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1 Die Burg Bolvani wird öfter in Urkunden des 15. Jhdts. erwähnt, vgl. etwa C. J. Jirecek,'Geschichte der Serben, II, 1 ((Gotha 79t8'�, 149, 181: Joch. Hunyadi datiert einen bei Stephan Katona, Hi.st. crit. reglt1ll Hung., XIII, 2�3 veröffentlichten Brief vom 5.XI.1443 : In descensu regal Scaronensi ad opposituna castri rupti Balran, was m.E. aus Bolvan verlesen ist. Mehmed III. hielt sich im Dez. 1476 in Bolvan auf, wie aus einer dort gefertigten Urkunde ersichtlich wird; vgl. 0. Truhelka, Tursko-slovjen.ski spo- nzenici Dubrovacke arhive (Sarajevo i9m = Glasnik üem. Muzejo, XXIII), 45. - Der Ortsname B o 1 v a n i ist freilich in Serbien nicht selten. 2 Vgl. C. J. Jirecek, Geschichte der Serben, II, 1 (Gotha 1918), 181, dem ich hier folge, sowie Alfons Huber, Die Kriege zwischen den Ungarn und den Türken 1440- 1443, im Archiv für österr. Geschichte, LXVII'I (1886), 176.
3 So nach C. Jirecek; J. v. Hammer, GOR, 1 (Pesth 1827), 454, der übrigens die Ereignisse der Jahre 1443/4 völlig durcheinanlerwirft, lässt ihn als Gefangenen nach Ofen gelangen. 4 Vgl. Th. G. v. Karajan, Zel2n Gedichte Michael Beheirra's zur Geselvichte Oester- reichs und Ilngerns (= Quellen und Forschungen zur vaterländ. Gesch., Lit. und Kunst, I (Wien W¢g)), 38a und dazu H. Gille, Die histor. und politischen Gedichte M. Beheims (Berlin 1910).
5 Vgl. D. A. Zakythinos, Le Despotat Grec de Nloree, I. Band (Paris 1932), 226 ff. 6 Vgl. A. Gegaj, L'Albanie et l'invavion turque au XTle siede (Louvain J937), 53. Das erstaunlich unkritische Buch hat Fr. Pall in der Revue historique du Sud-Est europ., XXXVII (Bucarest 1937), 1,''ne nouvelle histoire de Scanderbeg, einer strengen, aber verdienten Ablehnung unterzogen. 7 Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR, I (Gotha 1840), 624, dazu C. J. Jirecek, Gesch. der Serben, 11, J, S. 185.
8 Über Ibrähim-Beg, den Herrscher von Qaraman (Konja), fehlt trotz der reichlich fliessenden, wenn auch verstreuten morgen- und abendländischen Quellen bisher jegliche Darstellung. Er war übrigens mit einer Schwester Muräd's 1I. vermählt. Die 1946 zu Konya erschiene Geschichte der Qaraman-oghlu's von i k ä r ist in Europa bisher ungeachtet geblieben. Vgl. Belleten, I ( Ankara 1937), 111-126. 9 Vgl. C. J. Jirecek, Gescli, der Serben, II, 1, S. 185 f.
io Erschienen im Bulletin Historique de l'Academie Roumaine, XX (Bucarest 1937) sowie besonders in Välenii-de-Munte 1937, 62 Ss. 8° und 2 Tafeln. Nachzutragen ist hiezu unbedingt Emil Jacobs, Cyriacus von Arcona und Mehenitned II. in Byzan- tinische Zeitschrift, XXX (1929). tgy-2o2. i Vgl. The Crusade of Varna. A Discussion of Controversial Problems (New York 1943 = Polish Institute Series Nr. 3) und bereits vorher: La Croisade de harna im Bulletin of the International Committee of Histörical Sciences, �Nr. 45 (Paris Ig38), 485-495. 1- Vgl. F. Pall, Ciriaco, 16 f. la Die Familie D r a p e r i s (D r a p p e r i o) zählt zu den vornehmsten Geschlechtern im einstigen Galata, wo sie bereits zu Beginn des 14. Jhdts. nachweisbar ist (Marco Dr., f 1314). Das bedeutendste Mitglied dürfte F r a n c e s c der. sein, der mit Mehmed II. in engen Beziehungen stand. 1455 nahm dieser einen überfall auf Chios mit der Begründung, dass die Insel sich geweigert habe, an Fr. Drapperio eine Schuldsumme von 40.000 Dukaten für Alaunlieferungen zu bezahlen; vgl. Dukas, ed. I. Bekker 322, 13 sowie J. v. Hammer, GDR, II, 18. Die Witwe Clara Bartolda Dra- peris s erbaute die 1660 abgebrannte Marienkirche (Sta. Maria Draperis) in Galata (Mumchäne). Noch um die Mitte des 17. Jhdts. war das Geschlecht Dr. in Pera durch zwei Häuser vertreten, vgl. Relatione dello stato della Christianitä di Pera e Con- stantinopoli, hrsg. von E. Dalleggio D'Alessio (Costantinopoli tg25), 22, 59, 60. dgl. Fr. Pall, Ciriaco, .17; O. Halecki, The Crusade of Varna, 15.
15Celebi, war der Beiname aller osmanischen Prinzen, vgl. W. Barthold u.d.W. in der Enzykl. des Islam, I, 866-868 sowie Fr. Babinger, βeiträge �ur Geschichte der Türkenherrschaft in Rumelien (14- urrd r5. Jhdt.), Brünn-\W nchen-Wien 1944, 35, Anm. 138. i8 Vgl. Fr. Pall, Ciriaco, 48f. sowie O. Halecki, The Crusade of V 86. 17 Muräd II. war mit einer H a l i m a - C h a t u n genannten Schwester des Isfendijär- oghlu Ibrähim-Beg g verehelicht, dessen Sohn I s maC i 1- Beg mit einer Tochter des gleichen Sultans vermählt war. Er wurde später von Mehmed IL, seinem Schwa- ger, abgesetzt und nach Philippopel verbannt, wo er auch verstarb. Er ist bekannt als Verfasser eines verbreiteten Werkes über die rituellen Vorschriften des Islam, des Titels ijuluwijdt-i sultäni. Vgl. J. H. Mordtmann in der Enzykl. des Islam, II, 567. 18 Vgl. Chalkokondyles, ed. I. Bekker, 352, 7 f f, : ed. E. Darko, II, 121 f. Er war darnach bei einer Hirschjagd beim Sturz vom Pferde entstellt worden. 1a Die besten Angaben über den Prinzen :A 1 ä e d - d i n cA 1 i und über seine Tätig- keit als Statthalter von Amasia, seine 842 h = 1438/9 D erfolgte Vermählung mit J e n i - C h a t u n, der Tochter des Sädi-Beg-zäde M a h m ü d S ä li - C e 1 c b i, bringt cabdi-zäde Hüsejn Husäm ed-din im III. Bande seiner Geschichte von Amasia (�<M<j.M t&richi: Stambul 1927) auf S. 211-213. Dieses Buch stellt eine wahre Fundgrube für die ostanatolische Geschichte besonders im ausgehenden Mittelalter dar und verdiente längst eine wenigstens auszugsweise Übersetzung in eine europäische Sprache. 20 Mehmed-Celebi kann dem Lebensalter nach nicht viel von seinem Bruder �Ala ed-din eali verschieden sein, denn beide wurden gemeinsam im Jahre 843 h = 1439/40 zu Adrianopel beschnitten und der I'sfendijär-oghlu 1 s m ä c i 1 - B e g (st. 88¢ h = 1479 zu Philippopel in der Verbannung) mit einer Tochter des Sultans Muräd II. vermählt. Vgl. Dukas, ed. I. Bekker (Bonn 1834), 243 sowie Sacd ed-din, Tddsch et-teae�nräch, I, 363 (Mitte). Beide Prinzen müssen damals etwa 8-10 Jahre gezählt haben, da die Be- schneidung im Hause 'O%män gewöhnlich in diesem Alter vorgenommen wurde.
