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SCHULPFORTA UND DIE BIBELEPIK DES 18. JAHRHUNDERTS

In: Daphnis
Author:
Ralf Georg Czapla
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Als Pädagoge, Prediger und Dichter gehörte Johann Joachim Gottlob am Ende (1704-1777) zu den profiliertesten Gestalten des sächsischen Kirchen- und Bildungswesens des 18. Jahrhunderts. Er wirkte als Klopstocks Lehrer in Schulpforta, stand in Kontakt zu den Dichtern (u.a. Hagedorn) und Gelehrten seiner Zeit und erwarb sich als Superintendent zu Dresden die Wertschätzung des Preußenkönigs Friedrich II. Mit der Christeis, einer epischen Paraphrase der Apostelgeschichte, gelang ihm eine dichterische Leistung, die sogar noch seine Übersetzungen von LaBruyères Les caractères de Théophraste und Popes Essay on Man übertraf. Ihre Bedeutung erlangte sie vor allem als Adhortationsschrift für die Dresdner Bürger während des Siebenjährigen Krieges.

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