Der Beitrag berichtet ausführlich über die neue Ausgabe des lateinischen Epodenbuchs von Jakob Balde SJ. Die Epoden wurden zusammen mit den vier Büchern Lyrica erstmals in München 1643 gedruckt und steuerten zu dessen internationalen Ruf als ‘Teutscher Horaz’ einen maßgeblichen Anteil bei. Einleitend wird Baldes Epodenbuch vor seinem barocken Horizont in philologischer Breite vorgestellt. Der eigentliche Bericht umfasst Aussagen zur Überlieferung (mit dem Versuch eines Stemmas), zur druckanalytisch untersuchten Vorlage für die kritische Textfassung, ferner zur Herstellung des Edierten Textes sowie zu den Varianten mit dem Apparat. Der Leser wird eingeladen in die neulateinische Werkstatt des Editors einzutreten. Dort erwartet ihn eine Fülle editorischer Materialien und Instrumente, die er prüfen kann und vielleicht selbst in die Hände nehmen will. Abschließend werden diejenigen Probleme formuliert, die beim künftigen Edieren von Baldes Werken zu diskutieren sind.
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Der Beitrag berichtet ausführlich über die neue Ausgabe des lateinischen Epodenbuchs von Jakob Balde SJ. Die Epoden wurden zusammen mit den vier Büchern Lyrica erstmals in München 1643 gedruckt und steuerten zu dessen internationalen Ruf als ‘Teutscher Horaz’ einen maßgeblichen Anteil bei. Einleitend wird Baldes Epodenbuch vor seinem barocken Horizont in philologischer Breite vorgestellt. Der eigentliche Bericht umfasst Aussagen zur Überlieferung (mit dem Versuch eines Stemmas), zur druckanalytisch untersuchten Vorlage für die kritische Textfassung, ferner zur Herstellung des Edierten Textes sowie zu den Varianten mit dem Apparat. Der Leser wird eingeladen in die neulateinische Werkstatt des Editors einzutreten. Dort erwartet ihn eine Fülle editorischer Materialien und Instrumente, die er prüfen kann und vielleicht selbst in die Hände nehmen will. Abschließend werden diejenigen Probleme formuliert, die beim künftigen Edieren von Baldes Werken zu diskutieren sind.
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