Die Autorinnen und Autoren analysieren und problematisieren die Konstruktion von Erziehungswirklichkeit und pädagogischer Erkenntnis sowohl aus theoriegeschichtlichen Perspektiven als auch hinsichtlich dominanter Theoriefiguren im gegenwärtigen erziehungswissenschaftlichen Diskurs.
Diese Kämpfe - 'Erkenntnispolitik' genannt - scheinen auf verdeckte und subtilere Art & Weise als noch vor Jahrzehnten ausgefochten zu werden und sind gegenwärtig kaum Gegenstand des Nachdenkens. In der scheinbar ideologiefernen, von interesselosen Methoden geprägten postpolitischen Situation ist die Frage nach Wirklichkeitskonstruktion und Erkenntnispolitik gerade auch erziehungswissenschaftlich von Bedeutung. Denn in der zeitgenössischen, eher verschärften und auf vermeintlichen offensichtlichen Selbstverständnissen beruhenden Bildungsdiskussion stellt sich die Frage, was denn wie mit welchen Mitteln von wem mit welchem Interesse als Erziehungswirklichkeit 'konstruiert' wird.

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Die Verwaltung der vagen Dinge
Essay zur Phantasmatik von Erkenntnispolitik, Wirklichkeitskonstruktion und Erziehung
Seiten: 25–41
Parrhesiastische Kritik
Sondierungen zwischen Erkenntnis und Politik
Seiten: 61–83
Vom brüchigen Grund symbolischer Ordnungen
Eine erkenntnispolitische Annäherung an das Verhältnis von Bildungstheorie und Bildungsforschung
Seiten: 85–101
Die Politik der ‚Bildung‘
Eine theoretische und empirische Analyse
Seiten: 103–121
‚Pädagogische Qualitologie‘
Zur Transformation von Bildungsforschung in Qualitätsforschung und deren (möglichen) Effekten auf erziehungswissenschaftliches Wissen
Seiten: 139–164
„Wirklichkeitspolitik“ als fiktionale Normativität
Über die Macht von Fiktion und die Ohnmacht der Legitimation
Seiten: 165–171
Wirklichkeit und Erkenntnispolitik
Ein Kurzstatement
Seiten: 173–175
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