This article deals with Sibylla Schwarz’ poetic confrontation with the literary authority of the early 17th century par excellence. In Martin Opitz, she not only found a model to follow, but also a point of orientation for her own approach to writing, which is why she productively transforms his material and texts, but develops her own forms and arguments in this imitation. She repeatedly addresses him explicitly as an ally in matters of poetry and the implementation of poetic guidelines, who, like herself, had to overcome resistance. Both his texts and his personality are appreciated in this context and integrated into her own writing. In doing so, she follows Opitz in a strategy propagated by himself and thus continues it.
Der Beitrag beschäftigt sich mit der poetischen Auseinandersetzung von Sibylla Schwarz mit der literarischen Autorität des frühen 17. Jahrhunderts schlechthin. In Martin Opitz fand sie nicht nur ein Vorbild, dem man folgen konnte, sondern auch einen Ansatz und Orientierungspunkt für den eigenen Zugang zum Schreiben, weshalb sie zwar seine Stoffe und Texte produktiv aufnimmt, aber in dieser Nachahmung eigene Formen und Argumente entwickelt. Sie spricht ihn wiederholt explizit als Mitstreiter in Sachen Dichtung und Durchsetzung von poetischen Vorgaben an, der ebenso wie sie selbst Widerstände zu überwinden gehabt habe. Sowohl seine Texte als auch seine Persönlichkeit werden in diesem Zusammenhang gewürdigt und in das eigene Schreiben integriert. Sie folgt Opitz dabei in einer vom ihm selbst propagierten Strategie und setzt diese damit traditionswirksam fort.
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Der Beitrag beschäftigt sich mit der poetischen Auseinandersetzung von Sibylla Schwarz mit der literarischen Autorität des frühen 17. Jahrhunderts schlechthin. In Martin Opitz fand sie nicht nur ein Vorbild, dem man folgen konnte, sondern auch einen Ansatz und Orientierungspunkt für den eigenen Zugang zum Schreiben, weshalb sie zwar seine Stoffe und Texte produktiv aufnimmt, aber in dieser Nachahmung eigene Formen und Argumente entwickelt. Sie spricht ihn wiederholt explizit als Mitstreiter in Sachen Dichtung und Durchsetzung von poetischen Vorgaben an, der ebenso wie sie selbst Widerstände zu überwinden gehabt habe. Sowohl seine Texte als auch seine Persönlichkeit werden in diesem Zusammenhang gewürdigt und in das eigene Schreiben integriert. Sie folgt Opitz dabei in einer vom ihm selbst propagierten Strategie und setzt diese damit traditionswirksam fort.
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