Prekäre Freundschaften

Über geistige Nähe und Distanz

Hölderlin und Schiller, Marx und Engels, Benjamin und Brecht, Sartre und Camus, Goethe und Eckermann: Legendäre Freundschaften verbanden diese berühmten Persönlichkeiten. Doch diese bedeutungsvollen Verbindungen waren nicht immer nur von Harmonie und Solidarität geprägt.
Wie beeinflussten sich die Freunde gegenseitig in ihrem Denken und wie lässt sich ihr Verhältnis treffend beschreiben?
In elf Beiträgen werden berühmte Freundschaftsverhältnisse porträtiert, deren faszinierende Ausstrahlung bis in die Gegenwart reicht. Nähe und Distanz, oft auch erstaunliche Widersprüche und Brüche fallen dabei in den Blick. Denn nicht immer spielte die geistige Affinität in den intellektuellen Beziehungen die Hauptrolle.

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Vorwort der Herausgeber
Prekäre Freundschaften – Über geistige Nähe und Distanz
Pages: 7–12
„Sonst haben wir keinen wie uns selbst“
Zur ambivalenten Beziehungsform von J. C. F. Hölderlin und J. C. F. Schiller
Pages: 13–26
Ungleiche Seelenfreundschaft
J. W. Goethes Beziehung zu J. P. Eckermann
Pages: 27–41
Freundschaft oder „Compagniegeschäft“?
Zur fast 40-jährigen Marx-Engels-Freundschaft
Pages: 43–71
Asymmetrische Freundschaft?
Walter Benjamin und Bertolt Brecht
Pages: 89–108
Die Unvollendete
Pages: 109–119
„Liebender Kampf“ und „deutsche Universität“
Die gescheiterte Freundschaft zwischen Karl Jaspers und Martin Heidegger
Pages: 121–143
Zum Verhältnis von Hannah Arendt und Karl Jaspers
Auffälligkeiten ihres Briefwechsels
Pages: 145–156
Don Capisco und sein Soldat
Carl Schmitt und Ernst Jünger
Pages: 173–185
Mischbeziehungen
Das Verhältnis von Freundschaft und Beruf(ung) bei Freud
Pages: 187–203
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