Romuald Hazoumè

Mister Kanister und die orale Postmoderne

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Kanister sind Romuald Hazoumès bevorzugtes Material, mit seinen Kanister-Masken wurde er weltberühmt.
Romuald Hazoumè, Künstler aus Benin, Westafrika, nahm an der Documenta 12 teil. Sein Flüchtlingsboot aus Kanistern, »Dream«, gewann den renommierten Arnold-Bode-Preis. Seine Masken sind »Global Art«, weil der westliche Kunstbegriff auf das zeitgenössische Kunstschaffen der ganzen Welt ausgedehnt wurde. Aber Differenzen und eine Kulturalisierung des Anderen bleiben erhalten: Kanister-Masken sind interessant als Kunst einer anderen als der europäischen Kultur. Die Autorin zeigt, dass Kunst und Kultur in Benin, im Vodun, nicht getrennt sind – angefangen bei Hazoumès großformatigen Gemälden des Fa-Orakels bis hin zu den großen Installationen. Oraltraditionen in Afrika sollen schriftlich gerettet werden. Aber für Hazoumè äußert sich Kultur mündlich oder performativ. Er erzählt Geschichten.

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Preliminary Material
Pages: 1–8
Geleitwort
Pages: 9–10
Kunst in/aus Afrika
Pages: 31–48
Kunst
Pages: 49–67
Fa-Orakel und Vodun
Pages: 69–90
Gegenkulturalisierung
Pages: 91–108
Götter und Öl
Pages: 131–155
Ausstellungspraxis
Pages: 157–180
Dream (Ausblick/Epilog)
Pages: 181–202
Abbildungsverzeichnis
Pages: 203–204
Literaturverzeichnis
Pages: 205–214
Quellen
Pages: 215–216
Abbildungen
Pages: 217–248
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