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1 H. A. Jäschke, �1 Tibefan-English Dictioxary, London 18S!, reprinted 1934; Sarat Chandra Das, A Tibetan-English Dictioxar5�, revised and edited by Graham Sandberg and William Heyde, Calcutta igo2. Beide werden im folgenden kurz als Jäschke und Sarat Chandra Das mit SI)alteii-,iiig-.ibe zitiert.
2 Anton Schiefner, Täranätha's Geschichte den Buddhismu.s in Incfien. Aus dem Tibe- tischen übersetzt, St. Petersburg 1869. 3 Zitiert nach der zweisprachigen Ausgabe der Berliner Staatsbibliothek, Libri Mon- golici 58, Fol. 22 a i : tu ruska zes pa gar log gi sl:ad dod yin pa ma ses par / nan pa cam gyi don du bsams te bskal pa du ru ka dan me du ru ka dan. zu du ru ka dan / sa du ru ka sogs zer ba. l4fong.: Turuska kemekü garloyar (sie!) ulus un tos nere mün büküi yi ülü meden. malui tedüiken ü (Text: i) utha 'bollan sanaju kalab duruha kiget yal durulka ba usun uurllka ba Pirot duvuka terigüten i kemekü.
1 PagSarrzJon'Lang, ed. Sarat Chandra Das, Calcutta igo8, p. 66 Z. 16 mit Glosse. ° Vgl. das Petersburger Sanskrit-Wörterbuch sub voce Turuska und W. Kirfel, Bhäratavar�a, Stuttgart 1931, p. 26 A. 8. b Den Text gebe ich wieder nach dem alten Blockdruck der Berliner Staatsbibliothek, Slg. Waddell Nr. 18 Fol. 118 b 3 ff. Mit nur geringfügigen Abweichungen erscheint dieser Bericht auch im Ccos-,b3"eih des Pad-ma dkar-po, enthalten im Gmn-Obum dieses Schriftstellers, Fo!..104 b I ff. Einen Abzug dieses Werkes konnte ich bei Prof. Tucci in Rom einsehen. (Die Bu-ston-Stelle ist, nicht ohne ein kleines Missverständnis, bereits übersetzt von E. Obermiller, History of Buddhism (Chos-hhyung) by Bu-ston, II. Part, Heidelberg 1932, p. 201.) Dar mas bstan pa snubs paii dus sti :>jad kyi gyel mi gcan rab gsal / bo don pa g,yo dge �bu yn stod luns pa smar säkya mu ne dan gsum / dpal ccu bo ri na bsgom zin yod pa na / bcun pa kcyi ra byed pa mtcon ste / gtam dris pas / rgyal pos bstan pa snubs par ses ste / 3dul ba dre�u kcal cig bkal te / mna' ris stod du bros nas / gar log nas lam �tcon nas / hor yul du pcyin te / skad rigs mi cig pa'i sar bstan pa dar bar bya snam pa lag dar bar ma nus te I mdo smad Iho nos kyi be ro cca ccon ccur byon. 7 Ccu-bo-ri ist ein Kloster auf einem Hügel am Brahmaputra, 32 eng]. Meilen südwest- lich von Lha-sa (Sarat Chandra Das 418 a).
8 'jad kyi gyel mi kann ich nicht deuten. Auch Obenniller, 1.c. Anm. i399 gibt keine Er- klärung. Der Vergleich mit den anderen beiden Namen lässt hier eine Angabe der Landschaft vermuten, aus der der Mönch stammte. Der Genitiv 'Jad-kyi macht es unmöglich 2iafi (= �Nan-chao, Land der Mo-so) zu lesen. 0 Bo-don liegt westlich von Tashilhunpo, vgl. Sarat Chandra Das 877 b. 10 Ein Tal westlich von Lha-sa. li Unbekannte Lokalität. �Obermiller, 1.c., liest Phe-ro-tsha-tshon. 12 Vgl. O. Franke, Geschichte des chinesischen Reiches 77, Berlin 1936, p. 492f. und 495. la Vgl. W. Barthold, a? horlesungen über die Gesclaiclate der Türken Mittelasiens, Berlin 1935, p. 38, 41, 53, 54 (wo allerdings Bartholds zeitlicher Ansatz der Herrschaft der Qarluq, im westlichen Teile Ostturkestans nicht richtig sein kann, da seit den Kämpfen bei β�is�haliq 790/1 bis etwa 850 diese Gebiete den Tibetern untertan waren) und 74.
