Duelle ums Weiße Haus

Amerikanische Präsidentschaftswahlen von George Washington bis 2008

Alle vier Jahre wählt Amerika seinen Präsidenten. Kein anderer demokratischer Prozess ist von so entscheidender Bedeutung auch für den Rest der Welt. Gebannt blickt sie auf die USA, bestaunt Wahlversammlungen und Parteitage, deren Inszenierungen der Regie Hollywoods entsprungen scheinen, verfolgt Fernsehdebatten der Kandidaten und wundert sich über das eigenartige Wahlsystem, das nach dem Prinzip 'Alles dem Sieger' die Wahlmännerstimmen der einzelnen Staaten ausschließlich einem Kandidaten zufallen lässt - und das es möglich macht, dass der Kandidat mit den meisten Wählerstimmen am Ende doch die Wahl verliert. Die Geschichte der amerikanischen Präsidentschaftswahlen ist voller Dramatik und kennt 'gestohlene' Wahlen ebenso wie Erdrutschsiege, hat Kandidaten gesehen, die an ihren Skandalen und andere, die an der Rolle der Medien gescheitert sind. Ronald D. Gerste führt durch eine Geschichte von Wahlen und Wählern, wie sie einzigartig ist unter den Demokratien der Welt, und erklärt dabei nicht zuletzt die Besonderheiten des amerikanischen politischen Systems und seiner Wahlen. In dem spannenden, streckenweise fast an einen historischen Roman erinnernden, wissenschaftlich stets korrekten Buch lässt er 'Schlachten', Debatten und Triumphe wiederaufleben, die Amerikas Schicksal und mit ihm das der Welt bestimmten: Das Zählfiasko von 2000, ein fast symbolhafter Auftakt der Präsidentschaft des George W. Bush. Die hauchdünne Entscheidung zwischen John F. Kennedy und Richard Nixon 1960, als das Fernsehen endgültig zu einem bestimmenden Wahlfaktor wurde. Die Neubesinnung Amerikas auf seine Stärken nach dem Wahlsieg Ronald Reagans. Den Skandal der Wahl von 1876. Wählerentscheide in Zeiten des Krieges: 1812, 1916, 1940, 2004. Und die Stunden, in denen Amerikas Heroen ihren Weg zum Ruhm antraten: George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Franklin D. Roosevelt. Ein gut strukturierter, bestens lesbarer Überblick über die wichtigsten, drama-tischsten und seltsamsten Wahlen der amerikanischen Geschichte!

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Preliminary Material
Pages: 1–7
Prolog: Debakel in Florida
George W. Bush 2000
Pages: 8–26
Seine Gewählte Majestät
George Washington 1789
Pages: 27–38
Intrige und Wortbruch
Thomas Jefferson 1800
Pages: 39–44
In Zeiten des Krieges
James Madison 1812
Pages: 45–52
Der Kongress Entscheidet
John Quincy Adams 1824
Pages: 53–57
Fakten zur Wahl
So wählt Amerika – warum es auf die Wahlmänner ankommt
Pages: 58–61
Kurzlebige Helden
oder: Wie der zweite Mann auf dem Ticket plötzlich ins Rampenlicht rückte William Henry Harrison 1840 Zachary Taylor 1848
Pages: 62–73
Der Bürgerkrieg
Abraham Lincoln 1860 und 1864
Pages: 74–94
Die Gestohlene Jahrhundertwahl
Rutherford B. Hayes 1876
Pages: 95–115
»The Bull Moose«: die Drei-Kandidaten-Wahl
Wilson – Taft – Roosevelt 1912
Pages: 116–121
Endlich: Amerikas Frauen Dürfen Wählen
Warren G. Harding 1920
Pages: 122–126
»Happy Days are here again«
Franklin D. Roosevelt 1932
Pages: 127–140
»Kein Mann ist dreimal gut!«
Franklin D. Roosevelt 1940 und 1944
Pages: 141–152
Fakten zur Wahl
Nur einen Herzschlag von der Präsidentschaft weg – das Ticket und die Rolle des zweiten Mannes
Pages: 153–155
Das Fernsehen entscheidet mit
Kennedy versus Nixon 1960
Pages: 156–177
Die Schatten von Vietnam, der Sumpf von Watergate
Richard M. Nixon 1968 und 1972
Pages: 178–193
Die konservative Revolution
Ronald Reagan 1980
Pages: 194–206
Fakten zur Wahl
Primaries und Conventions – wie die Parteien ihre Kandidaten finden
Pages: 207–208
Die Clintons, die Bushs, Swing States und Elektoren
Auf dem Weg ins 21. Jahrhundert
Pages: 209–219
Auswahlbibliographie
Pages: 220–222
Präsidentschaftswahlen
Pages: 223–226
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