Name, Ding

Referenzen

Moderne Literatur, so der Topos, ist selbstreferentiell. Heute jedoch schwingt das topologische Pendel der Theorie von der Selbst- zurück zur Weltreferenz.
Die Vorstellung einer adamitischen Namensprache (Gen 2, 19ff.), in der Wort und Ding sich auf magische Weise nahe sind oder sogar ineinanderfallen, zieht sich über Jahrhunderte durch Literatur und Sprachtheorie. Anders die Zeichen- und Kulturtheorie der 1970er und 1980er Jahre: Sie kennen keine auratisch-magische Referenz. Worte und Dinge sollen gar nicht mehr ursprünglich oder natürlich verbunden sein. Das hat sich, wie dieses Buch zeigt, gründlich geändert.

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Freuds Namen
Pages: 1–18
Parzivals Name
Pages: 19–37
Schöpfung – Magie – Erzählung
Name und Zeichen von den althochdeutschen Zaubersprüchen bis zum höfischen Roman
Pages: 39–57
Theologie oder Theorie der Namen?
Anmerkungen zu Eugen Rosenstock, Johann Georg Hamann und Vilém Flusser
Pages: 59–75
Von Gott gerufen werden
Die Ausrede als Narration
Pages: 77–88
Das Wort beim Namen nennen
Die Anagrammatik als konstituierendes Element des poetischen Textes
Pages: 89–106
Die Sprache der Dinge und die Unmittelbarkeit des Mittels
Zwei Einsätze zweier Figuren in der frühen Medientheorie
Pages: 151–171
Roland Barthes und die ›Morphomologie‹ des Eiffelturms
Monument, Mythos und Magie
Pages: 173–195
Nullpunkt, Neutrum, Punctum
Das Reale bei Roland Barthes
Pages: 197–218
Dingliche Überlieferung
Zwei Geschichten
Pages: 219–233
Name und Nase
Pages: 235–266
Präjekt, Subjekt, Trajekt, Objekt
Zu Rosenstock-Huessys Grammatik der Selbst- und Weltreferenz
Pages: 281–293
Das Opfer der Kritik
Pages: 345–365
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