Philosophie in der Medientheorie

Von Adorno bis Žižek

Wenn man die noch recht kurze Geschichte der Medientheorie betrachtet, so fällt auf, daß eine Vielzahl von philosophischen Theorien gar nicht oder bestenfalls am Rande rezipiert wird, andere hingegen in zahlreichen Texten und Theorien erscheinen – und dies in aktiver Bezugnahme wie auch in konsequenter Absetzung. Zudem zeigt sich, daß viele der Theorien auf nur wenige Theoriesegmente oder Texte reduziert werden, die dann wie Versatzstücke oder mitunter wie erratische Blöcke durch die Theorien wandern. Nicht selten kann in der Rezeptionsgeschichte eine paradigmatische Deutung ausgemacht werden, die dann die weiteren Lektüren maßgeblich bestimmt. Das Buch antwortet in 18 theoretischen Porträts auf solche eigentümlich verunglückten Rezeptionsformen und schafft Abhilfe mit dem Ziel einer neuen philosophischen Grundlegung der Medienwissenschaft.

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Walter Benjamin
Pages: 27–40
Ernst Cassirer als Medienphilosoph
Das Denken der Mannigfaltigkeit
Pages: 41–55
Gilles Deleuze
Pages: 57–70
René Descartes
Pages: 89–100
Jürgen Habermas
Die Aufhebung der Medienphilosophie im öffentlichen Vernunftgebrauch
Pages: 117–131
Martin Heidegger, Medien und die Götter Griechenlands
Ent-fernen heißt die Götter nähern
Pages: 133–143
Luhmanns Medien
Zur philosophischen Rezeption einer anti-philosophischen Medientheorie
Pages: 171–198
Platon
Pages: 231–245
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