m Über die Mutter Mehmeds II. ist lediglich aus D u käs s bekannt, dass sie eine Sklavin war. Sie hat keinerlei Spuren hinterlassen. Die spätere Legende hat sie gar zur französischen Prinzessin gemacht. Pecewi, Seläniki und �Ali haben diese Legende verbreitet. Dass er der Sohn der Prinzessin Halima war, wie z.B. Ewlijä Celebi, Sejä- lietndnte, I, 106 f. behauptet, ist erweislich falsch. Vgl. dazu den Artikel Wdlide Sultnn von J. Deny in der Ensykl. des Islam,, IV, 1209. - Aber auch im Abendlande wollte man sich auf verwandtschaftliche Beziehungen zu Mehmed II. etwas zugute tun, so etwa, wenn Matthias Corvinus, König von Ungarn und Sohn des Johannes Hunyadi, einem päpstlichen Legaten (dessen Bericht vom 30.1.1489 bei W. Fraknoi, Matthias Corvinus, König von Ungarn z458-go [Freiburg im Br. 1891], 219) erzählt, wie die Schwester seiner Grossmutter in die Hände einiger auf Raubzügen befindlicher Türken gefallen, gefangene und später als Gattin des Sultans Muräd II. die Mutter Meh- meds II. geworden sei. M. Corvinus verlangte in der Tat die Auslieferung des Prinzen D s c h e m - S u 11 a n, des Sohnes Mehmeds 11., u.a. mit der Begrünung, dass dieser der Sohn einer Base des ungarischen Königs sei ; vgl. L. Thuasne, Djem Sultan (Paris 1892), 2, Anm. 2. Die Unglaubwürdigkeit aller dieser Verwandtschaftsangaben liegt auf der Hand. 22 Mehmed-Celebi ist am Sonntagmorgen (Letare) 30.III.1432, und zwar zu Adrianopel, zur Welt gekommen; vgl. F. Babinger, Mehmed II., des Eroberer, Geburt.rtag in Oriens, II (1949), 1 ff. Diese Tagesangabe, auf die sich auch sein in mehrfachen Ab- schriften erhaltenes H o r o s k o p stützt, geht auf den Geschichtsschreiber 5 ü k r u 11 1 h h zurück, vgl. MOG, 11, '119. 23 Vgl. Le Voyage d'Outremer de Bertrandon de la Broquiere, hrsg. von Clr. Schefer (Paris i892), IS7ff. � Vgl. O. Halecki, Crusade, 16.
� Vgl. O. Halecki, Crusade, I6 f. 26 Vgl. O. Halecki, Crusade, 88-90. 27 Vgl. I. Minea, Vlad Dracul ji vremea sa = Cercetäri istorice, IV (Jassy 1928), 185. 2S Vgl. R. Urbänek, i�ladislav T�arnencik-skutecnost a legenda (Prag 1937), 50 und 82, Anm. 124, wo die verschiedenen Ansichten über dieses vermutliche Übereinkommen besprochen werden. 211 Vgl. z.B. Die altosmanischen anonymen Chroniken, hrsg. von F. Giese, I. Teil
(Breslau 1922), 67 f., dazu II. Teil: Übersetzung (= Abhdlgen. für die Kunde des Morgenl., XVII. Bd., i [Leipzig 1925]), 91. 30 Vgl. die von F. Giese hrsg. Altos�nanischen anonyme Chroniken, a.a.O. 31 Janko, d.i. Johann ('IäyyoS der Byzantiner, Janos) Hunyadi. - Seine Tapferkeit war bei den Türken in solchem Ruf, erzählt Aeneas Sylvius Piccolomini (Pius II.), De Europa (Basileae 1551 = Opera quae extant oannia), 397, dass die Mütter die wei- nenden Kinder mit seinem schreckenden Namen sofort zum Schweigen zu bringen vermochten. 32 Vgl. Fr. Pall, Ciriaco, 34 f. 3a Vgl. Fr. Pall, Ciriaco, 57 f. sowie 0. Halecki, Crusade, 01 f. 3� Vgl. oben S. 230, Anm. 4; auf S. 38a der Ausgabe v. Karajan's. s.
3�Cialaby=Celebi (vgl. S. 234, Anm. 15), d.i. Prinz Mehmed. 38 Über Dschandarly-zäde Chalil-Pasa vgl. Fr. Taeschner und P. Wittek, Die Vezir- familie der Gandarlysäde, (14/15. lhdt.) xtnd ihren Denkmnler, in Der Islam, XVIII (1929), 101- T07. 3T Vgl. z.B. die Altosynanischen anonymen Chroniken, hrsg. von F. Giese, S. 68 des türk. Textes und S. 91 der Verdeutschung. 3s Vgl. O. Halecki, Crusade, 29 f. a3 Vgl. über ihn F. Babinger in der Enzykl. des Islam, II, 1040 (K h o s r e w) und
die dort verzeichnete weitere Literatur. Eine Monographie über diesen hervorragenden Rechtslehrer, dem übrigens cfrätikisrlie2 (d.h. christliche) Abstammung nachgesagt wird (vgl. z.B. Sacd ed-din, Tädsch et-tewärtch, II, 430), fehlt immer noch. 4o Der Name Vranas findet sich in jener Zeit und auch später noch häufig, so dass es nicht möglich ist, diesen Träger näher zu bestimmen. Mit dem Namen Vranas ist übrigens der des Geschlechtes der E w r e n s-oghlu's irrig in Verbindung gebracht worden. 4i 0. Halecki hat das reichhaltige Schriftum über den Frieden von Szegedin und die Schlacht von Varna bis zur Gegenwart in seinem Buche verzeichnet. Nachzutragen wären vielleicht noch Ph. Fraukl, Der Friede von Saegedin uns die Geschichte seines Bruches (Leipzig 1904; Berner Doktorschrift, vgl. dazu DLZ 19o5, Nr. 50), über die Schlacht die Studie eines rum. Oberstleutnants V. Nädejde, Bätälia dela Varna, 1444 (Jassy I933�, 52 Ss.), ferner die ausgezeichneten Studien von Fr. Pall, Autour de la croisade de Varna. La qxeestion de la paix r de Szeged et de sa rupture, im Bulletin de la section hist. de l'Academie Roumaine, XXII (,ig4i), 144-158, sowie Un moment decisif du S'ud-Est europeen: la croisade de Varna, in Balcania, VII (Bucarest 1944), 102-120. 42 La croisade de harna (New York 1943), s. oben S. 233, Anm. u. �3 Tlxe Crusade of Varna.. - 44 Bemerkt muss werden, dass die polnische Geschichtsschreibung sich niemals mit dem Gedanken eines Eidbruches durch den König Wladislaw III. befreunden konnte. Antoni Prochaska (vgl. L. Finkel in den Jnhresberiehten der Geschichtswiss., XIII, igoo, III, Berlin 192, 351) hat ihn wohl als erster aus der Geschichte wegzudeuten ge- sucht. Alex. Brückner, Geschichte der poln. Literatur2 (Berlin 1922), 26 stützt sich auf ihr und nennt den Frieden von Szegedin einfach eine Fa'bel. Selbst N. Iorga als Ru- mäne (GOR, I, 439) lässt die Frage über die Wirklichkeit dieses Friedens offen. A. l'rochaska hilft sich mit dem Auswege, Hunyadi und G. Brankovic hätten ohne Wis- sen des Königs Frieden geschlossen und sich hernach geschämt, es vor Wladislaw zu bekennen (vgl. Jakob Bleyer, Einige Bemerkungen zu dem Süegediner Friedensschluss