14 F. W. Thomas, JRAS 1927, p. 817. 15 -1. Bacot, F. W'. Thomas, Ch. Toussaint: üoeuments cfe Touen-hoz�ang relatifs a l'histoire du Tibet, Paris 1940/46, p. 49, 50, 51. 1$ Auch die uigurischen Texte aus Turfan bezeichnen ihre Sprache öfters als türk . oder türk uiyur, vgl. A. v. Gabain, Alttürkische Grammotik, Leipzig 1941, p. i. m JA 1914, II, p. 144. is Gewisse Bedenken äussert F. W. Thomas JRAS 1931, p. 827. 111 Vgl. das wertvolle Werk von F. W. Thomas, Tibetan Literary Texts and Docu- ments Concerning Chinese Turkestan, Oriental Translation Fund, N.S. 32, London 1935. p. So. zu Thomas, l.c., p. 78 mit Anm. 9 und 10. 21 Vgl. Bacot, DocKW�K�, p. 137 Anm. 12: "Dans le Ms. 246 du fonds tibetain de
Touen-houang, ce nom designe les Tsou Kiue, tandis que les Ouigours sont appelles Hor. Mais un autre Ms. de Touen-houang, 2762 de l'inventaire Pelliot, donne pour dru gu l'�quivalence chinoise Houei-hou c'est-ä-dire Ouigour". �2 Vgl. Sarat Chandra Das 1329 b; klare Beispiele findet man passim im Hor ccos byun, ed. Huth und Tcoung pao 1907, p. 2o f. in den Kolophonen des Sme bdun �es-pa"i skar-ma'i mdo, wo Hor = Mongole klar der in der späteren Literatur auftretenden (Vgl. z.B. Deb-tcer snon-po 24 a 6, Myan-c�un, Manuskript Tucci 269 b 4, "jatn-gliii rgyas bsad (Kopie ebenfalls im Besitze G. Tuccis) 64 Z. 7) Form Yu-gur (gelegentlich auch Yo-gur) = Uiyur gegenübertritt. Die Form Yu-ge-ra schliesslich (vgl. z.B. Rgyal- rabs gsal-bali me-lon, Ms. B im Besitze von G. Tucci 78 b 4: byan pcyogs hor dan yu ge ra3i yul) macht einen sanskritisierten Eindruck und wird nach Sarat Chandra Das 1138 a heute auf "the part of Mongolia situated north of Amdo", d.h. das Rückzugsgebiet der sog. "Gelben Uiguren" bezogen. 1� Tibetan Literary Texts and Dokuments, p. 157. 24 Analytic Dictionary of Chinese and Sino-Japanese, Paris 1923, Nr. 9t. 25 Nach der im Besitze von Prof. Tucci befindlichen Abschrift des Textes Blatt 39, Z. 10: hor zes rgya nag po�i skad du hvu'u zer ba zur Zcag pa yin.
26 Der Text findet sich bei A. Schiefner, Täranäthae de doctrinae buddhicae in India propagatione narratio, St. Petersburg 1868, p. 91 Z. 5. (Schiefners Übersetzung, Tära- nätha's Geschichte des Buddhismus in Indien, St. Petersburg 1869, p. 91, Z. 5 ff.) Mit kurzen Worten wird dieser Begebenheit auch im Dpag-bsam ljon-bzati gedacht (ed. Sarat Chandra Das, p. 97, z. 29) lan cig rgya gar mtca? 2kcob gron kcyer,a yo dhya dan ne bar rgyal pcran zig la ccos ston zin bzugs pa'i cce / de dan ne ba na gar log gi gron . zig yod pas � slob dpon Zcos gsun bzin pa la gar log rnams kyi dmag byun bas eCos nan pa rnams la bzod pa'i kcür bskyed cig par gdams nase trams cad mnam par bzag pas gnas pa la / mda3 'pans pa rnams tcams cad kyan rdul du son / gar log gi gco bos slob dpon la ral gri brdegs pas kyan gnod pa med ein / ral gri nid dum bu brygar ccag go / gzan yan skur pa gdab pa sogs ji cam byas kyan g,yo ba med par 3dug pas / de rnams kyan lhag par dad de pcyag byas nas son no. 27 Zu mtca? Dkcob vgl. unten Anm. 29. 2� M. Winternitz, Gesc6vchte der indi.schen Literatur, II, p. 256 mit Anm. 2. 29 Vgl. G. P. Malalasekera, Dictionary of Päli Proper Nantes, London 1937, s.v. Ayojjhä. Die Stadt dieses Namens am Ganges kommt nicht in Frage, da es sich nach Täranätha um eine Stadt im Grenzgebiet Indiens (mtca3 3kcob) handeln soll, was eher auf Ayodhyä an der Sarayü passt. Dass Asanga Ayojjhä, die Hauptstadt von Siam besucht haben sollte, ist auch wenig glaubhaft.
