Aus fünfundzwanzig Ländern - von Algerien bis Ungarn - berichten Sprachwissenschaftler und Sprachdidaktiker über die sprachenpolitische Situation in ihrem Land; dabei findet das Fach Deutsch als Fremdsprache besondere Aufmerksamkeit. Stichwörter zur Charakterisierung der sprachenpolitischen Situation in einem Land oder einer Region sind âAktivitäten von Institutionen und Verbänden zur Sprachenpolitik', âKooperation zwischen Ministerien, Verbänden, Schulen und Lehrern', âBedarfs- und Bedürfnisorientierung in Fremdsprachen-unterricht und Gesellschaft'.
Diese Länderberichte sind Teil der Bemühungen, die sprachenpolitische Thematik möglichst vielen Leserinnen und Lesern nahe zu bringen; für Lehrende und Forschende auf dem Gebiet der Fremdsprachenvermittlung ist die Beschäftigung - als Beobachter UND als Akteure - ein MuÃ, andernfalls werden sie als Philologen der Aufgabe nicht gerecht, für die Sprachen und für ein vernünftiges Lehren und Lernen der Sprachen einzutreten. Sprachenpolitisches BewuÃtsein ist die Grundlage für alle Entscheidungen, die sich in Methodik, Didaktik, Linguistik, Literaturbehandlung usw. im Hinblick auf Lernen und Lehren ableiten lassen. Sprachenpolitik geht selbstverständlich auch die Lernenden selbst an..., übrigens nicht nur als Beobachter.
âDie alle auf Deutsch geschriebenen Artikel â¦liefern ⦠überaus aufschlussreiche Hintergrundinformationen, sind in ihrem journalistischen Stil alles andere als trocken ⦠Ich stelle das Buch gern zum gelegentlichen Schmökern in meine Bibliothek.â â Karlheinz Bundschuh, in: PRAXIS DES NEUSPRACHLICHEN UNTERRICHTS 45. Jahrgang, Heft 2, 1998