unddieSchlachtbeiWarna, in Mitteilungen des Inst. für öst. Geschichtsforsch., XXV, [1904], 127-'137). A. Prochaska stützt sich für seine O. Halecki wieder aufgenommene Ansicht auf den Bericht des Andrea de Palatio über die Schlacht von Varna (vgl. Andr. de Palatio, Litterae de clade harnensi, ed. A. Prochaska [Lemberg 1882], 22). Vgl. darüber wie überhaupt über die Quellen zur Schlacht und deren Auswertung H. v. Zeissberg, Erinnerun�en an die Schacht bei Varna, in Zeitschr. für österr. Gymnasien, XXII (Wien 1871), 81-114, dazu etwas weniger kritisch, L. v. Kupelwieser, Die Kämpfe Ungarns mit den Osmanen bis zur Schlacht bei Mohäcs, 1j26 (Wien und Leipzig 1895), 81 ff. � Vgl. darüber C. J. Jirecek. Geschichte der Serben, II, 1, S. 186. - Mit der Rück- gabe von Golubac, dem Güverdschinlyk der Osmanen, zögerte Muräd II, bis zuletzt wohl wegen der strategischen Bedeutung dieser Feste. 4b Vgl. L. Stojanovic, Srpski rodoslovi i leto¢isi, im Glasnik srpskog ucenog drustva, LIII (Belgrad 1883), 88 f. und darnach O. Halecki, Crusade, 54. 17 Über Kupinovo vgl. O. Halecki, Crusade, 56, Anm. 6.
'8 Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR, I (1840), 677, wonach das Heer um den 20. Sept. herum aufgebrochen sei. 19 Vgl. O. Halecki, Crusade, S. 55 f. o0 Vgl. seine ausgezeichnete Studie Autnur de la croisade de Vorn: la question de la paix de Szegedin, et de .sa rupture (i¢¢¢), im Bulletin de la section hist. de l'Academie Roumaine, XXill, 2 (Bucarest 1941), 144-158. 51 Vgl. F. Pall, Ciriaco, 157 f. » r,2 Vgl. Vilmos Fraknöi (Frankl), Cesarini Juli6n bibornok elete (Budapest 1890), 64 ff. sowie Paul Becker, Giuliano Cesarini (Kallmünz 1935; Diss.), 83 ff. und F. Pall, Ciriaco, 156. 53 Vgl. F. Pall, Ciriaco, 156. 64 Vgl. N. lorga, Notes ei extrakts pour servir ia 1'histoire des croisades au XVe siecle, II (Paris 1899), 407.
'6 Vgl. darüber David Angyal, Le traite de paix de Szeged avec les Turcs (1¢¢¢), in Revue de Hongrie, VII (1911), 255-268 und 374-392 sowie d e r s e 1 b e, Die diplozxzatische Tlorbereitung der Schacht von Varna (1444) in Ungarische Rundschau, II (München und Leipzig 1913), 518-524. 50 Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR I (1840), 675 nach St. Katona, Historia regzszm ,Hung., VI, 3,31, wo die Urschrift des Eidschwures mit allen Unterschriften wiedergegeben wird. Wieder abgedruckt bei Phil. Frankl, Der Friede von Szegedin, und die Geschiclate seines Bruches (Leipzig 1904, Diss.), 48-50, als Regest bei N. Iorga, Rrotes et extraits, III, 182. 57 Vgl. St. Katona, Hist. reg. Hung., VI, 331. 3S Vgl. C. J. Jirecek, Geschiclate der Serbezz, 11, 1. S. 186 f.
59 Vgl. C. J. Jirecek, G. d. S., 11, 1, S. 186. 00 Vgl. darüber Alb. Guglielmotti, .Storia della maria pontificia nel medio evo, II (Firenze 1871), 163; J. W. Zinkeisen, GOR, I, 658, 671 sowie L. v. Pastor, Geschichte der Päpste, po (Freiburg 1931), 334. °i Vgl. die eben bezeichneten Quellen. °2 Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR, I, 671. °3 Vgl. O. Halecki, Crusade, 60. Die Zahlenangabe geht auf die Chronik des Jean de Wawrin zurück, vgl. N. Iorga, La cavs-spagne des croises sur le Danube (Paris 1927), 34. Die Ausbeutung der burgundischen Archive für die Orientpolitik der Herzöge von Burgund wäre höchst lohnend, ist aber bisher, wie es scheint, nicht versucht worden. Die Studie von E. D i a c o n e s c u (Jassy), Politica orientalä burgundä si Turcü in sec. ' XI1� ii XV = Cercetäri istorice, I (Jassy 1925), 8-65 (auch als Sonderdruck) stütz sich lediglich auf einen dem Verf. zugänglich gewesenen Teil der gedruckten n Quellen. 6� Vgl. N. Iorga, La campagne des eroises, 34.
65 Diese beiden Handschriften wurden lediglich von N. Iorga in seinen Notes et extraits teilweise verwertet, jedoch leider mit irrigen Lesungen und argen Missver- ständnissen. Die hier angezogene Stelle übernehme ich aus einer Photokopie der betr. Seiten der Hs. F. 20, die ich durch Vermittelung von Herrn Prof. Dr. Otto Schubert (Dresden) von der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden erhalten habe, wofür beiden auch an dieser Stelle aufrichtig gedankt sei. Vgl. dazu N. Iorga, Notes et extraits pour servir ä 1'Ixistoire des croisades, III (Paris 1902), 192, Anm., wo eine Mailänder Hs. der Cronara Zancaruola angeführt wird.