80 Vgl. oben p. 191. 31 Ta-zig, etymologisierend auch Stag-gzig geschrieben, ferner auch Da-zi (in Bon- Texten), Tä-zig (Deb-tcer siion po I, 13 a 4) und Ta-�cig (in der alttibetischen Chronik in Annalenform, vgl. Bacot, Docunaeut.r de Touen-houany, p. 24 Z. 36, Über- setzung p. 49) geht ebenso wie chin. Ta-shih � �` zurück auf das mittelpersische Täzik, den Namen, den die Perser den Arabern gegeben haben (Taiy war der den Iraniern benachbarte arabische Stamm, vgl. W. Barthold, EI 647 b). Eine ausführliche Behandlung des Namens Täzik findet man bei H. H. Schaeder, Tü.rkisclae Namen der Iranier, Die Welt des Islams, Sonderband 1941. Besonders wichtig sind für uns die Seiten 17 ff. des mir vorliegenden Separatums. Gegenüber meinen ebendort p. 19 Anm. 3 angeführten noch zweifelnden Bemerkungen aus ZDMG 1938 p. 358, 362, 366 kann nun heute, nach Bekanntwerden des in dieser Anmerkung ziterten Materials, besonders im Hinblick auf das Ta-Mg der alten Chronik die Grundbedeutung "Araber" für Ta-zig, Stag-gzig etc. als gesichert gelten. Dass Ta-zig später auf die Mohammedaner schlecht- hin übertragen wurde und schliesslich besonders die Perser als die den Tibetern am nächsten beheimateten Anhänger des Islams bezeichnet (ebenso wie das türkische Täzik bei Mahmud al-Käs-Yari. Vgl. C. Brockelmann, Mitteltürki.scher Wortschatz, Budapest und Leipzig 1928), ist sehr begreiflich. Wenn aber J. Bacot an der oben genannten Stelle der alten Chronik Ta-Ecig glossiert "pour Ta-zig, la Perse", so muss man das doch in dieser Form als irreführend bezeichnen. Auch dann, wenn die Ta-zig bei den späteren tibetischen Historikern anlässlich von Geschehnissen erwähnt werden, die sich auf die alte Königszeit beziehen, müssen wir die Grundbedeutung "Araber" postulieren. Wenn z.B. im Bka'-tcah sde-lna die Ta-zig und ihre Könige La-mer-mu und Hab-gdal ge- nannt werden, so dürfte auch hier die Übersetzung "Araber" für diese alte Zeit korrek- ter sein als das von Petech gegebene allgemeinere "musulmani (vgl. den wertvollen Aufsatz: II Tibet nella geografia svausulrraana, Accademia Nazionale dei Lincei, Scienze morali, storiche e filologiche, Ser. VIII, Vol. II, p. 58 Anm. 5. La-mer-mu möchte ich übrigens nicht als Wiedergabe von al-Amir al-Ma2mün, sondern als Äquivalent des den Tibetern damals bestimmt vertrauten Titels des "Beherrschers der Gläubigen" al-Amir al-MtPtninin ansehen). a2 Über diesen Namen, der eine ähnliche Entwicklung durchlaufen hat, wie Ta-zig und Turu5ka hoffe ich an anderer Stelle mich eingehend äussern zu können. a3 Kla-klo "Barbaren" bezeichnet die Mohammedaner mehr als Anhänger der Religion des Propheten, denn als Angehörige eines bestimmten Volkes wie Turuska, Ta-zig und Sog-po. Kla-klo im Sinne von Mohammedaner scheint durch die Texte des Kälacakra- Systems (seit dem i'i. Jahrhundert) in die Literatur eingeführt worden zu sein (vgl. Dpag-bsarra ljon-bzan, p. 39 f. und Grünwedel, Der Weg nach Sambhala, München igi5, Index I sub voce Mleccha). � L.c. p. 20 Z. 5/6: yan nä ro poji (sich slob ma gdol rigs ri ri ba zes pa bde mecog brten nas grub pa tcob ein gar log gi dmag bzlog par mjad pa.
