Theorie des Designs

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Eine Theorie des Designs muss, wenn sie nicht ideologisch daherkommen will, unabdingbar offen formuliert werden: widersprüchlich, provisorisch, provokativ, grenzenlos. Genau das gelingt diesem Buch, denn in durchaus wegweisender und exemplarischer Weise für einsichtiges Denken und Handeln unserer Zeit verweigert sich Design jeglicher Definition, Disziplinierung und Konformität, wehrt es sich gegen Eindeutigkeit und Zentralperspektive. Deshalb beschreibt Erlhoff unter sehr vielfältigen Aspekten die Komplexität von Design selber und dessen alltäglicher Durchdringung des Lebens. Dabei geht es um die Objekte und um deren Gebrauch ebenso wie um alte und neue Medien, um Argumente gegen Information und Kommunikation, um Gründe für die Gestaltung, um Illusionen und Einbildungen, um Materialität, Kaufverhalten, Dienstleistungen, Gebrauchsanleitungen und vieles mehr. Da alles gestaltet ist, ist eben auch alles Thema einer Theorie des Designs.

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Design – Design – Design
Eine Einführung
Pages: 12–26
„Linke Hand am linken Griff “
Ansichten einer geselligen Kunst
Pages: 27–40
Kreativität
Pages: 49–55
Würfel-Würfe
Pages: 63–76
Wider die Banalität der Tiefe
Plädoyer für die Qualität der Oberfläche
Pages: 77–89
Harte Lebenswelten
Pages: 90–99
Stadteinwärts
Anmerkungen zur Verortung
Pages: 100–104
Touch Point
wo man sich trifft
Pages: 105–113
Mediale Unmittelbarkeit
Artefakte und deren Ansehen
Pages: 114–121
Modus Mode
Die Inkarnation von Design
Pages: 122–133
Im Nebel der Mütterlichkeit
Gedanken zu Material und Immaterial
Pages: 134–140
Die natürliche Tochter
Design als Inszenierung
Pages: 141–146
Informationen aus dem Urwald
Design und Aufmerksamkeit
Pages: 147–153
In dubio pro re
Pages: 154–161
Kreisverkehr
Pages: 162–170
Zwischen Dickicht und Lichtung
Design als Politik
Pages: 172–180
Mord Design
ein Versuch zur Aufklärung von Design
Pages: 181–193
Diagnose und Therapie
Pages: 194–197
Rausch und Provisorium
unscharf und ephemer
Pages: 198–206
Endlich
Pages: 207–214
Bibliografie
Pages: 215–225
Aus dem Inhalt:

LIFE IS DESIGN – WENN ALLES GESTALTET IST
PERPLEX – GESELLIGE WAHRNEHMUNGEN VON DESIGN
UNDISZIPLINIERTE DISZIPLIN – DESIGN ALS MODELL
TRANS-DISZIPLINÄREN DENKENS UND HANDELNS
HISTORISCH – VON DEN GESTALTEN ZUM DESIGN
WIRKLICH NUR IM GEBRAUCH – ZUR SOZIALEN UND
INTERKULTURELLEN REALITÄT
HÜPFBURGEN – VON DENKEN UND HANDELN ODER PLANUNG UND INTUITION
VON INNEN NACH AUßEN – ZUR PSYCHOPATHOLOGIE DER
GESTALTUNG
DAS UNHEIMLICH HEIMISCHE – FORMULIERUNG DES WOHNLICHEN LEBENS
VOM BESITZEN ZUM NUTZEN – ELASTISCHE GESTALTUNG
UNSICHTBAR – DESIGN ALS CAMOUFLAGE
BOTSCHAFTEN – DESIGN ALS MEDIALE UNMITTELBARKEIT
MODISCH MODERNE MODE– DIE WELT DER OBJEKTIVEN PLAUDEREI
IN FORM –LAMENTO ÜBER KOMMUNIKATION UND INFORMATION
MORDS-DESIGN – ZUR AUFKLÄRUNG VON DESIGN
IM NEBEL DER MÜTTERLICHKEIT – MATERIAL UND IMMATERIALITÄT
NACHRICHTEN AUS DEM URWALD – DESIGN UND AUFMERKSAMKEIT
IMAGE – MAGIE: DIE BEZAUBERNDE KUNST DER GESTALTUNG
AUßER SICH – DIE NEUE QUALITÄT VON DESORIENTIERUNG
HAUSHALT – DESIGN UND ÖKONOMIE
STADTEINWÄRTS – URBANE UND ÖFFENTLICHE FORM
IN DIE FERNE – DESIGN ALS OFFENES SYSTEM
EPHEMERA – UNGEFÄHRES, UNKLARES, TEMPORÄRES ALS FORM
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