HG Vgl. Marino Sanudo, Vite de' duchi di Vene--ia, bei M u r a t o r i, Scri¢tores rer_ Ital., XXII (Mediolani 1733), 116 B-D und dazu Od. Raynaldus, Annales eccles. IX (1752), 431 sowie ]. Zinkeisen, GOR, I (1840), 687 f. 67 Vgl. den arabischen Druck am Rande des Ibn Challikän (Kairo 1310), b5-66, die türkische Übersetzung S. 81, die Verdeutschung von O. Rescher (Konstantinopel-Galata 1927), 33 f. - Der Bericht des coli, Kiinh ül-achbär im JRAS' i8g8, go sowie E. J. W. Gibb, History of Ottoma.n Pnetry, I (London igoo), 381 f. bs Vgl. über ihn Fr. Babinger, Die Gesclcichtsschreiber der Osmanen, und ihre Werke (Leipzig 1927), 84 ff. f. 69Vgl. über ihn das cilmiie sälnämesi (Stambul 1334), 327. 70 Vgl. über ihn und seine Legende Fr. Babinger, Geschichtsschreiber, 25 und dazu Fr. Dieterici, Chrestomatlaie ottonxane (Berlin 1854), 63-81, ferner Mahnaud Pascha, der Eroberer von Konstantinopels. Aus einen ungedruckten türkische l�olksbxcch über- setzt von Gustav v. Eckenbrecher, im Grenzboten, XXXVII (!&78.), 228-239 und Sacd ed-din, Tädscla et-tewärich, I, iyr, der der waqica-i Mahmüd-Pasa einen ganzen Ab- schritt widmet. Vgl. dazu Fr. S c h r a d e r, Konstantinopels (Tübingen 1917), 36.
Tl Gemeint ist die sog. i1 c ser e fe 1 i d s c h ä m ic in Adrianopel, die im Gegen- satz zu der von Bäjezid I. errichteten U 1 u dschämic (,grosse, auch eski, ,alte' M. geheissen) J e u i d s c h ä m ic genannt wird. Sie wurde in einer Bauzeit von zehn Jahren vollendet; vgl. S. 248. T2 Zindiq ist der Ausdruck des is]am. Strafrechtes für die Heterodoxen, dann all- gemein die Bezeichnung für Haeretiker, die den islamischen Staat in Gefahr bringen. z3 Weil die Verbrenrümg von Lebendigen verboten war. Aus diesem Grund ist der Vorfall im arabischen Text durch den bei dem türkischen Bearbeiter fehlenden Zusatz ergänzt, man habe den Ketzer ,nach seiner Tötung' verbrannt. T4 Vgl. F. Taeschner in Der Islam, XVIII' (1928), 242. 75 Vgl. z.B. E. J. W. Gibb, History of Ottoman Poetry, I (London 1900), 381 f. sowie E. G. Browne im Journal of the Royal flsiatic Society 1898, 90 f.
76 Vgl. oben S. 245, Anm. 70. '7 Vgl. meinen Beitrag Der Islam, zu C. Clemen, Die Religionen der Erde, ihr Wesen und ihre Geschichte2 (München 1949), 473 ff. 7a Vgl. sein Tädsch et-tezvärich, I, 387. 79 Vgl. dazu F. Babinger, Geschichtsschreiber (1927), 124 f. ao Die genaue Todeszeit ergibt sich aus der pers. Handschr. 221 der Berliner Staats-
bibliothek, für die auf die freilich durchaus irrigen Angaben von W. P e r t s c h, Ver- zeichnis der Persischen Handschrif ten (Berlin 1888), S. 264 f. verwiesen werden muss. Das Werk des �A 1 i - i a G 1 a bedarf dringend einer Untersuchung. sl Die G e n u e s e n besassen in Adrianopel seit alters einen Fondaco, desgleichen die Venediger, Katalanen und Florentiner, vgl. B. de la Brocquiere, Le hoyage d'Outremer, hrsg. von Ch. Schefer (Paris 1892), 171. B2 Vgl. z.B. Die altosnaan. anonymen Chrorziken, hrsg. von F. G i c s e, I. Teil (Breslau 1922), S. 70, aber auch noch Sand d e d - D i n, Teidsch et-tew�ricll, I, 387 und dessen Abschreiber. �3 Vgl. J. v. Hammer, GOR, 1 (1827), 466. - �� Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR, I (1840), 706 f.
S5 Vgl. darüber den Versuch einer Deutung dieser Zerwürfnisse durch Mehmet Cemil, Camdaralv Halil Pasa nirin öldürüldü (Stambul 1933; 83 Ss. kl.-8°). � Vgl. über ihn F. Babinger in Enzykl. des Islam, II, io34 f. (u.d. Wo. Kh,?dja Efendi) sowie dessen Geschichtsschreiber der Osrrxanen, S. 123 ff. - Zum Ereignis vgl. Tädseh et-tewärich, I, 387. s7 Zu den wichtigsten, bisher leider unerschlossenen Quellen n zählen das von F. Tauer im Archiv orientälni, IV (1932), 94 f. beschriebene persische Ghazänänxe-i Rüm eines gewissen Käsifi, machlas eines sonst unbekannten Dichters aus dem Kreis des ältesten osmanischen Lyrikers Ahmed-Pasa (vgl. J. v. Hammer, GOD, I, 198 ff. sowie E. J. W. Gibb, HOP, II, I, 4o f f. ; von F. Tauer nicht erkannt), also wohl in Brusa entstanden und zugunsten Mehmeds II. und vielleicht in dessen Auftrag verfasst, ferner das neuentdeckte, von Halil Inalcik und Mevlird Oguz in Ankara Dil ve Tarih-Cografya Fakültesi Dergisi, VII (Ankara �Io,49), 481-495 beschriebene, leider in der einzigen, bisher bekannten Hs unvollständige Ghazewdt-ndme-i Sullan Murdd, dessen baldige Veröffentlichung sehr zu wünschen wäre. 88 Vgl. Tädsch et tezvärich, I, 387.
89 Sihäb ed-din Pasa, zweifellos nichttürkischer, nach der Chronik des Kemäl-Pasa- zäde georgischer Herkunft, im Palast als weisser Verschnittener aufgewachsen und mit der Würde eines Aq Agha, Obersten der weissen Verschnittenen, betraut, später Be- fehlshaber des Küstengebietes (sawähil) und Statthalter von Rumelien, noch 1452 als Miterbauer (neben Sarydsche-Pasa und Zaghanos-Pasa) von Rumeli ljisär am Leben, liegt zu Philippopel westlich neben der von ihm 8¢8 h = 1444 D, also wohl unmittelbar nach der Schlacht von Varna gestifteten sog. clmäret-Moschee in eigenem Grabdom (türbe) beigesetzt. Über die Moschee-Inschrift vgl. B. Filov in den Isvestija na bäl- yor.rk. archeolog. dru2estvo, II (Sofia 1911), 258. Darnach ist F. Taeschner in Der Islam XX (1930), 180 zu berichtigen, Sihäb ed-din Pasa stiftete beim Sattlermarkt zu Adrianopel 855 h = 1451 D auch eine Brücke (Sarrädsch-chäne köprü,fÜ), die später einstürzte. Bauinschrift im städtischen Museum zu Adrianopel. - Vgl. auch caii, künla M�-cf�&a� V, 223 sowie Sidschill-i cosmäni, III (Stambul 1311), 176. 90 Der Name des Hügels wird ausdrücklich von den altosmanischen Chronisten und ihnen folgend auch von Sacd ed-din erwähnt. Der Ursprung des Namens ist unsicher. Dass er nicht vom bulgar. bosic = Weihnachten kommen kann, ist klar (vgl. dagegen A. C. Barbier de Meynard, l7ictionnaire turc-francais, I, 319a). � Vgl. Tädsch et-tewarkh, I', 387. 92 Vgl. Chalkokondyles, ed, I. Bekker (Bonn 1843), 352 f. ; ed. E. Dark6, II, 122 f. :J3 Häddschi Chalifa, Taqwim et-tewdrich (d.i. Zeittafeln : (Stambul 1146), 1°5 unterm Jahr 848 h = 1444J5 D vermerkt folgendes: "Thronbesteigung Muräds II. nach der Absetzung seines Sohnes zu Adrianopel zwecks (wegen: berdi) Bekämpfung (qitöl) der Polytheisten (missrikin)". Gleich darauf wird der Feldzug von Varna angeführt (dwihäd-i ekber). Obwohl unter musrikien gewöhnlich Götzendiener, Heiden, Polytheisten verstanden werden, muss das Wort hier vielleicht doch als Ausdruck für die Ungläubi- gen3 (freilich meist käfir genannt) angenommen werden.