35 Vgl. Ed. Chavannes, Docisrnents sur les Tcou-kiue (Turcs) occidentau:r, St. Peters- bourg 1903 p. 271 mit Anm. 6 und 85 Anm. 4. 36 Vilhelm Thomsen, Alttürkische Insclariften in der Mongolei, ZDMG 1924, p. 153. 37 Vgl. Chavannes 1.c., p. 286 Anm. 3.
38 Ebenda, p. 142 Anm. 2 und O. Franke, Gesclaiclate des chinesische Reiches I1, P. 444. 39 Vgl. die Übersetzung aus den Tcang-Analen von S. W. Bushell JRAS 1880 p. �04 f. ; �O. Franke, Geschichte, II, p. 482; Gustav Schlegel, Die chinesische Inschrift t auf dem uigurischen Denknsal von Kara Balgassun, Mem. d.l. Societe Finno-Ougrienne IX, Helsingfors '1896 p. 87 ff. Man vergleiche auch die Reste der soghdischen Inschrift von Qara Balyasun, Journal d.l. Soc. Finno-Ougrienne 44,3 (1930), p. 20 (Übersetzung von O. Hansen). 4o Fol. io2a 2: gar log gi pco na pcyag ocal. 41 Vgl. p. 193.
� ca 2 a 7 ff. Es handelt sich um den gleichen Bericht, auf den Sarat Chandra Das 217 a hinweist. Ihm lag die Version der Atisa-Biographie vor. 43 Rin ccen bzan po e la rina.scita del Buddlsismo nel Tibet intorno al mille. Indo- Tibetica II, Reale Accademia d'Italia, Studi e Documenti, Roma 1933, p. 14 ff. 44 Tucci lässt die Frage offen, Rin ..., p. 23 Anm. I : A quale tribü si voglia alludere non possiamo sicuramente determinare. � P. 100 mit Anm. 198. Herr Dr. A. Dietrich war so freundlich, die Richtigkeit von Bartholds Interpretation der Ta!bari-Stelle nachzuprüfen. 46 ZDMG 1936, p. 33 mit Anm. 5 und 34 mit Anm. i. ar Vgl.. hierzu auch den Kommentar von V. Minorsky zu seiner schönen Übersetzung des Textes: Hudüd al-�,4lam, "The Regions of the World", E. J. W. Gibb Memorial Series, N.S. XI, London 1937, p. 287/88.
4� Hierzu auch Istahri 245. 49 Ibn-Rustah 92. 50 Ibn-Hawqal 308 Z. 19. 51 MascÜdi, Nlurisg I1, z��, Ragideddiii (ed. Berezin I, Text 26). 32 Ausgabe von Spuns-tcan (189 Blatt), enthalten in den gsun-�bum des Pos-mm dknr-pu, Fol. io9 b 4 f f.
1 i.e. Atisa. 2 Tib. mtca:>-3kcob, skr. pratyanta (vgl. -�f?7:<n'yM�aM!', ed. Sakaki 2303, 3875, 5268) ist ein Terminus, welcher der indisch-buddhistischen Geographie entstammt und die am Rande der buddhistischen Welt gelegenen Länder bezeichnet.. Man vergleiche die Aufzählungen im Dpag bsam Ijon 6.MM, 1.c. p. 5 Z. 5 ff. und p. 74 Z. 2 f. 3 lha-bcun ist nach dem tibetisch-mongolischen Wörterbuch (Libri Mong. der Berliner Staatsbibliothek) = mong. toyin. Gemeint ist Lha-bla-ma Ye-ses-od.
