Als Specimen des von mehreren Mitarbeitem vorbereiteten Opitius Latinus, einer kommentierten Ausgabe der von Martin Opitz verfaßten lateinischen Texte, wird das lateinische Epicedium auf Erzherzog Karl von Österreich (1590-1624) ediert, übersetzt und unter Beachtung seiner Bezüge zur zeigenössischen Trauerdichtung und zur antiken Literatur interpretiert und dabei gezeigt, wie Opitz die konventioneilen Themen Trauer und Trost hier zu einem Panegyricus auf das mit Gott verbundene, weltbeherrschende und ideologisch an die antiken Kaiser anknüpfende Haus Österreich instrumentalisierte.
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