94 Vgl. Die altosmanischen anonymen Chroniken, hrsg. von F. Giese, I (Text), 67, II, (Verdeutschung), 91. - Hieher gehört zeitlich fraglos das in Belleten, I (Ankara 1937), 120 f. veröffentlichte H u 1 d u n g s s c h r e i b e n (.sevgendnäme) des Qaramanen I b r ä h i m - B e g, das sowohl an Muräd II. als auch an dessen Sohn Mehmed-Celebi gerichtet ist. Es ist dem rraana"hig al-inSti� des J a h j ä b. M e h m e d el-kjätib entnom- men, einem Briefbuch von grösster wissenschaftlicher Bedeutung, von dem sich eine vom Nov./Dez. 1479 stammende ausgezeichnete Abschrift als suppl. turc 660 (78 Bll. umfas- send) auf der Bibliotheque Nationale zu P a r i s erhaltcn hat. Vgl. E. B 1 o ch e t, Catalo- gue des Manuscrits turcs II (Paris 1933), 24 f. Die Bezeichnung bir mecmua für diese unschätzbare Briefsammlung des 15. Jhdts. in Belleten,, I (1937), 120, Anm. 3 ist abwegig. 96 Es darf mit Sicherheit angenommen werden, dass aus jener Zeit der tödliche Hass stammt, den Mehmed II. Chalil-Pasa entgegenbrachte, und der ihn bald nach der Einnahme Konstantinopels zu seiner Tötung veranlasste. Vgl, darüber auch Kritoboulos, Da.s Leben Mehnzeds II., ed. Car. Müller (= FHG, V [1870], sowie die Schrift von Mehmed Cemil, Candaralt Halil Pasa ni(in öldürüldü (Stambul 1933, 83 Ss. kl.-8°). Dass sowohl Zaghanos-Pasa, ein griechischer Renegat und zeitweise Schwiegervater Mehmeds IL, als auch Sihäb ed din-Pasa auf den einer alten osmanischen, um den Staat hochverdienten Familie entstammenden Chalil-Pasa eifersüchtig waren und seinen Untergang betrieben, kann als ausgemacht gelten. Die Auflehnung der Janicaren gegen den ihnen verhassten Sihäb ed-din geht wohl auf Anstiftung Ch's zurück.
96 Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR. I (1840), 686. s7 Vgl. darüber J. W. Zinkeisen, I, 686 Anm. sowie Alb. Guglielmotti, Storia della marina pontif., II (Florenz 1871), 165; C. Cipolla, Storia delle signorie italiane dal 1300 al I530 (Mailand 1881), 516; C. Manfroni, Storia della nxarina italiana (Rom 1897), 14. 98 Die Quellen sind bei Z i n k e i s e n GOR, I, 686, Anm. i teilweise zusammenge- stellt, eine genauere Untersuchung und Abwägung der erreichbaren Berichte fehlt in- dessen. sa Vgl. Od. Raynaldus, Annales eccles., IX (1756), 433, wo der Wortlaut der päpst- lichen Bulle steht. 100 Vgl. Od. Raynaldus, Annales eccles., IX, 433. lol Chalkokondyles, ed. 1. Bekker, 327 f., ed. E. Darko, 11, 99. 1(J2 Sehr viel spricht für die Annahme, dass Genuesen und nicht etwa Venediger bei diesem Unternehmen die Hand im Spiele hatten. Die Genuesen waren durch lebhafte Handelsbeziehungen mit den Osmanen verbunden und bereits 1437 hatte eine aus liguri- schen Unternehmern bestehende Gesellschaft, die sog. M a o n a, die Alaungruben auch von Kleinasien, bes. von Neu-Foca (Nea Phokia), von Muräd II. gepachtet. Vor allem die 1 e v a n t i n i s c h e Genuesen (vgl. Francesco Drapperio) zeigten sich den osmani- schen Machthabern ebenso freundlich gesinnt wie sonst nur noch die Anconitaner. 103 Vgl. darüber Zinkeisen, GOR, I, 686. In den Quellen werden sowohl die Genuesen (z.B. von Leodr. Cribellus, Libri duo de expeditione Pü papae secundi in Turcos = Muratori, .Script. rer. it. XXIII (Mediolani 1737), 43-44) als auch die Venediger der Beihilfe beschuldigt. Der Papst scheint die Venediger für schuldig gehalten zu haben, vgl. weiter unten S. 257.
za4 Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR, I, 685 f. 105 Vgl. Paul Becker, Giuliano Cesarini (Kallmünz 1935), 89 f und die dort ver- zeichneten Quellen. Auf welche Weise der Kardinal ums Leben kam und wo, steht nicht einwandfrei fest. iae Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR, I, 699. aoz Vgl. J. W. Zinkeisen, GOR, I, 700 f. nach Sacd ed-din, I, 383 f. 108 Vgl. dessen Tädsch et-tewärich, I, 383 f. 108 Wie wir über die so z i ale Gliederung g der altosmanischen Gesellschaft noch immer weiter weniger im Bilde sind, als gemeiniglich der Anschein erweckt wird (vgl. dazu F. Babinger, Beitrüge zur Frühgeschichte der Türkeaclzerrscdaaft in Rumelien [Brünn-München-Wien i94q], 6g), so sind wir auch über die Gliederung des s f r ü h o s m a n i s c h e n H e e r e s, zumal der Janicaren, bis zur Regierung Meh- meds II. keineswegs hinreichend aufgeklärt. Qodscha muss die Bezeichnung für einen Grad in der Janicarentruppe gewesen sein, der um die Mitte des i5. Jhdts. abkam, dafür aber vorher, zumal zur Zeit der Eroberung Thrakiens, sehr im Schwange war und vermutlich einen älteren Jahrgang (qodscha = alt, verheiratet) bei den Janicaren bedeutete. Er lebt nur noch in türkischen Orts- und Landschaftsbezeichnungen (vgl.
