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Defining Chymistry through Insults?

Michael Maier’s Accusations of Alchemical Fraud in the Entrepreneurial Marketplace

in Daphnis
Autor:in:
Sarah Lang Zentrum für Informationsmodellierung / Austrian Centre for Digital Humanities Graz Austria

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https://orcid.org/0000-0002-4618-9481
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Abstract

This article investigates Michael Maier’s (1569–1622) strategic use of invectives in his self-fashioning as an expert in the marketplace of entrepreneurial alchemy. Maier’s insults not only represent performances of expertise but also defend aurum potabile as a medical strategy. Building upon the adage that “the best defense is a good offense”, this study explores how chymists utilized the pervasive notion of alchemical fraud to their advantage. To that end, it examines Maier’s works Coelidonia (1609), De Circulo Physico Quadrato (1616), Jocus Severus (1617), and Examen Fucorum Pseudo-Chymicorum (1617) as well as his English friend Francis Anthony’s Apologia (1616), to which he contributed material.

Abstract

Dieser Beitrag untersucht Michael Maiers (1569–1622) Verwendung von Invektiven als performative Strategie zur Selbstinszenierung auf dem alchemischen Markt. Seine Beschimpfungen dienen nicht nur dazu, die eigene alchemische Expertise zur Schau zu stellen, sondern auch, die Anwendung von Trinkgold als medizinische Strategie zu verteidigen. In Anlehnung an das Sprichwort “Angriff ist die beste Verteidigung” zeigt dieser Artikel wie Chymiker die weit verbreitete Vorstellung von alchemischem Betrug zu ihrem Vorteil nutzten. Betrachtet werden dazu Maiers Werke Coelidonia (1609), De Circulo Physico Quadrato (1616), Jocus Severus (1617), und Examen Fucorum Pseudo-Chymicorum (1617) sowie die Apologia (1616) seines englischen Freunds Francis Anthony, zu der er Material beisteuerte.

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