Denkbilder

Zum Wechselspiel zwischen Erscheinung und Wahrnehmung

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Eine Wanderung durch verschiedene Welten und Dimensionen, die in ihrer Eigenheit wie in ihrem Wechselspiel berührt und reflektiert werden.
Leitmotiv dieser Wanderung ist die Verflechtung von Erscheinung und Wahrnehmung. Zwei Aspekte eines einzigen Vorganges, denn nichts erscheint ohne Teilhabe: Das Erscheinende ersteht und lebt in einer Wahrnehmungsform, die es selbst ans Licht ruft, und die Wahrnehmung ist kein unberührtes oder nur emotionales Zuschauen, sondern eine reflektierende Haltung.
»Denkbild« - ein Wort, das seit der Aufklärung in der Bedeutung »Begriff« oder »Idee« begegnet. Es ist das jeweilige, weder absichtliche noch zufällige Ergebnis eines Vorganges, wodurch das Erscheinende als Bild gedacht und als Gedanke gebildet wird. Ein Wahrnehmungsbild, das sich der Verwandlung des Denkens erschließt und als Gedanke entfaltet.

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Quellennachweis
Pages: 343–344
Bildnachweis
Pages: 345–346
Namenregister
Pages: 347–353
Andrea De Santis, Dr. phil., ist seit 2000 Professor für Philosophie an der Hochschule Sant‘ Anselmo und seit 2004 ständiger Gastprofessor an der Universität Gregoriana in Rom.
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