Q o d s c h a 1 a r, bes. aber Q o d s c h a - e 1 i in NW-Anatolien, das Gebiet der Qod- schalar, im Gegensatz zur Landschaft C h 0 d a wen d gar, die dem chunkidr, dem Herrscher, Emir eigen war, sowie viele mit qod.rcha gebildete Ortsnamcn, wie etwa zwei Dörfer Qodscha Chidr bei Kirklareli bzw. Adrianopel, Qo- dscha CA 1 i, auch Q. CA 1 i 1 e r, zwei besonders häufige Ortsbezeichnungen usw.) fort, die, ebenso wie etwa die F 1 u r n a m c n, bis heute so gut wie nicht untersucht worden sind. "° Chizr-Agha stammte aus Morea, vgl. Zinkeisen, GOR, T, 698, Anm. i. Dass Qo- dscha Chidr später zum Janiearen-Agha (ein Amt, das damals noch gar nicht bestand) und gar zum Wesir ernannt worden sei, dürfte ins Reich der Fabel gehören. u'x An die Stelle, wo Qaradscha-Pasa fiel, erinnerte noch später eine Grabstätte mit dem Namen Qara-Pasa. Sie liegt bei einem Tekke (Derwischkloster) und wurde zu C. J. Jirecek's Zeiten (um i89o) von einem Chodscha gehütet. Dass dieser se)xäd (Glaubenmärtyrer) Qaradscha-Pasa war, hat Jirecek bereits richtig erkannt; vgl. C. J. Jirecek, Das Fürstenthunt Bulgarten (Prag-Wien-Leipzig 1891), 537. Q.-P's Leichnam scheint indessen nach Adrianopel übergeführt und dort beigesetzt worden zu sein. Ähnlich verhält es sich mit der Türbe Muräd's 1. auf dem Amselfeld (Kosovo Polje). - Beachtung verdient der Umstand, dass Qaradscha-Pasa mit einer Tochter Mehmeds L, also einer Schwester Muräds II. verheiratet war. Sie hiess S e 1 d s c h u q - C h a t u n und liegt zu Brusa bestattet. 1'� Vgl. Chalkokondyles, ed. I. Bekker, 340, 6 und 358, 3; ed. E. Darko, II, 110, 23; 127, 4. Ozghur-Pasa war albanischcr Abstammung. Vgl. dazu Akdes Nimet, Die türki- sche Prosopographie bei Laonikos Chalkokandyles (Hamburg 1933; Doktorschrift), Nr. 64 auf S. 71. - Ungeklärt bleibt weiter, wer unter P h a t o u m ä s ( �aTOU�.ä[5j etwa �ar[a�ou7�aä , d.i. Fa r;ll u 11 a h - Pas a, der unter Muräd II. und Mehmed 11. nachweisbar ist?) zu verstehen ist, den, Chalkokondyles (ed. I. Bekker, 344, ioff., ed. E. Dark6, II. im, 4 ff.) zufolge, Muräd 11. damals seines Wesirpostens enthob, um an seine Stelle S a r y d s c h e-Pa."sa, einen Griechen von Geburt, zu setzen. Dieser darf nicht mit dem um Cirmen begüterten und dort begrabenen alten Wesir gleichen Namens vermengt werden, der unter Muräd I. tätig war und zu Ende der Regierung Bäjezids I. umkam (804 h = '1401/2). Der j ü n g e r e Sarydsche-Pasa hatte eine bewegte Lauf- bahn zurückzulegen (vgl. Akdes Nimet, Die türkische Prosopographie, 69 f., wo die Belege aus den osman. und byz. Quellen zusammengestellt sind), wurde freilich wiederholt verungnadet und für längere Zeit nach Gallipoli verwiesen, zählte aber dennoch zu den vertrauten Beratern Muräds lL. der ihn zweimal als Brautwerber für
sich und seinen Sohn benutzte, bis er schliesslich bald nach der Einnahme Konstantino- pels, zusammen mit Chalil-Pasa und Sihäb ed-din-Pasa, endgültig der sultanischen Gunst verlustig ging und kurz darauf, unbekannt wo (vielleicht zu Gallipoli; vgl. Fevzi Kurtoglu, Gelibolu ve yöresi tarihi [Stambul 1938], Abb. 3 nach S. 48, wo indessen zwei Namensträger zusammengeworfen sein dürften), sein wechselvolles Leben be- schloss. 113 Wo die Ländereien des Qodscha Chizr lagen, steht nicht fest. Ewlijä Celebi, Sejibetndme, III, 376, 9 v. u. erwähnt eine auf den neueren Landkarten nicht mehr verzeichnete, nö zwischen Eski (Stara Z.) Zaghra und Jeni (Nova Z.) gelegene Örtlich- keit mit 200 Einw., einer Moschee und einem Einkehrhaus (Chan), die vielleicht auf ihn zurückgeht. Sw. diesen Orten liegt ein Dorf namens Chidr-Beg (vgl. Ewlijä Celebi, III, 378, 12), das aber vielleicht einem M i c h a 1- o g h 1 u (vgl. F. Babingcr, u.d.W. in der Enzykl. des Islam, III) seine Bezeichnung verdankt. 114 Über- Ishäq-Pasa, gen. Q r a 1- o g h 1 u, d.i. Königssohn, dessen Herkunft und reichbewegte Laufbahn bisher nur von Kämil Kepecioglu, Inegöllü tshak Faia in: Uludag, Nr. ,I5/q�6 (Brusa 1942) untersucht worden ist, vgl. auch die dürftigen und teilweise unrichtigen Angaben im Sidsclaill-i cosmäni, I, 323 f. Er war zuletzt Statthalter von Saloniki, wo er eine Moschee errichtete, angeblich 8go h = 1485 D gestorben ist und begraben liegt.
11° Vgl. die Münzkataloge, vor allem Chalil Edhem Bej, Meskiik6.t�i cosmänije, I (Stambul 1334), 69-79. - Jedoch war das Gewicht eines aqee von 6 auf 5 karat vermin- dert worden, weshalb die Janicaren beim jungen Sultan eine Solderhöhung von 3 auf 3,5 aqce hegehrtcn und schliesslich durchsetzten. Der sog. serbische Janicar r Konstantin von Ostrovica freilich behauptet, dass das Hofheer (eig. die Hofleute, dworzanie) ein halbes Jahr ohne Gehalt geblieben war, weshalb es die Wohnun- gen der Grossen des Reiches in Adrianopel plünderte und vom jagenden Mehmed Tl. dessen Abdankung sowie die Rückkehr seines Vaters heischte. In dieses Verlangen habe der junge Sultan, der sich seinen hieben Lämmern0 (moi 222i1i barankowie) gegenüber · als ahnungslos bezeichnete, eingewilligt und sogleich das Gehalt des einzelnen je Tag um aqce, im Vierteljahr also ein Goldstück (zlot)) und 1/2 ort (etwa 4.-8. Teil eines TalersY aufgebessert. Vgl. Pamiftniki Jancza.ra czyli kronika turecka Konstantego z Ostrowiczy, hrsg. von Jan Los (Krakau '1912), 57-58. lne Diese Sendschreiben sind enthalten bei A. Feridün-Beg, Mün..sa'ät es-selätin, I, 223 ff. und teilweise ins Ungarische übersetzt von J. Thüry, vgl. Török törtenetirök, I (Budapest 1893), 370 ff. — Über Ahmed Feridün vgl. F. Babinger, Geschichtsschreiber, 106 £f. f.
