Schwangerschaft

Eine Kulturgeschichte

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Noch vor hundert Jahren galt sie als Phase voller Peinlichkeiten. Heute erscheint sie als Triumph: die Schwangerschaft. Dieses Buch betrachtet ihre Inszenierung und ihre wechselvolle Geschichte.
Daniel Hornuff skizziert die Karriere der Schwangerschaft, ihren Aufstieg zu einem öffentlichen Ereignis. Er berichtet von Spektakelföten und Modellschwangeren. Und er zeigt, welche Ideologien die Geschichte der Schwangerschaft geprägt haben. Was bedeutet es, wenn sich inzwischen jeder ein Bild vom Ungeborenen machen kann? Wenn Fötus-Partys gefeiert und Schwangerenbäuche wie Leinwände bemalt werden? Wenn also das Schwangergehen zu einer eigenen Kulturpraxis wird? Leben wir dann im Zeitalter des Pränatalismus?

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Preliminary Material
Pages: 1–8
Vorwort
Pages: 9–10
Einführung
Pages: 11–25
Sichtbarmachung
Wie erzählen Bildgeschichten?
Pages: 27–36
Idealgeschönt
Totgeburten auf extraterrestrischer Mission
Pages: 37–59
Schröpfgefäss
Antike Herrengymnastik, barockes Kinderturnen
Pages: 61–84
Potenzen
Vom Knaben im Uterus der Kuh
Pages: 85–108
Einschachtelung
Im Nichts ein Ganzes entdecken
Pages: 109–127
Porträtkultur
» Wow, das ist mein Kind!«
Pages: 129–151
Ps-Föten
Auf der Überholspur ins Leben
Pages: 153–178
Einwände
Von der Transzendenzdrohne zu einem Stück Fleisch
Pages: 179–204
Kugelwesen
Zur ästhetischen Karriere der Schwangerschaft
Pages: 205–238
Pränatalismus (2.0)
Bauchgezwitscher. The Pregnant Sublime
Pages: 239–256
Nachwort
Pages: 257–258
Anmerkungen
Pages: 259–285
Quellenverzeichnis
Pages: 286–298
Abbildungsverzeichnis
Pages: 299–304
PD Dr. Daniel Hornuff ist derzeit Akademischer Mitarbeiter am Institut für Kunstwissenschaft der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Er studierte Philosophie, Germanistik, Komparatistik, Kunst- und Theaterwissenschaft in Leipzig und Karlsruhe.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.2014
"Von Föten, die twittern, und Schwangeren als Pin-up auf der Kühlerhaube: Daniel Hornuff legt eine lesenswerte Kulturgeschichte der Schwangerschaft vor."
Lesen Sie hier die gesamte Besprechung.

Literaturkritik.de, 22.10.2014
"Daniel Hornuff gelingt es in zehn Kapiteln, dem Leser in seiner Kulturgeschichte der Schwangerschaft die Darstellung des Embryos, der Schwangeren, aber auch den kulturellen Umgang mit dem Thema näherzubringen."
Lesen Sie hier die gesamte Besprechung.

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