(Direkte) Referenz und Starrheit

Über die theoretischen Grundlagen sprachlicher Bezugnahme

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Dieses Buch wagt einen Neuanfang in der philosophischen Debatte über die Referenz von Eigennamen. Letztlich behandelt es daher folgende Frage: Welche Information übermittle ich meinem Gegenüber, wenn ich einen Namen äußere, etwa »München«? In Bezug auf diese Frage beherrschten lange Zeit zwei gegensätzliche Ansichten das Geschehen: Die einen sagen, ein referierender Ausdruck wie »München« kommuniziert Erfüllungsbedingungen und referiert dann eben auf dasjenige Objekt, das dieser Bedingung entspricht. Die anderen behaupten das Gegenteil: Erfüllungsbedingungen dürfen überhaupt keine Rolle bei der Frage spielen, welche Informationen ein Eigenname transportiert und wie er referiert. Dieses Buch eröffnet einen neuen, dritten Weg: Wir sollten Referenz darüber erklären, welche Bedingungen ein referierender Ausdruck erfüllt – und nicht sein Referent. Die Grundlage, diesen Gedanken fruchtbar zu machen, besteht in einer radikalen Interpretation der Beziehung von direkter Referenz und Starrheit: Beide Konzepte sind identisch.

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Preliminary Material
Pages: 1–8
Danksagung
Pages: 9
Einleitung
Pages: 11–17
Direkte Referenz
Pages: 27–92
Komplexe Bedeutung
Pages: 93–154
Propositionale Einstellungen
Pages: 219–248
Konklusion
Pages: 249–250
Literatur
Pages: 251–258
Personenregister
Pages: 259–260
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