117 Vgl. N. Iorga, Notes et extraits, III (Paris igo2), 197 f. 118 Iorga, S. 198. l"0 Iorga, S. 198. 120 Iorga, S. 198. 121 Iorga, S. 200.
122 Eine ausgezeichnete L i c h t b i 1 d a u f n a h m e der leider beschädigten wichtigen Urkunde verdanke ich, infolge Entgegenkommens des Klosterabtes Archimandr. P a n- kratios s (Saloniki), der Hilfsbereitschaft und Güte von Prof. Stilpon K y r i a k i d i s (Univers. Saloniki). Sie wird in Tafel III wiedergegeben. Der Fermän wurde bisher Muräd II. zugeschrieben. 123 Iorga, S. 200 und 201 oben. 124 Die Familie Zusti (Giusti) stammt, nach einer liebenswürdigen Mitteilung des Staatsarchives zu Venedig, aus Padua, war aber bereits um noio in Venedig ansässig. Einzelne Zweige der Familie Giusti scheinen in Konstantinopel sesshaft geworden zu sein, wo sie sich mit Handel befassten und zu Wohlstand gelangten. Jedenfalls ist keiner der hier genannten Giusti in Venedig selbst nachweisbar. i�' Vergl. F. Babinger-.F. Dölger, Mehmed's II. frühester Staatsvertrag (1446) in Orientalia Christiana Peri.odica, XV (1949), 225-258. Obwohl im Text des Ver-
trages ausdrücklich das richtige Datum genannt wird (dal di de anchuo, clze e vintitre del mexe di Feurer, di di Mercore, indiction von), hat sowohl das Diplomatarium TTeneto-Levantin2crra sive Acta et Diplo-:rtata, res henetas, Graecas atqxce Levantis illustran- üa a. 1351-1454, II. Teil (Venedig 1899), 366 ff. als auch N. Iorga, Notes et extraits, III (Paris 1902), 210 ff. als Ausstellungstag den 25. Febr. 1446 bezeichnet, der auf einen Freitag fiel. 126 Vgl. Diplomator'ium Veneto-Levantinum, II (Venedig 1899), 343-345. 127 Vgl. F. Pall, Ciriaco d'Ancona, 40 off und dazu Giov. Targioni-Tozzetti, Relazioni d'alcuni viaggi fatti in diverse parti della Toscana, 2. Aufl., V (Firenze 1773), wo Ss. 408-461 Noti.:ie sopra aleune lettere di Ciriaco Anconitano abgedruckt sind, dar- unter auch solche, die sich auf dieses Jahr beziehen. 12s Vgl. Fr. Pall, Ciriaco d'Ancona, 40 f. i2a Vgl. Fr. Pall, S. 41 f.
130 Abgedruckt bei F. Pall, S. 58 ff. (app. IV). 131 Ob etwa innerpolitische Schwierigkeiten (Janicaren-Aufruhr?) oder aber aussen- politische Überlegungen die ungesäumte Rückberufung des früheren Grossherrn nach Rumelien veranlassten, ist vorerst nicht geklärt. Der Umstand, dass Muräd 11. un- mittelbar nach seiner abermaligen Thronbesteigung mit seinem Heerbann nach Griechen- land aufbrach, spricht eher für die zweite Möglichkeit. Dass dieser vielleicht durch einen Hilferuf seines Feldherrn �Ömer Beg Turachan-oghlu u (vgl. F. Babinger in Enzykl. des Islana, IV, 949 ff.) sowie des in Athen hart bedrängten Pfortenschützlings Nerio II. A c c i a j o 1 i, jedenfalls aber unvermittelt eingeleitete Feldzug alle in durch die Besorgnis ausgelöst wurde, die unbeschäftigten Truppen, vorab die Janicaren, könnten, wie bei Thronwechsel üblich, auf Meuterei sinnen (vgl. Dukas, ed. I. Bekker, 226), erscheint allzuwenig glaubhaft. Gianmaria Angiolello behauptet in seiner Historia turchesca, die Ion Ursu irrig einem Donado da Lezze zuschrieb und unter dessen Namen herausgab (Bucarest 1910), i5, dass Mehmed, nachdem er durch den Thronverzicht Muräd's II. zur Herrschaft gelangt war, die Absicht hatte, Konstantinopel einzunehmen und dass deshalb Chalil-Pasa (den er Ali Bassa nennt) ihm abriet und an seinen Vater sich brieflich wandte: ma �er Ali Bassa fu disvaso scrivendo al signor Marothbei, suo padre, della opinione del fiqliuolo, confortandolo a dover ri.tornar al governo antico, stante l'etä ,giovinile del figliunlo, et saco pericolo. Fu l'anno z¢47 nel tempo di Papa Nicola. Signor Marotei, inteso il consiglio d'Ali Bassa, e ne ritorn.ö in Andrinopoli et manda il figliuolo a star in Bursa, il qual Macconxeto figliuolo s'accorse esser levato da qeced luoco per le (�arole d'Ali Bassa, dove, che doppo lcc rvorte del padre gli fece portar la penitensa, e01l1e a st,o luogo intenderete. Diese Angaben entsprechen mit Ausnahme der Jahresangabe 1447 (Papst Nikolaus V. trat am 6.II1.1I447 sein Pontifikat an) offen- bar durchaus den Tatsachen, so dass der Plan einer Überrumpelung Konstantinopels durch den jungen Sultan durchaus im Bereich des Möglichen gelegen haben dürfte. Dass dieser sich nach seiner Absetzung in Brusa (also nicht zu Maghnisa) aufhielt und von dort durch seinen Vater zum Albanienfeldzug abberufen wurde, wird von Angiolello ausdrücklich vermerkt (S. 15, 2 v.u.). H2 Im Brief vom 11. Mai 1446 heisst es lediglich: Ipse vero Theucer et magnus Theucroruxra dux a quatuor hominttm milibus Comitdtus, ut a Cyalabi filio magnopere accitus, suurra ad Thraciaiii iter haud segniter agit. Darnach wäre er nachdrücklich
(tnagnopere) berufen worden und hätte die Reise �ungesäumt, raschestens' (haud segni- ter) angetreten, was wohl stimmen mag, Muräd II. aber offenbar nicht hinderte, unter- wegs ausgiebige Rast zu machen. 133 Vgl. F. Pall, Ciriaco, 44 unten. 1�'M Vgl. H. Wilde, Brussa (Berlin tgog = Beitrüge zur Bauwissensclaaft, 13, 51 ff. f. 13'6 Vgl. N. Iorga, Notes et extraits, II (Paris 1899), 419. 136 Erwähnung verdient, dass der Ratgeber und besondere Vertraute M e h m e d's, der Wesir Zaghanos-Pasa, der auf den jungen Sultan wohl den grössten Einfluss auszuüben vermochte, von Muräd II. nach B a 1 i k e s i r (Nordanatolien : K a r a s i- E 1 i) zur Ruhe gesetzt wurde, worauf er später nach Mehmed's erneuter Thronbc- steigung abermals zu Einfluss gelangte, als czoghanos b. �6�tt/M� sich in der Bauin- schrift von Rumeli Hisär (Redzeb 856 = Aug. 1452; vgl. TOEM, II, S. Heft, 484 ff.) verewigte, desgleichen seine Unterschrift zur berühmten griechischen Gnadenurkunde Mehmeds II. für die Peroten vom 1. Juni 1453 (Ende Dzum. 1I. 856) abgab, um bald darauf auch bei diesem Grossherrn völlig in Ungnade zu fallen und zusammen mit seiner Tochter, die zeitweise im Harem Mehmeds II. lebte, nach dem anatolischen βalikesir verwiesen zu werden. Dort stiftete Zaghanos-Pasa 1461 eine heute einfach Pasa Dschämici geheissene M o s c h e e, neben der er in eigener Türbe später bestattet wurde. Untersuchungen über Moschee und G r a b d o m (Türbe) sowie deren I n s c h r i f t e n fehlen m.W. bisher. Vgl. einstweilen Vehbi Okey, Balikesir (Stambul 1938, 83 Ss. 8').
