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1 Zur Transkription: Sanskrit (bisweilen abgekürzt 'Skr.') nach dem allgemein üblichen System; Tibetisch (tib.) nach Grünwedels alter Schreibung in Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei (Leipzig 1900), doch stehen statt und t' einfach c und c'. Mongolisch (mong.) nach R. Bleichsteiner-W. Heissig, Wörierbuch der heutigen mongolischen Sprache (Wien-Peking 1941); hier beachte man besonders: x = annähernd unserem 'ch' (besser: wie 'ch' im Russischen) und ,d = ds (Chalcha-Dialekt zugrunde gelegt). Für das Chinesische: lautliche Wieder- gabe nach Wade, Das Japanische im he�gebracltten Rbmaji-kai.
Näheres darüber in der Einführung zu P. Cyrill von Korvin-Krasinski, Die Tibetische Medizinphilosophie. Der Mensch als Mikrokosmos. Veröffentlichungen des Instituts für Völker- kunde an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz/Rhein. Zürich, Origo-Verlag, 1953. Seite XIX.
1 Für die wohlgelungenen Aufnahmen bin ich Frau Elisabeth Winkelmayer 1 Bad Homburg v. d. H. zu aufrichtigem Dank verpflichtet.
1 Er war früher Lama und hiess als solcher Tscul-kcrims (sprich :Tsul-tim) Badma (= Sanskrit Padma: der Lotos, in mong. Aussprache) und starb 1923 im Alter von 112 Jahren, was von seinen zahlreichen Anhängern und Patienten wohl nicht zu unrecht der Lebensweise nach streng la- maistischen Grundsätzen zugeschrieben wird. Letztere Angaben verdanke ich seinem noch heute in Polen ebenfalls nach gleichen Methoden praktizierenden Neffen, einem Mediziner mit ansonsten normalem Universitätsstudium in Moskau.
1 Über diese drei Grundbegriffe des indo-tibetischen heilkundlichen Systems (skr. tridosa, tib. dug gsum, mong. gurban xoora) orientiert trefflich vom indologisch sprachlich unterbauten und medizinischen Standpunkt die Monographie von Medizinalrat A. Weckerling, Die Tridosa- Lehre in der indischen Medizin (Frankfurt a. M. 1929), während P. Cyrill von Krasinski OSB. dasselbe Thema im I. Teil, "Die Tibetische Dreiprinzipienlehre", S. 1-30 seines hier S. 268 in der Fussnote angeführten Werkes, unter philosophischen Gesichtspunkten behandelt.
') Über all diese und verwandte Belange, speziell auch über die Stellung der Ärzte alter Schulung gegenüber ihren nach modernen Grundsätzen vorgebildeten Kollegen und - sehr austührlich - über das Pen-tsCao kang-mu, hatte bereits 1941 Prof. W. Hartner in einer ebenso aufschluss-, wie umfangreichen Arbeit unter dem Titel Heilkunde im alten China berichtet. Schon damals wurde die Drucklegung dieser Arbeit unverzüglich für den Jahrgang XVI/I94i der "SINICA - Zeitschrift für Chinakunde und Chinaforschung" (Organ des China-Instituts in Frankfurt am Main) in Angriff genommen, doch fiel der restlos durchgeführte Satz den Kriegseinwirkungen anheim. Nur wenige, vorher hergestellte Sonderdrucke (in S. in 4°, mit 2 Tafeln, 21 Bildern nach Originalen und einer Tabelle von 586 chin. Zeichen), heute längst nicht mehr vorhanden, entgingen damals der Zerstörung. Durch eine Neuausgabe dieser Arbeit müsste wettgemacht werden, was derzeit ein widriges Schicksal vereitelt hat.
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