeschichte nach 1945.

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Bildende Kunst
Pages: 41–51
Briefmarken
Pages: 52–64
Denkmäler
Pages: 75–88
Fotografien
Pages: 153–167
Gedenktage
Pages: 168–179
Heimatbücher
Pages: 180–191
Heimatstuben
Pages: 192–203
Heimattreffen
Pages: 204–211
Hörfunk
Pages: 212–224
Internet
Pages: 225–233
Karten
Pages: 234–249
Lokalpresse
Pages: 263–274
Musik
Pages: 283–295
Ostkundeunterricht
Pages: 317–328
Patenschaften
Pages: 329–344
Plakate
Pages: 345–357
Presse, allgemeine
Pages: 358–371
Schulbücher
Pages: 383–396
Straßennamen
Pages: 409–419
Vertriebenenpresse
Pages: 420–431
Wappen und Farben
Pages: 432–446
Dr. Stephan Scholz ist Historiker an der C. v. Ossietzky-Universität Oldenburg.
Dr. Maren Röger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Warschau.
Bill Niven ist Professor für deutsche Zeitgeschichte an der Nottingham Trent University.
Sehepunkte, 15.12.2015: "Auf dieses Buch hat man lange gewartet." (Susanne Greiter) Lesen Sie die Rezension hier.
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