137 Vgl. N. Iorga, Notes et extraits, III (Paris r9oz), 213. 138 Vgl. N. Iorga, Notes et extraits, III (1902), 212 f. i3s Vgl. N. Iorga, 212 f. 140 Iorga, 213 oben. i41 Iorga, 214, vgl. auch Diplomatariuzn T�enete-Levantinum, 11 371 f. 142 Bereits Ende 1447 muss Mehmed-Celebi sich wieder in Rumelien aufgehalten haben, denn dort, und zwar zu Dimotika, ward ihm bain al-cidain (= zwischen den Fe- sten), also zwischen 10.XII. 1447 und 17.11.1448, sein Sohn Bäjazid geboren, der spätere Sultan, der zweite dieses Namens. Die Mutter dürfte eine Sklavin gewesen sein, denn seine standesgemässe Heirat vollzog Mehmed-Celebi erst im Frühjahr T449 zu Adriano- pel mit Sitt-Chatun aus dem Hause der IOhü 1-qadr-oghlu's. Kurz vorher, im Spätherbst 1448, hatte er seinen Vater nach Albanien begleitet. Vgl. M. �agatay Ulucay, Manisadaki Saräy-i Amire ve .fehzadeler Türbesi (Stambul 1941), 29 (vesika i), leider in kaum verständlicher lateinischer Umschrift.
144 Abbildung in Chalil Edhem, Mesküka"t-i cosmämje, 1. Band (Stambul 1334), Tafel III, Nr. 336 und dazu die Beschreibung der drei Münztypen auf S. 104. Diese Münze hat eine Art Gegenstück in der ebenda, S. 100 beschriebenen, Tafel III, Abb. 323 ab- gebildeten Kupfermünze Mehmeds II. von Amasia, die, leider zeitlich bisher nicht be- stimmt, einen schreitenden, mit dem Kopf nach vorn gewendeten Löwen zeigt. Ich glaube nicht, dass auch dieser manghyr der zweiten Regierungszeit Mehmeds II'. an- gehört. 1's Vgl. Chalil Edhem, Meskukat, S. 104. - A b b i 1 d u gen n vgl. den in Anm. 150 genannten Aufsatz von F. Babinger. 1�6 Chalil Edhem, S. 104. �47 J. H. Mordtmann setzte in mündlichem Gespräch diese Münze gleichfalls ins Jahr 856 h und betrachtete die Schlange als eine Nachbildung der Schlangensäule, wovon gar keine Rede sein kann, da Konstantinopel erst 857 h = 1453 erobert wurde. i4s Bereits im 14. Jhdt. hatten zu Maghnisa, Ajasoluq sowie Palatia anatolische Klein- fürsten den Neapeler gigliati nachgebildete Münzen schlagen lassen.
i�s Dass Mehmed-Celebi i an diesem Fel<izug, zu dem sein Vater ein Massen- aufgebot (nefir-i camm: 112,6 v.u.) erlassen hatte, ebenfalls teilgenommen hat, ergibt sich klar auch aus dem Bericht des Enkels C h a 1 i 1 des csolines des Richters von Samaunao, Sejch Bedr ed-din Mahmud, der als Imäm im Zelte des Sultans weilte. Vgl. Die hita (m e n ä q 3 b n a m e) des Schejch βedr ed-din Maftl1nld, gen. Ibn Qädi .Samauna., von Chalil b. Ismail b. Schejch Bedr ed-din Mahmüd. I. Teil: Urtexi (Leipzig 1943 = Publicatiunile Institutului de Turcologie din Last, vol. II, partea 1), 1 12,2 v.u., woraus sich ersehen lässt, dass Mehmed-Celebi zusammen, mit den S ü f i's sich auf dem rechten Flügel des Heeres befand. Vgl. dazu Türkiyat Mecmuasi, 111 (Istanbul 1935), 255. 150 Vgl, darüber Fr. Babinger, Mehwed'.s 77. Heirat nxit .5 itt-Chatten (1449) in Der Islam, XXIX (Berlin 1949), 217-235. - Wenn in der G r a b i n s c h r i f t der Sitt- Chatun zu Adrianopel tatsächlich tiscin statt sebcin, somit 891 h = 11486 D statt 871 h = 1467 D zu lesen wäre, so würden die Vermutungen über den Bau der Moschee sowie über die Möglichkeit, dass Sitt-Chatun Kinder aus der Ehe mit Mehmed II. besass, freilich hinfällig werden. Die einwandfreie Lesung der Jahreszahl ist mir keineswegs sicher. 1.51 Vgl. A. Süheyl Unver, Fatih külliyesi (Stambul i;T6), 162. 152 Vgl. Süheyl Ünvcr, wo der Wortlaut der Inschrift aber nicht mitgeteilt wird. Die dort S. 163, Anm. i gezogenen Folgerungen erscheinen mir nicht haltbar. Vgl. dazu F. Babingcr in Der Islam, XXIX (1949), 218 Anm. 2. ,
Fennftn :1-Ichmed's II. an Sinim cd-Din zugunsten des Klosters Caus Monastir in Saloniki
1..:\ Vgl. N. Iorga, Notes et extra-its, III (Paris 1902), 2�0, wo indessen der Text des Senatsbeschlusses nicht wiedergegeben wird. Ich verdanke ihn der Liebenswürdigkeit der Leitung des Staatsarchivs zu Venedig. Er wird ungekürzt in anderem Zusammenhang mitgeteilt werden. � Vgl. N. Iorga, Notes ei ea-traits, III (1902), 240 sowie A. S. V., Senato Hier. Registro III, Bl. 105 r. 105 Vgl. dazu etwa den gleichzeitigen Eintrag im Bruchstück einer griech. Chronik auf P a t m o s bei Ludw. Ross, Reisen auf den griechische Inseln des ägäischen Mee- res, II (Stuttgart und Tübbingen 1843), 186, wozu freilich zu sagen ist, dass 6984 = 1476 D wäre, 1448 D aber 6956 entspräche. Irgendwo liegt ein Versehen vor. 156 Vgl. darüber D. A. Zakythinos, Le Despotat grec de Moree, I. Band (Paris 1932), 232ff. sowie N. A. Bees in Byzantin.-Neiigriecit. Jahrbücher, XVI (Athen 1939143), 234-241.
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