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Johannes Blociusâs Jubilee drama Eusebia Magdeburgensis was performed by the Latin School pupils in 1624 to mark the centenary of the cityâs Reformation. Historically attested Lutheran theologians and aldermen figure in the play as embodied exempla for religious faithfulness and willingness to self-sacrifice. This essay demonstrates how Blocius translated into Latin his pre-texts: vernacular flyers and historical sources from Reformation era Magdeburg. Referring to Nicodemus Frischlinʼs Phasma, Blocius skillfully inserted a citation from Plautus, by which he thwarted the orthodox reading of the Eusebia.
Das Jubiläumsdrama Eusebia Magdeburgensis von Johannes Blocius wurde zum Zentenarium der Magdeburger Stadtreformation von 1524 durch Schüler des Gymnasiums aufgeführt. In den einzelnen Szenen figurieren historisch belegte Theologen und Ratsherren als Exempelfiguren für lutherische Glaubenstreue und Opferbereitschaft. Der Beitrag zeigt, wie Blocius seine Prätexte, volkssprachliche Flugschriften und historische Quellen aus dem Magdeburg der Reformationszeit, ins Lateinische übersetzt â und die orthodoxe Lesart seines Dramas in Anlehnung an Nicodemus Frischlins Phasma durch ein virtuos eingefügtes Plautus-Zitat konterkariert.
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Johannes Blociusâs Jubilee drama Eusebia Magdeburgensis was performed by the Latin School pupils in 1624 to mark the centenary of the cityâs Reformation. Historically attested Lutheran theologians and aldermen figure in the play as embodied exempla for religious faithfulness and willingness to self-sacrifice. This essay demonstrates how Blocius translated into Latin his pre-texts: vernacular flyers and historical sources from Reformation era Magdeburg. Referring to Nicodemus Frischlinʼs Phasma, Blocius skillfully inserted a citation from Plautus, by which he thwarted the orthodox reading of the Eusebia.
Das Jubiläumsdrama Eusebia Magdeburgensis von Johannes Blocius wurde zum Zentenarium der Magdeburger Stadtreformation von 1524 durch Schüler des Gymnasiums aufgeführt. In den einzelnen Szenen figurieren historisch belegte Theologen und Ratsherren als Exempelfiguren für lutherische Glaubenstreue und Opferbereitschaft. Der Beitrag zeigt, wie Blocius seine Prätexte, volkssprachliche Flugschriften und historische Quellen aus dem Magdeburg der Reformationszeit, ins Lateinische übersetzt â und die orthodoxe Lesart seines Dramas in Anlehnung an Nicodemus Frischlins Phasma durch ein virtuos eingefügtes Plautus-Zitat konterkariert.
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