4 dar-yug, vgl. Jäschke 251a: a narrow ribbon-like piece of silk-stuff. 4a 'pd-Ide und Zi-ba-"od. 5 Nach der Mehrzahl der überlieferten Genealogien war Lha-bla-ma Ye-'ses-'od der Grossonkel des Byait-c�ub?od, nur nach dem Bka°-tcan sde lna (Blon-po bka2i tcah-yig 69) der Onkel. Vgl. Tucci, Indo-Tibetica II, p. 17 ff. 6 lags par hier offenbar für legs par. sbral dürfte ein in den Wörterbüchern nicht belegtes Praeteritum zu sbrel-ba "befestigen, zu einander fügen" sein. s Betreffs des Gebrauches von sna im Sinne von sna-ccogs vergleiche man Sarat Chandra Das 764 b. a Unter den mu-stegs-pa sind gewöhnlich die nichtbuddhistischen indischen Religiosen, die Anhänger des Brahmanismus und die Jainas zu verstehen. Vielleicht sind hier unter diesem Begriffe der Ketzer und Heterodoxen auch die Mohammedaner miteinge- schlossen, die sonst gewöhnlich Kla-klo (= skr. Mleccha) genannt werden. 10 bslus-ma zum Verbum bslu-ba "loskaufen". m Text 3dran, Fehler für 'dren ; zu erwarten wäre der Imperativ drons. 12 sran, die gewöhnliche Gewichtseinheit der Tibeter, vgl. Jäschke 580 b. 13 Die Goldmenge reichte nicht aus. Zu btub-pa vgl. Sarat Chandra Das 529b.
14 Zu sde-pa in dieser Bedeutung vgl. Jäschke 295b: "So the word is also used for denoting a certain class or school of Buddhist philosophers". Wir haben hier eine alte, bisher nicht belegte Einteilung der buddhistischen Geistlichkeit in acht Gruppen vorliegen. Ir. sam-tcabs, skr. antarväsa, niväsana, das Untergewand der Mönche. i6 i.e. Mna3-ris bskor gsum (Westtibet), Dbus-gcair (Zentraltibet), Mdo-smad (Ost- tibet). 17 Die Einteilung Tibets in neun gleit ist alt, vgl. Rgyal-po bka?i t�an-yig, Potala- Ausgabe 18 a 3: de nas klu dan bcan gyis dan byas te /yul gyi min la bod k�ams glin dgur btags. ls Zu byin in diesem Sinne vgl. Sarat Chandra Das 939a: rin la byin no "he offered as a price". 14 rca-sgo, ein bisher nicht bekannter medizinischer Terminus. Weiter unten wird als Folge des Brennens dieses Körperteils erwähnt, dass Lha-bla-ma wie ein Tier ge- worden sei, d.h. doch wohl, dass er sich nur noch auf allen Vieren fortbewegen konnte. 21> Das Kloster von b4t�o-ldür, auch Tco-liri, MtCo-glin geschrieben, in der Orthogra- phie der Karten Totling, war damals die Residenz der geistlichen Könige des Reiches von Gu-ge.
21 zig-ral, wörtlich: "restauriere die Verfallsrisse". 22 Lha-bla-ma Ye-ses-�od hatte nach den tibetischen Quellen auf den Thron ver- zichtet. Tucci, Indo-Tibetica II, p. 22 f., betont, dass dieser Verzicht bis zu seiner Ge- fangennahme kein vollständiger gewesen sein kann. � Wörtl.: "hörten nicht". �4 so-nam wird sonst meistens zur Bezeichnung von Handelsgeschäften und Land- wirtschaft gebraucht. 25 �og-tu eigentlich "unter". 26 dbags ist bisher nicht belegt. Es dürfte zu bag "Enge" und bag-pa "ängstlich sein, sich fürchten" zu stellen sein.
27 Punarvasu ist nach der indischen Astrologie das 5. oder 7. Mondhaus (naksatra), �d.h. die Konjunktion des Sternbildes der Zwillinge mit dem Mond. Vgl. das kleine Petersburger Wörtebuch sub voce Punarvasu. yar son, eig. "nach oben gegangeri', d.h. wirksam. 28 S.o. Anm. 10. �9 Zu ra-ti vgl. Jäschke 520 b. Danach ist ra-ti wohl vom indischen raktikä "Korn des abrus precatorius" abzuleiten. Dieses wird als ganz kleine Gewichtseinheit verwendet. 3o Dies muss etwa die Bedeutung des unbelegten k%m sein. 31 Über diesen Gebrauch von ci vgl. Jäschke 140 a. �2 sku-lus-rnams ni. 33 bcud praet. von 3ccud-pa "hineintun, hineingehen". 34 Zu pun-pa vgl. Sarat Chandra Das 784 a "unshaped vessel of clay or wood". 35 de2i kcon-na "im Innern dessen, hierbei".
3B sig-don eigentlich "Vernichtungsloch". 37 dge-ba?i rca-ba nach Malaävyutpatti 1936 - 38 = skr. kusalamülam. Vgl. auch Mahävastu, eu. Senart, I, 81 Z. 2.
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