Himmlers Krieger

Joachim Peiper und die Waffen-SS in Krieg und Nachkriegszeit

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Joachim Peiper (1915-1976), Liebling Himmlers und 1938 bis 1941 sein Adjutant, war der idealtypische »Vorzeigeoffizier« der Waffen-SS, ein Exponent der Junkerschulgeneration, deren Angehörige in der zweiten Kriegshälfte als junge Kommandeure den rücksichtslosen Geist ihrer Trup-pe präg-ten. Nach 1945 wurde der hochdekorierte Regimentskommandeur der »Leibstandarte«, obwohl als Kriegsverbrecher überführt, zur Ikone aller Apologeten der Waffen-SS.
In seiner umfassenden Biographie, 2012 mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte ausgezeichnet, demontiert Jens Westemeier den Mythos Peiper und den der Waffen-SS. Und er tut noch mehr: Er zeigt, wie einflussreiche Kreise der jungen Bundesrepublik mit der NS-Vergangenheit umgingen. Erstmals wird klar, wie und warum der 1946 wegen des Massakers von Malmedy zum Tode Verurteilte zehn Jahre später zum geachteten Angestellten von Porsche avancieren konnte - mit Hilfe eines Netzwerks »alter Kame-raden« in Politik und Gesellschaft.

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Preliminary Material
Pages: 1–8
Einleitung
Pages: 11–17
Danksagung
Pages: 19
Die Junkerschulgeneration
Pages: 46–74
Die Leibstandarte
Pages: 75–94
Zurück an der Ostfront
Pages: 237–246
Intermezzo in Italien 1943
Pages: 254–276
Die Ardennenoffensive 1944
Pages: 319–355
Letzte Kämpfe 1945
Pages: 356–372
Der Malmedyprozess 1946
Pages: 373–402
Peipers Weg aus der Haft
Pages: 496–521
Fazit
Pages: 637–644
Anmerkungen
Pages: 645–832
Abkürzungsverzeichnis
Pages: 833–836
Anlagen und Karten
Pages: 838–866
Personenregister
Pages: 868–890
Jens Westemeier, Dr. phil., geb. 1966, Historiker und Oberstleutnant d. R., u.a. Einsätze in Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Afghanistan.
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